Am heu­ti­gen Frei­tag hat die Fridays4Future-Bewegung zum glo­ba­len Kli­ma­st­reik auf­ge­ru­fen. Niels war dabei und hat die Schü­le­rin­nen und Schü­ler in Husum an der Nord­see bei ihrem Streik unter­stützt. Als eines von über 3600 Unter­neh­men (www.entrepreneurs4future.de) set­zen auch wir uns für eine Wirt­schaft ein, die einen schnel­le­ren Kli­ma­schutz vor­an­bringt. Wir for­dern eine CO2-Besteuerung, eine Beschleu­ni­gung der Ener­gie­wende, die Abschaf­fung kli­ma­schäd­li­cher Sub­ven­tio­nen und vie­les mehr.
Doch die Fron­ten ver­här­ten sich
Wäh­rend die einen nach effek­ti­ve­ren Kli­ma­schutz­maß­nah­men rufen, hal­ten Andere Argu­mente vor, wes­halb sie Kli­ma­schutz­maß­nah­men ableh­nen oder diese als unge­recht emp­fin­den. Dem­ent­spre­chend wer­den nicht nur Kli­maak­ti­vis­ten lau­ter, son­dern auch die­je­ni­gen, die eine stren­gere Kli­ma­po­li­tik scharf kritisieren.
Im Zen­trum der Kri­tik …
… steht häu­fig die Wett­be­werbs­fä­hig­keit hie­si­ger Unter­neh­men, sollte es eine stär­kere Regu­lie­rung hinzu einer kli­ma­scho­nen­den Wirt­schaft geben. Oder es domi­niert die Angst davor, dass ener­gie­in­ten­sive Unter­neh­men ihre Pro­duk­tion in Län­der aus­la­gern, die weni­ger streng regu­liert sind. Auch heißt es gerne, dass es nichts bringt, wenn Deutsch­land es schafft seine Treib­haus­gase signi­fi­kant zu sen­ken, solange die inter­na­tio­nale Staa­ten­ge­mein­schaft nicht mitzieht.
Wir kön­nen nicht auf den Sankt-Nimmerleinstag war­ten 
Jeder der einer CO2-Bepreisung zustimmt, aber gleich­zei­tig for­dert, dass diese auf euro­päi­scher Ebene rea­li­siert wird, sagt letzt­end­lich nein zur CO2-Steuer, so Dr. Katha­rina Reu­ter, Geschäfts­füh­re­rin des Ver­ban­des Unter­neh­mens­Grün. Wei­ter sagt sie: „Eine euro­päi­sche Lösung – das ist gleich­be­deu­tend mit dem Ver­schie­ben auf den poli­ti­schen Sankt-Nimmerleins-Tag“.
Emis­sio­nen müs­sen mehr als hal­biert wer­den. Aus unse­rer Sicht ist es da ver­ständ­lich, dass die­je­ni­gen die in der Ver­gan­gen­heit viel emit­tiert haben vor­aus­ge­hen. Viele mit­tel­stän­di­sche Unter­neh­men sind da längst wei­ter als die Poli­tik und zei­gen, wie sich Kli­ma­schutz und Wirt­schaf­ten ver­ei­nen las­sen. Vor dem Hin­ter­grund der Wett­be­werbs­fä­hig­keit sicher eine weit­sich­tige Entscheidung.
Letz­ten Endes soll­ten wir uns fra­gen was uns mehr scha­det, die Fol­gen des Kli­ma­wan­dels oder die Fol­gen der Maß­nah­men zur Bekämp­fung des Klimawandels.
Wir wer­den bis Ende 2020 kli­ma­neu­tral sein. Die not­wen­dige Erfas­sung unse­rer Emis­sio­nen haben wir in den ver­gan­ge­nen Wochen bereits auf­ge­baut und berech­nen diese nach dem Green­house Gas Pro­to­col. Haupte­mit­tent sind getä­tigte Geschäfts­rei­sen, hier wer­den wir wei­tere Maß­nah­men zur Reduk­tion rea­li­sie­ren und über die Kom­pen­sa­tion nicht ver­meid­ba­rer Emis­sio­nen die Kli­ma­neu­tra­li­tät bis Ende nächs­ten Jah­res erreichen.
Das ist unser Ver­spre­chen an die nach­fol­gen­den Generationen!

Das neue Buch von Niels Chris­ti­an­sen, “CSR muss keine Bürde sein!” erklärt, wie Unter­neh­men in 8 Etap­pen ein wir­kungs­vol­les CSR-Management kre­ie­ren können.

Wenn das sys­te­mi­sche Nach­hal­tig­keits­ma­nage­ment abschreckt und ich trotz­dem „CSR machen“ will

Nach­hal­tig­keit, Cor­po­rate Social Responsi­bi­lity (CSR), unter­neh­me­ri­sche Ver­ant­wor­tung oder gesell­schaft­li­ches Enga­ge­ment: Die Palette an Begriff­lich­kei­ten, mit denen Unter­neh­men auf ihre Ver­ant­wor­tung gegenüber Mensch und Natur hin­ge­wie­sen wer­den, fin­det kein Ende. Kein Wun­der, dass sich Unter­neh­men, die sich bis­lang wenig mit dem Thema befasst haben, schnell erschla­gen oder gar überfordert fühlen.

Wo und wie fange ich an? Diese Frage stel­len sich häufig kleine– und mittelständische Unter­neh­men, die sich erst­mals mit ihrer unter­neh­me­ri­schen Nach­hal­tig­keit befas­sen. Doch je mehr sie sich damit aus­ein­an­der­set­zen, desto kon­fu­ser wird es oft­mals. Sie wer­den kon­fron­tiert mit der Pro­dukt­ver­ant­wor­tung, mit Umwelt– und Sozi­al­stan­dards inner­halb der Lie­fer­ket­ten, mit umwelt­freund­li­chen Pro­duk­ti­ons­pro­zes­sen, mit der Attraktivität als Arbeit­ge­ber, mit gesell­schaft­li­chem Enga­ge­ment und dann sol­len all diese Dinge auch noch in ein sys­te­mi­sches Manage­ment gegos­sen wer­den. Das hört sich nach einer ziem­lich gro­ßen Auf­gabe an, für die viel Zeit und per­so­nelle Res­sour­cen benötigt wer­den, die gerade in klei­ne­ren Betriebe häufig nicht vor­han­den sind.

Aber untätig blei­ben und die Hände in den Schoß zu legen ist auch keine Alter­na­tive, immer­hin soll der Betrieb ja auch zukunftsfähig gestal­tet wer­den und dass man da nicht um glo­bale Trends wie der Ener­gie– und Res­sour­cen­lage, dem Kli­ma­wan­del und der damit ein­her­ge­hen­den Ökologisierung, der Digi­ta­li­sie­rung und zuneh­men­den Indi­vi­dua­li­sie­rung sowie einer her­aus­for­dern­den Bevölkerungsentwicklung her­um­kommt, ist vie­len Unter­neh­men bereits klar. Immer­hin ist der Wan­del heute bereits spürbar, durch Kun­den die bewuss­ter auf die Umwelt– und Sozialverträglichkeit von Pro­duk­ten ach­ten oder auch durch Mit­ar­bei­ter die eine stärkere Iden­ti­fi­ka­tion mit dem Job suchen, wodurch sich die Arbeits­welt schon jetzt maß­geb­lich verändert.

Es bleibt also die Frage nach dem „Wie?“. Wie können Unter­neh­men diese Flut an The­men, die für eine zukunftsfähige Ent­wick­lung ihrer Orga­ni­sa­tion not­wen­dig sind, anpa­cken oder gar managen?

An die­ser Frage ori­en­tiert sich das Buch “CSR muss keine Bürde sein!” und zwar ganz prak­tisch. Es wird dar­ge­legt wie Unter­neh­men mit Ihrer CSR-Arbeit begin­nen können. Ziel die­ses Buches ist es, anschau­lich und kon­kret auf­zu­zei­gen, wie sich Betriebe der The­ma­tik schritt­weise nähern kön­nen und in 8 Etap­pen zu einem effek­ti­ven Sys­tem kom­men, mit dem der CSR-Gedanke fest in einem Betrieb ver­an­kert wer­den kann. Kon­krete Vor­ge­hens­wei­sen und Metho­den zei­gen dabei wie die jewei­li­gen Etap­pen umge­setzt wer­den können.

Das Buch “CSR muss keine Bürde sein” ist auf dem Markt­platz fair­mondo zu finden.

Wäh­rend einige noch dar­über dis­ku­tie­ren ob Kli­ma­wan­del statt­fin­det, gibt es bereits zahl­rei­che Stu­dien die die Ver­än­de­run­gen auf­zei­gen. Das Inter­go­vern­men­tal Panel on Cli­mate Change (IPCC) hat schon im Jahr 2007 die Aus­wir­kun­gen des Kli­ma­wan­dels auf mensch­li­che Akti­vi­tät zurück­ge­führt. Doch was bedeu­tet das genau, wie sehen diese Ver­än­de­run­gen aus und wel­che Kon­se­quen­zen erge­ben sich dar­aus? Das Thema ist hoch­kom­plex auch für Exper­ten, die sich inten­siv damit aus­ein­an­der­set­zen. Um die Dring­lich­keit zu über­mit­teln und ein Gegen­len­ken zu erzeu­gen müs­sen alle an Bord sein. Die fol­gende Info-Grafik zeigt wesent­li­che Aspekte des Kli­ma­wan­dels und ver­knüpft die ein­zel­nen Domi­no­steine die bereits umge­fal­len sind und bei Untä­tig­keit noch umfal­len werden.

 

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