Natur

18 Jul Certified Sustainable Economics (CSE) — Unser Weg zur Zertifzierung

Das CSE-Label steht für geprüfte Nach­hal­tig­keit in Unter­neh­men. Wir beglei­ten den Stan­dard­ge­ber, die Gesell­schaft für ange­wandte Wirt­schafts­ethik (GfaW) bereits seit eini­gen Jah­ren in dem Arbeits­kreis “Leben­dige Nach­hal­tig­keit”, in dem der CSE-Standard kon­ti­nu­ier­lich wei­ter­ent­wi­ckelt wird.

Nun wird es Zeit, dass auch sus­tai­ne­ra­tion die­sen Weg beschreitet

Es ist unfass­bar span­nend, die Metho­den und Instru­mente, die wir nor­ma­ler­weise in der Bera­tung für unsere Kun­den ein­set­zen, nun mal bei uns selbst anzu­wen­den. Im ers­ten Schritt bedeu­tete dies, dass wir eine Bestands­auf­nahme unse­rer wesent­li­chen Nach­hal­tig­keits­as­pekte durch­ge­führt haben, um zum einen zu erfah­ren, wel­che über­haupt rele­vant sind für uns und zum ande­ren, ob es ggf. Hand­lungs­be­darf zu unse­ren rele­van­ten Nach­hal­tig­keits­as­pek­ten gibt.

Hierzu haben wir unse­ren selbst ent­wi­ckel­ten CSR-Check genutzt, mit dem man die Aus­gangs­si­tua­tion in Sachen Nach­hal­tig­keit ideal erfas­sen kann. Zu die­sem Zweck haben wir den Online-Fragenkatalog bear­bei­tet und die Daten in ein Indikatoren-Modell über­tra­gen, mit dem die Nachhaltigkeits-Performance ana­ly­siert und bewer­tet wird.

Voilà: Unser Status-Quo

Der Status-Quo ist keine Auf­lis­tung des­sen was alles gut gemacht wird, son­dern zeigt auf, wo Unter­neh­men ran müs­sen um sich zu ver­bes­sern. Unsere Bestands­auf­nahme ergab also, dass wir 17 rele­vante Nach­hal­tig­keits­as­pekte haben, wovon ins­ge­samt 8 Aspekte gerin­gen bis hohen Hand­lungs­be­darf auf­wei­sen. So wie unsere Kun­den, erhal­ten auch wir Tipps, wel­che nächs­ten Schritte wir bei den 8 Aspek­ten gehen können.

Wie geht es nun weiter?

Bis zum ers­ten Audit zur CSE-Zertifizierung ist es gar nicht mehr solange, wir haben also noch gut zu tun. Kon­kret wer­den wir

  • unsere dienst­li­chen Pkw-Reisen kom­pen­sie­ren. Grund­sätz­lich fah­ren wir mit der Bahn, jedoch grei­fen wir im länd­lich gepräg­ten Schleswig-Holstein auch mal auf das Auto zurück.
  • nach 4 Jah­ren noch­mals in die Stra­te­gie­ar­beit ein­tau­chen und unsere Arbeit mit der digi­ta­len Brille betrachten.
  • kon­krete Nach­hal­tig­keits­ziele zu unse­ren wesent­li­chen Nach­hal­tig­keits­as­pek­ten for­mu­lie­ren und diese Schritt für Schritt umsetzen.
  • eine Ana­lyse unse­rer wesent­li­chen Sta­ke­hol­der durchführen.
  • eine Befra­gung unse­rer Sta­ke­hol­der vor­neh­men, um die Erwar­tun­gen und Anfor­de­run­gen die­ser bei unse­rer Arbeit zu berück­sich­ti­gen und um einen offe­nen Dia­log mit unse­ren Sta­ke­hol­dern zu schaffen.
  • über den Fort­schritt unse­rer Nach­hal­tig­keits­ar­beit trans­pa­ren­ter kom­mu­ni­zie­ren, ins­be­son­dere unsere Nach­hal­tig­keits­ziele und die Umset­zung dieser.

 

Unsere Haus­auf­ga­ben ken­nen wir nun also, mal schauen was wir vor dem ers­ten Audit alles schaf­fen. Doch warum machen wir das?

Wir wol­len zu den Pio­nie­ren in Sachen Nach­hal­tig­keit zäh­len, Maß­stäbe set­zen und durch die Ein­füh­rung eines Manage­ment­sys­tems unsere eigene Arbeits­weise beleuch­ten, um uns zu ver­bes­sern. Kurzum, wir wol­len zukunfts­fä­hig sein!

 

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CSR Management

05 Jul CSR muss keine Bürde sein! In 8 Etappen zum wirkungsvollen CSR-Management

Das neue Buch von Niels Chris­ti­an­sen, “CSR muss keine Bürde sein!” erklärt, wie Unter­neh­men in 8 Etap­pen ein wir­kungs­vol­les CSR-Management kre­ie­ren können.

Wenn das sys­te­mi­sche Nach­hal­tig­keits­ma­nage­ment abschreckt und ich trotz­dem „CSR machen“ will

Nach­hal­tig­keit, Cor­po­rate Social Responsi­bi­lity (CSR), unter­neh­me­ri­sche Ver­ant­wor­tung oder gesell­schaft­li­ches Enga­ge­ment: Die Palette an Begriff­lich­kei­ten, mit denen Unter­neh­men auf ihre Ver­ant­wor­tung gegenüber Mensch und Natur hin­ge­wie­sen wer­den, fin­det kein Ende. Kein Wun­der, dass sich Unter­neh­men, die sich bis­lang wenig mit dem Thema befasst haben, schnell erschla­gen oder gar überfordert fühlen.

Wo und wie fange ich an? Diese Frage stel­len sich häufig kleine– und mittelständische Unter­neh­men, die sich erst­mals mit ihrer unter­neh­me­ri­schen Nach­hal­tig­keit befas­sen. Doch je mehr sie sich damit aus­ein­an­der­set­zen, desto kon­fu­ser wird es oft­mals. Sie wer­den kon­fron­tiert mit der Pro­dukt­ver­ant­wor­tung, mit Umwelt– und Sozi­al­stan­dards inner­halb der Lie­fer­ket­ten, mit umwelt­freund­li­chen Pro­duk­ti­ons­pro­zes­sen, mit der Attraktivität als Arbeit­ge­ber, mit gesell­schaft­li­chem Enga­ge­ment und dann sol­len all diese Dinge auch noch in ein sys­te­mi­sches Manage­ment gegos­sen wer­den. Das hört sich nach einer ziem­lich gro­ßen Auf­gabe an, für die viel Zeit und per­so­nelle Res­sour­cen benötigt wer­den, die gerade in klei­ne­ren Betriebe häufig nicht vor­han­den sind.

Aber untätig blei­ben und die Hände in den Schoß zu legen ist auch keine Alter­na­tive, immer­hin soll der Betrieb ja auch zukunftsfähig gestal­tet wer­den und dass man da nicht um glo­bale Trends wie der Ener­gie– und Res­sour­cen­lage, dem Kli­ma­wan­del und der damit ein­her­ge­hen­den Ökologisierung, der Digi­ta­li­sie­rung und zuneh­men­den Indi­vi­dua­li­sie­rung sowie einer her­aus­for­dern­den Bevölkerungsentwicklung her­um­kommt, ist vie­len Unter­neh­men bereits klar. Immer­hin ist der Wan­del heute bereits spürbar, durch Kun­den die bewuss­ter auf die Umwelt– und Sozialverträglichkeit von Pro­duk­ten ach­ten oder auch durch Mit­ar­bei­ter die eine stärkere Iden­ti­fi­ka­tion mit dem Job suchen, wodurch sich die Arbeits­welt schon jetzt maß­geb­lich verändert.

Es bleibt also die Frage nach dem „Wie?“. Wie können Unter­neh­men diese Flut an The­men, die für eine zukunftsfähige Ent­wick­lung ihrer Orga­ni­sa­tion not­wen­dig sind, anpa­cken oder gar managen?

An die­ser Frage ori­en­tiert sich das Buch “CSR muss keine Bürde sein!” und zwar ganz prak­tisch. Es wird dar­ge­legt wie Unter­neh­men mit Ihrer CSR-Arbeit begin­nen können. Ziel die­ses Buches ist es, anschau­lich und kon­kret auf­zu­zei­gen, wie sich Betriebe der The­ma­tik schritt­weise nähern kön­nen und in 8 Etap­pen zu einem effek­ti­ven Sys­tem kom­men, mit dem der CSR-Gedanke fest in einem Betrieb ver­an­kert wer­den kann. Kon­krete Vor­ge­hens­wei­sen und Metho­den zei­gen dabei wie die jewei­li­gen Etap­pen umge­setzt wer­den können.

Das Buch “CSR muss keine Bürde sein” ist auf dem Markt­platz fair­mondo zu finden.

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SAMSUNG CSC

01 Jan Vörsatz 2018: Fööt hooch un deep döratmen!

De eenen schimpt dat “digitaale Fas­ten” de anner seggt “sik Rauh günn” … we man dat nennt is doch schie­te­gal, wich­dig is, dat wi aff un an mol de Fööt hooch leg­gen, een Stück Scho­ko­laad edden un deep döratmen.

Gor­nich so licht hüüttodags

De ganze Schnick Schnack um uns herum, hält uns orn­lich op Trab … allens vöran unse Bim­mel­büx. Een Pin­geln hier, wiel wi anro­pen warn, een Pin­geln dor, wiel ins­ta­gram wat vun uns will un veel toveele Pin­geln dör all de mess­an­ger un all de Gröp­pen, in de wed­der irgen­deen Mum­pitz pos­tet ward. Wi sünd rund um de Clock paraat — Dor kümmt nich de Bim­mel­büx to Rauh un wi schon gor nich. Sülvst in de Nacht heb­ben wi dat Ding direkt bi unse Kopp lig­gen, künn je suns wat pas­see­ren. Haupt­sook wi krie­gen allens mit un ver­sü­men nichts.

Wat wi uns ankie­ken is noch veel schlimmer

Allens dreiht sik bloots noch dorum sik to ver­be­tern. Wi mööt schlank warn, dor­mit wi adrett udsehn, wes­halb wi „Super­food“ edden weil dat schien­bor gesund un good för uns is. Ik frog mi, wat mien Oma wool to “Super­food” seggt ha. Damaals geev dat Kar­tüf­feln, Kool un Appeln staats Chia Saat, Gra­na­tap­pel un Goji Beern … un een Bild vun de Koo­lo­ploop för ins­ta­gram geev dat ok nich.

As is dat nich genoog, rackern wi uns in Sport­hüü­ser af, dor­mit wi een Rump heb­ben, de vör­wies­bor is, welk wi dann wed­der bi ins­ta­gram pos­ten köön. Wat een Tüd­del­kraam! Been hooch leg­gen, Glas Wien gene­ten un een Stieg Scho­ko­laad schna­bu­lee­ren, dat is doch veel schöner.

För allens to beschäftig

Immer­hin heb­ben wi een Karrieer-Ledder de wi rop­kled­dern mööt, dor blifft nich so veel Tied för anner Kraam. Vun ach in den Fröh bit Obends um soeben has­ten wi vun een Krisen-Törn to de neegste. Dat küümt mi wenig sinn­vull för. Aver hoog ansehn ward dat. Dor­ge­gen is deje­nige de weni­ger arvei­tet un sien Tied mit Kraam ver­bringt de eens gern deit, gau fuul in unse Gesell­schop. Keen Wun­ner dat de Kar­rieer bi veele Lüüd so hooch inne Kurs steiht!

Wat wi uns so vörnehmen

Alle Johr wed­der de glie­ken Kraam. Mit unse Vör­sätze wöt wi dat neggste Johr bed­der opma­ken, as wi dat ole afschlot­ten heb­ben. De en will afneh­men un nimmt sick vör weni­ger to edden oder mehr in dat Spor­thuus do gahn, um irgend­wann so ut tosehn we de Lüüd op ins­ta­gram. De anner will sik mehr Tied neh­men um Böker to lesen un wed­der annern wöt mehr mit Fohr­rad to Arveit foh­ren oder de Wah­nung sau­ber holen.

Dat klappt dann sie­ker bi de Fröh­johrs­putz, aver dann geiht dat oft­muls barg­dool mit de Vör­sätze vun’d niege Johr. Dat mag allens good sien un wear foa­moost wenn wi dat jüm­mers schaf­fen, aver de Wohr­schien­lich­keit dat wi neggste oder över­neggste Johr wed­der mit de glieke Vör­satz loos­gahn is doch teem­lich hooch.

Mien Vör­satz 2018 - Fööt hooch leg­gen un deep döratmen!

… un dat jeden Daag. Kuun pasee­ren dat ik dat aff un an ok mol ver­gett, denn wenn de Fööt boben sünd slop ik teem­lich gau in.

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X-Mas

21 Dez Rückblick 2017 — “Nichts ist beständiger als der Wandel”

… ein tref­fen­de­res Zitat für den Rück­blick auf die ver­gan­ge­nen 12 Monate bei sus­tai­ne­ra­tion gibt es wohl kaum.

Ein Jahr vol­ler Veränderungen

Ein öster­rei­chi­scher Kom­po­nist hat einst gesagt „Wer hohe Türme bauen will, muss lange am Fun­da­ment verweilen“.

Auch im vier­ten Jahr der Selbst­stän­dig­keit wird stets an einem star­ken Sockel gear­bei­tet. Seit kur­zem beglei­tet sus­tai­ne­ra­tion Unter­neh­men nicht mehr nur bei einer umwelt– und sozi­al­ver­träg­li­che­ren Aus­rich­tung ihrer Arbeit son­dern unter­stützt auch mit Mode­ra­tion bei Stra­te­gie– und Betei­li­gungs­pro­zes­sen. Was wir dabei kon­kret anbie­ten, könnt ihr hier sehen.

In die­sem Zusam­men­hang durf­ten wir auch in die­sem Jahr wie­der das CSR-Frühstück der Kie­ler Wirt­schaft sowohl fach­lich als auch in der Mode­ra­tion beglei­ten. Hier­bei waren wir 2017 bei der Inves­ti­ti­ons­bank Schleswig-Holstein, der Indus­trie– und Han­dels­kam­mer Kiel und in der Alten Mu zu Gast.

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Ein Zuhause für Kater Rien

Auch im Tier­heim Lüt­jen­holm gab es in die­sem Jahr eine große Ver­än­de­rung … und zwar für den Kater Rien. Im Rah­men des Nord­fries­land Daags 2017 haben wir sein Zuhause fer­tig­stel­len kön­nen, so dass der an Aids erkrankte Kater noch am sel­ben Tag ein­zie­hen und sein neues Reich ent­de­cken konnte.

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Von der Gesell­schaft zur Marke

Das Jahr der Ver­än­de­run­gen bringt auch eine Umwand­lung unse­rer Gesell­schaft mit sich. Seit Ende 2016 sind wir neben sus­tai­ne­ra­tion noch in ande­ren beruf­li­chen Auf­ga­ben aktiv und genie­ßen die Vor­züge einer fes­ten Anstel­lung. Ting hat es hier­bei nach San Fran­cisco gezo­gen. Da wir nicht mehr unsere 100%ige Auf­merk­sam­keit auf sus­tai­ne­ra­tion rich­ten konn­ten und unsere selbst­stän­dige Tätig­keit fortan neben­be­ruf­lich aus­ge­übt wird, war die Kon­se­quenz, die Auf­lö­sung der UG. Ein schwe­rer aber not­wen­di­ger Schritt, um sus­tai­ne­ra­tion zu erhalten.

In die­sem Sinne ver­ste­hen wir sus­tai­ne­ra­tion seit­her als Marke unter der wir frei­be­ruf­lich arbei­ten und wirken.

2018 – Es kommt wie es kommt!

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10 Okt Kieler CSR-Netzwerk zu Gast in der ALTEN MU

Seit gut 1,5 Jah­ren beglei­ten wir nun das CSR Unter­neh­mens­früh­stück, wel­ches von der Kie­ler Wirt­schafts­för­de­rung initi­iert wurde. Die Idee: Unter­neh­me­rin­nen und Unter­neh­mer aus der Region tref­fen sich regel­mä­ßig zu einem Schwer­punkt­thema rund um den The­men­kom­plex Cor­po­rate Social Responsi­bi­lity und tau­schen ihre Erfah­run­gen und Erwar­tun­gen aus, um mit neuen Impul­sen nach­hal­ti­ge­res Arbei­ten in ihre Betriebe zu tra­gen. Orga­ni­siert wird diese Ver­an­stal­tung durch einen infor­mel­len Arbeits­kreis, bei dem eine Reihe an Kie­ler Insti­tu­tio­nen mitwirken.

Kie­ler Wirt­schaft zu Gast in der ALTEN MU

Da jeder Gast auch Gast­ge­ber sein darf, wech­selt die Loca­tion jedes Mal. Am 10. Okto­ber waren wir zu Gast in der ALTEN MU, ein Gemein­schafts­pro­jekt, wel­ches sich als soli­da­ri­schen Ort zur Krea­tion einer zukunfts­fä­hi­gen Gesell­schaft versteht.

Bevor wir uns unse­rem Thema des Tages wid­me­ten, hat Felix von der Think­farm Kiel ein paar Ein­bli­cke in das Pro­jekt ALTE MU gewährt und allen Gäs­ten berich­tet, wie sich das Gemein­schafts­pro­jekt ent­wi­ckelt hat und wie die Vision für die Zukunft aus­sieht. Bei­spiels­weise wird neben Cowor­king– und Werk­statt­räu­men auch Platz und Raum zum Woh­nen entstehen.

CSR & selbst­be­stimm­tes Arbeiten

Inspi­riert von der beson­de­ren Atmo­sphäre in der ALTEN MU dis­ku­tier­ten die Gäste bei einem Früh­stück Mög­lich­kei­ten selbst­be­stimm­tes Arbei­ten in ihren Unter­neh­men und Betrie­ben zu för­dern. In die­sem Zusam­men­hang wurde dar­über debat­tiert, was selbst­be­stimm­tes Arbei­ten in den jewei­li­gen Unter­neh­men bedeute und wel­che Eigen­schaf­ten sich dahin­ter verbergen.

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Bei Schnitt­chen, Tee und Kaf­fee wurde inten­siv dis­ku­tiert, wobei eine Reihe an The­men und Her­aus­for­de­run­gen ange­spro­chen wur­den, die sich für ein­zelne Unter­neh­me­rin­nen und Unter­neh­mer ergeben.

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Um diese Hemm­schuhe (so nannte einer der Teil­neh­men­den die Her­aus­for­de­run­gen denen sie sich stel­len müs­sen) auf den Grund zu gehen, haben die Teil­neh­mer gezielt The­men aus­ge­wählt die sie in klei­ner Runde aus­wer­te­ten. Da selbst­be­stimm­tes Arbei­ten nicht für alle Unter­neh­men und Betriebe glei­cher­ma­ßen rea­li­sier­bar ist, wurde in der Klein­gruppe bespro­chen, was die jewei­li­gen Unter­neh­men und die Mit­ar­bei­ter brau­chen diese The­men stär­ker zu fokussieren.

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Ist selbst­be­stimm­tes Arbei­ten ohne wei­te­res möglich?

Schnell wurde klar, dass alle Unter­neh­men das Thema im Rah­men ihrer Mög­lich­kei­ten ange­hen kön­nen, für viele geht es also weni­ger um ein selbst­be­stimm­tes, als mehr um ein selbst­be­stimm­te­res Arbei­ten. Deut­lich wurde auch, dass bevor ent­spre­chende Ver­än­de­run­gen bewirkt wer­den, in den Betrie­ben ein gemein­sa­mes Ver­ständ­nis geschaf­fen wer­den muss. Die Vor­stel­lun­gen, was unter dem doch recht gewal­ti­gen Begriff “selbst­be­stimm­tes Arbei­ten” zu ver­ste­hen sei, sind zum Teil eher dif­fus. Doch die Not­wen­dig­keit dies im Unter­neh­men oder Betrieb zu för­dern wurde schnell klar — die Ver­än­de­run­gen der Arbeits­welt ist den Teil­neh­mern bereits heute zugegen.

Fazit!

Für die­je­ni­gen die nach der Ver­an­stal­tung zurück ins Büro oder den Betrieb gefah­ren sind, gab es noch ein paar Impulse wie sie selbst­be­stimm­te­res Arbei­ten direkt ermög­li­chen kön­nen, wie z.B. in dem Räume geschaf­fen wer­den, sowohl zeit­lich als auch plastisch.

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09 Aug Goodbye Palmöl — von dem Versuch es aus dem Leben zu verbannen

Niels ist kein gro­ßer Fan von Vor­sät­zen für das immer wie­der anste­hende neue Jahr. Doch für 2017 hatte er tat­säch­lich einen gefasst: Kein Palmöl mehr! Wel­che Erfah­run­gen er dabei gemacht hat und wie er zu zer­ti­fi­zier­tem Palmöl als Alter­na­tive steht, lest ihr in sei­nem Beitrag.

Ver­zicht auf Palmöl – Aus gutem Grund!

Palmöl ist stän­di­ger Beglei­ter unse­res All­tags: Im Essen, im Tank, in Kos­me­tik­pro­duk­ten oder auch in Rei­ni­gungs­mit­teln. Es gibt kaum einen All­tags­be­reich in dem wir nicht mit dem umstrit­te­nen Öl in Berüh­rung kom­men. Dabei ist die Umwelt– und Sozi­al­bi­lanz des Pflan­zen­öls erschre­ckend negativ.

Feucht und zugleich warm, also tro­phisch, mag es die Ölpalme gerne – Rund um den Äqua­tor fin­det sie ideale Wachs­tums­be­din­gun­gen vor. Die Kon­se­quenz: In Latein­ame­rika, Süd­ost­asien und Afrika wer­den Tag für Tag Regen­wäl­der gero­det und abge­brannt, da die Flä­chen für die Plan­ta­gen benö­tigt wer­den. Für Mensch und Umwelt fol­gen rie­sige Men­gen kli­ma­schäd­li­cher Gase, der Ver­lust von Wäl­dern und somit Lebens­raum vie­ler bedroh­ter Tier­ar­ten, die bru­tale Ver­trei­bung von Klein­bau­ern und der indi­ge­nen Bevöl­ke­rung, sowie kata­stro­phale Arbeits­be­din­gun­gen auf den Plantagen.

Davon abge­se­hen, ist das Palmöl für uns selbst nicht ein­mal gut. Raf­fi­nier­tes Palmöl ent­hält gesund­heits­schäd­li­che Fett­säu­ren. Diese beschä­di­gen das Erb­gut und kön­nen Krebs verursachen.

Für mich, eine Reihe von Grün­den um Palmöl aus mei­nem Leben zu strei­chen, ganz und gar!!

Mit geschärf­tem Blick einkaufen

Schon vor dem Jah­res­wech­sel habe ich hier und da dar­auf geach­tet palmöl­frei ein­zu­kau­fen, aber war dabei eben nicht beson­ders kon­se­quent. Das sollte sich nun ändern, was bedeu­tet, dass ich viel auf­merk­sa­mer sein muss beim Einkaufen.

Bei vie­len Din­gen war mir bereits klar, dass diese Palmöl ent­hal­ten, wie Scho­ko­lade, Mar­ga­rine, Süßig­kei­ten oder auch Haselnuss-Cremes … hier habe ich mich in der Ver­gan­gen­heit wohl zu stark dar­auf ver­las­sen, dass ich Bio-zertifizierte Pro­dukte kaufe, das musste sich nun ändern. Aber in Die­sel, Kos­me­tik, Wasch­mit­tel und Back­wa­ren hätte ich Palmöl erst­mal nicht ver­mu­tet. Die Idee Palmöl ganz und gar aus mei­nem Leben zu ver­ban­nen, wurde damit zu einer her­aus­for­dern­den Auf­gabe. Ich habe mir ange­wöhnt, bei allem ein Blick auf die Inhalts­stoffe zu werfen.

Ach­tet man auf Palmöl bei den Inhalts­stof­fen stol­pert man schnell über das RSPO-Siegel, wel­ches nach­hal­ti­ges Palmöl kenn­zeich­net. Dachte ich zumindest!

Warum RSPO-zertifiziertes Palmöl keine Alter­na­tive für mich ist

Meine Recher­chen zum Round­ta­ble of Sus­tainable Pal­moil (RSPO)–Label haben mich ziem­lich über­rascht, da das Sie­gel dem Ver­brau­cher mit­teilt, „dies ist ein Pro­dukt, wel­ches zer­ti­fi­ziert nach­hal­ti­ges Palmöl beinhal­tet“. Wenn man es dann noch auf Bio-Produkten fin­det, kauft man es doch mit gutem Gewis­sen, so ging es mir zumindest.

Lei­der war dies ein Trug­schluss! Die Anfor­de­run­gen an die Zer­ti­fi­zie­rung gehen nicht weit genug, um als Ver­brau­cher dar­auf ver­trauen zu kön­nen, man kaufe „echt“ nach­hal­ti­ges Palmöl. Bei­spiels­weise wird ledig­lich die Rodung von beson­ders schüt­zens­wer­ten Wäl­dern zur Errich­tung neuer Plan­ta­gen unter­sagt, d.h. Regen­wald­ab­hol­zung wird durch RSPO nicht ver­hin­dert und somit auch nicht die Bedro­hung der Lebens­räume ein­zel­ner Tier­ar­ten. Green­peace beschreibt RSPO als Stan­dard, der als „eine gute Ori­en­tie­rung für Minimal-Anforderungen des Palmöl-Anbaus“ dient. Green­peace selbst, lehnt die­sen Stan­dard jedoch nicht ab, son­dern will ihn gemein­sam mit ande­ren Akteu­ren inner­halb der Initia­tive Palm Oil Inno­va­tions Group wei­ter­ent­wi­ckeln. Ziel ist es, Men­schen­rechts­ver­let­zun­gen und die Zer­stö­rung von Wäl­dern und Moo­ren auszuschließen.

Der Milch Michl ist mein Licht am Horizont

Solange die RSPO-Zertifizierung noch so lücken­haft ist, sind ent­spre­chend zer­ti­fi­zierte Pro­dukte der­zeit keine Alter­na­tive für mich. Da ich gerne Scho­ko­lade zum Wein, Macadamia-Creme auf dem Früh­stücks­bröt­chen oder Erd­nuss­but­ter­so­ßen beim Thai­län­der esse, heißt es jetzt: ver­zich­ten! Wobei, nicht ganz, denn der Milch Michl kommt ganz ohne Palmöl aus – So bleibt mir zumin­dest mein scho­ko­la­di­ger Wein­mo­ment, wel­cher zudem noch die eine oder andere Kind­heits­er­in­ne­rung hervorruft.

Ganz ohne geht es lei­der trotz­dem nicht

Zuhause koche ich palmöl­frei. Auch beim Thema Kör­per­pflege, beim Waschen und beim Haus­halts­putz komme ich ohne aus und das ist tat­säch­lich nicht ein­mal beson­ders schwie­rig. Wenn ich jedoch bei Freun­den oder in einem Restau­rant esse, frage ich nicht nach Palmöl – Das geht mir per­sön­lich etwas zu weit. Und ich hätte die Befürch­tung, nicht erneut ein­ge­la­den zu werden. 😉

… den Bus­fah­rer frage ich im Übri­gen auch nicht, mit wel­chem Öl der Bio­die­sel gestreckt wurde.

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15 Jul Unsere Aufgabe im Tierheim — Ein Zuhause für Rien!

Am 14. Juli war es wie­der soweit — Das Mac­Book blieb geschlos­sen und der Arbeits­platz wurde ein­ge­tauscht gegen den uri­gen Hof von Sabine, die ein Tier­heim und Gna­den­hof in Lüt­jen­holm in Nord­fries­land betreibt. Bereits zum drit­ten Mal in Folge fin­det das Volunteering-Projekt Nord­fries­land Daag statt. Unsere Auf­gabe: Ein unfer­ti­ges Kat­zen­ge­hege, wel­ches seit eini­ger Zeit ver­waist war, sollte voll­en­det wer­den. Hier waren Mus­keln gefragt — Niels ist zwar nicht der Stärkste, aber ein paar Kräfte konn­ten für die Aktion dann doch mobi­li­siert werden.

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Als wir (unter­stützt wur­den wir bei der Aktion von einem Mit­ar­bei­ter von ebbeplus­flut zaun­sys­teme) mor­gens gegen 10:00 Uhr auf dem Hof ange­kom­men waren, wurde gar nicht lange gefa­ckelt und es ging direkt an die Arbeit. Alte Wasch­be­ton­plat­ten, die auf dem Hof ver­teilt waren nutz­ten wir um ein Boden im Häus­chen zu ver­le­gen. Als uns Sabine mit­teilte dass das Haupt­kri­te­rium “Katze kommt nicht raus” sei, merk­ten wir, auf die Optik kommt es nicht an — Das kam uns sehr entgegen.

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Zum Glück hatte mein Com­pa­nion einen Sprin­ter vol­ler Werk­zeuge dabei, damit konn­ten wir auch die letz­ten Plat­ten pas­send bear­bei­ten. Ganz im Sinne: Was nicht passt, … und so weiter.

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Auch im Außen­ge­hänge wurde kräf­tig gewer­kelt bis die­ses flucht­si­cher war. Drau­ßen durfte Niels dann Beton stem­men, wie ihm der Fach­mann erklärte. Im End­ef­fekt hat er ein­fach mäch­tig Lärm gemacht :-)

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Nach Tagen wie die­sen mer­ken wir doch sehr, dass kör­per­li­che Arbeit nicht gerade all­täg­lich für uns ist. Ent­spre­chend waren wir fix und fer­tig… aber zu sehen wie Rien, ein an Aids erkrank­ter Kater aus sei­nem Käfig in das Gehege ent­las­sen wurde, hat jeg­li­ches Gefühl von Anstren­gung wett gemacht.

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Zum Schluss saßen wir ein­fach bei Rien im Käfig und haben zuge­se­hen, wie er, nach lan­ger Zeit in einem deut­lich klei­ne­ren Käfig, sein neues Zuhause erkun­det — Das hat sich gelohnt!

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Status-Quo-Check

08 Jan Ganzheitlich Denken, schrittweise Handeln – Status-Quo-Check

CSR, Diver­sity, Employer Bran­ding, Cor­po­rate Volun­tee­ring… der Anglizismen-Dschungel nach­hal­ti­gen Wirt­schaf­tens ist schier unend­lich. Kein Wun­der, dass Unter­neh­men die sich erst­mals mit der The­ma­tik aus­ein­an­der­set­zen häu­fig abge­schreckt sind und nicht wis­sen wie und wo sie star­ten sollen.

Der Status-Quo-Check Nach­hal­tig­keit zeigt rele­van­ten Handlungsbedarf

Ganz ohne Fach­kennt­nisse und Angli­zis­men zeigt der Check den unter­neh­me­ri­schen Status-Quo in Sachen Nach­hal­tig­keit. Viele Unter­neh­men unter­stüt­zen gemein­nüt­zige Zwe­cke durch Geld­spen­den oder auf ande­ren Wegen. Wenn jedoch das Nach­hal­tig­keits­en­ga­ge­ment ganz­heit­lich aus­ge­legt wer­den soll, wis­sen sie oft­mals nicht wo sie eigent­lich ste­hen oder womit sie anfan­gen sol­len. Der Status-Quo-Check ver­schafft hier Abhilfe! Er zeigt sys­te­ma­tisch auf wo ein Unter­neh­men in den Hand­lungs­fel­dern Umwelt, Lie­fer­kette, Arbeits­welt, Gesell­schaft, Markt und Manage­ment steht und ver­deut­licht ent­spre­chen­den Handlungsbedarf.

Es gibt viel zu tun, doch womit fängt man an?

Nicht jeder Nach­hal­tig­keits­as­pekt hat für jedes Unter­neh­men die glei­che Bedeu­tung, die wirk­lich rele­van­ten her­aus­zu­pi­cken ist da gar nicht so leicht. Auch hier­bei kann der Check Unter­stüt­zung lie­fern. Alle Aspekte, wie z.B. Ener­gie­ver­brauch, Umwelt– und Sozi­al­stan­dards inner­halb der Lie­fer­kette, betrieb­li­ches Mit­ar­bei­te­r­en­ga­ge­ment und Arbeits­ge­be­rat­trak­ti­vi­tät wer­den hin­sicht­lich ihrer Rele­vanz bewer­tet. Ver­schie­dene Indi­ka­to­ren geben über­dies Aus­kunft dar­über in wel­chem Umfang rele­vante Aspekte in einem Unter­neh­men berück­sich­tigt wer­den. Hier­durch kann nicht nur eine Aus­sage dar­über getrof­fen wer­den ob bei­spiels­weise der Aspekt Ener­gie­ver­brauch eine hohe oder nied­rige Bedeu­tung für ein Unter­neh­men hat, son­dern ob es zu die­sem Aspekt not­wen­di­gen Hand­lungs­be­darf gibt.

Was nach viel Arbeit klingt, dau­ert gerade mal 30 Minuten!

Unter­neh­men die Ihren Status-Quo in Sachen Nach­hal­tig­keit auf dem Prüf­stand stel­len wol­len, bear­bei­ten einen ent­spre­chen­den Fra­gen­ka­ta­log zu ver­schie­de­nen Indi­ka­to­ren nach­hal­ti­gen Wirt­schaf­tens. Über ein Indikatoren-Modell wer­den die Anga­ben der Unter­neh­men sys­te­ma­tisch aus­ge­wer­tet, so dass der unter­neh­me­ri­sche Status-Quo am Ende als Bericht aus­ge­ge­ben wer­den kann. Die­ser ent­hält die ent­spre­chende Rele­vanz, sowie den Hand­lungs­be­darf der ein­zel­nen Aspekte und indi­vi­du­elle Nachhaltigkeits-Tipps, mit denen die Arbeit in den Hand­lungs­fel­dern Umwelt, Lie­fer­kette, Arbeits­welt, Gesell­schaft, Markt und Manage­ment schritt­weise ver­bes­sert wer­den kann.

Hier geht’s zum Check!

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23 Dez Rückblick 2016 — Gimme More!

2016 neigt sich unwei­ger­lich dem Ende zu und das bedeu­tet für uns, dass wir im nächs­ten Jahr 3 Jahre alt wer­den – wir ver­las­sen unsere Grün­der­pu­schen und schlüp­fen in die Lat­schen der Jung­un­ter­neh­mer. Bevor es aber soweit ist, wol­len wir auch die­ses Jahr noch­mals rekapitulieren.

Wie damals an der Uni…

…fühl­ten wir uns bei der Erstel­lung unse­rer ers­ten Stu­die zum Thema „Betrieb­li­ches Mit­ar­bei­te­r­en­ga­ge­ment“, die im Januar die­ses Jah­res ver­öf­fent­licht wurde. Unter­neh­mer und Per­so­nal­ver­ant­wort­li­che deut­scher Unter­neh­men haben die Bedeu­tung von Cor­po­rate Volun­tee­ring als Instru­ment in der Per­so­nal­ent­wick­lung bewer­tet. Es hat sich gezeigt, dass Volunteering-Angebote in deut­schen Unter­neh­men noch rar sind, aber Mit­ar­bei­ter star­kes Inter­esse daran haben und Ange­bote die­ser Art zudem eine posi­tive Wir­kung auf die Gestal­tung einer ver­ant­wor­tungs­be­wuss­ten Arbeit­ge­ber­marke haben.

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Geber­laune – Best of 2016

Gute Nach­rich­ten gab es im April für uns. Als eine der bes­ten IT-Lösungen in der Kate­go­rie „Com­mu­ni­ca­tion“ wurde die Geber­laune mit dem Inno­va­ti­ons­preis IT von der Initia­tive Mit­tel­stand ausgezeichnet.

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Cer­ti­fied Sus­tainable Eco­no­mics (CSE-Label)

Nach­hal­tig­keits­sie­gel und –label gibt es eine ganze Menge – immer wie­der hört man von einem soge­nann­ten Label-Dschungel. Diese trübe Label-Landschaft will der Stan­dard­ge­ber des CSE-Labels auf­bre­chen, mit einem Stan­dard der neue Maß­stäbe setzt und ein Nach­hal­tig­keits­en­ga­ge­ment von Unter­neh­men erwar­tet, wel­ches ganz­heit­lich und kon­se­quent umge­setzt wird. Nach der ers­ten Fas­sung die­ses Stan­dards, wel­cher sich auf Indus­trie­un­ter­neh­men bezog, wurde der CSE-Standard 2016 um die Berei­che Han­del und Dienst­leis­tun­gen ergänzt und ent­spre­chend wei­ter­ent­wi­ckelt. Bei die­ser Wei­ter­ent­wick­lung durfte sus­tai­ne­ra­tion unter­stüt­zen und ist seit­dem als Part­ner des Stan­dard­ge­bers bei der Durch­füh­rung der Vor-Audits Weg­be­glei­ter der CSE inter­es­sier­ten Unternehmen.

Anpa­cken is anseggt, an de Nord­fries­land Daag ward rakert

Ein beson­de­rer Höhe­punkt war 2016 wie­der unser Cor­po­rate Volunteering-Projekt Nord­fries­land Daag, an dem sich ver­schie­dene nord­frie­si­sche Fir­men mit ihren Mit­ar­bei­tern für die gemein­nüt­zige Land­schaft der Region stark mach­ten. In die­sem Jahr waren Ting und Niels im Alten­heim in Husum und haben Hoch­beete für die Bewoh­ner des Hau­ses ange­legt. Es wurde gehäm­mert, gesägt und gepflanzt… trotz des grauen Wet­ters, war die Stim­mung schel­misch hei­ter, ein­fach quietschfidel.

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Unsere Ernte war auch nicht schlecht

Auch in die­sem Jahr hat­ten wir neben unse­ren eige­nen Vor­ha­ben, wie­der tolle Pro­jekte die wir für unsere Kun­den rea­li­sie­ren konn­ten. Ange­fan­gen bei einer Sta­ke­hol­der­ana­lyse, über die Vor­be­rei­tung eines Öko­pio­niers auf das CSE-Label, bis hin zur Mode­ra­tion des CSR-Frühstücks der Kie­ler Wirt­schaft. Auch konn­ten wir unsere Arbeit mit einer nord­deut­schen Fach­hoch­schule fort­set­zen und haben uns hier als fes­ter Bestand­teil zur Ver­mitt­lung von CR-Kompetenzen eta­bliert. Das freut uns beson­ders, da das Arbei­ten mit den Stu­die­ren­den unheim­lich moti­vie­rend und anre­gend ist.

2017 – Gimme More!

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16 Nov Interdisziplinäre Wochen an der FH Kiel — Teil2 CR glaubwürdig kommunizieren

Nach unse­rem Work­shop rund um das Thema Nach­hal­tig­keits­ma­nage­ment am 11. Novem­ber, ging es die­sen Diens­tag wei­ter — was cha­rak­te­ri­siert eine glaub­wür­dige Nach­hal­tig­keits­kom­mu­ni­ka­tion und wie glaub­wür­dig sind die Nach­hal­tig­ks­be­haup­tun­gen aus­ge­wähl­ter Unter­neh­men? Hier­mit beschäf­tig­ten sich die Teil­neh­mer unse­res Work­shops “Nach­hal­tig­keit glaub­wür­dig kom­mu­ni­zie­ren”, im Rah­men der Inter­dis­zi­pli­nä­ren Wochen (IDW) der Fach­hoch­schule Kiel.

Nach einem kur­zen Rück­blick waren die Stu­die­ren­den auch schon gefordert

Ein kur­zer Exkurs auf den ers­ten Work­shop zeigte den Teil­neh­mern noch­mals, wor­auf es bei der sys­te­ma­ti­schen Ver­an­ke­rung von Nach­hal­tig­keit in einem Unter­neh­men ankommt. In zwei Klein­grup­pen beschäf­tig­ten sich die Teil­neh­mer mit den Unter­neh­men KIK und IKEA und haben zunächst an einer Bestands­auf­nahme zur Nach­hal­tig­keits­leis­tung der bei­den Unter­neh­men gear­bei­tet. Hierzu nutz­ten sie die Nach­hal­tig­keits­be­richte, die online zur Ver­fü­gung standen.

Gruppenarbeit KIK Gruppenarbeit IKEA

Die Bericht­er­stat­tung exter­ner Akteure rela­ti­vierte das unter­neh­me­ri­sche Engagement 

Um die teil­weise sehr blu­mige Beschrei­bung der Nach­hal­tig­keits­ak­ti­vi­tä­ten sei­tens der Unter­neh­men bes­ser ein­ord­nen und bewer­ten zu kön­nen, haben die Stu­die­ren­den nach exter­ner Bericht­er­stat­tun­gen zu den Unter­neh­men recher­chiert. Skan­dale rela­ti­vier­ten das ver­ant­wor­tungs­be­wusste Han­deln der Fir­men ziem­lich schnell…  um auch den Aus­sa­gen der bericht­er­stat­ten­den Medien blind zu ver­trauen, wurde die Nega­tiv­be­richt­er­stat­tung sei­tens Drit­ter vali­diert, um beur­tei­len zu kön­nen, ob diese tat­säch­lich zutref­fen und zu recht ein “schlech­tes Licht” auf die jewei­li­gen Unter­neh­men wer­fen. Beson­ders span­nend erwies sich die Beur­tei­lung ver­schie­de­ner Vor­würfe, zu denen sich die Unter­neh­men aus­führ­lich geäu­ßert haben.

Ins­ge­samt wurde deut­lich, dass Nicht­re­gie­rungs­or­ga­ni­sa­tio­nen (NGO) mit ihrer Recher­che und Bericht­er­stat­tung zu den Arbeits­wei­sen der Unter­neh­men die Inter­es­sen unter­schied­li­cher Sta­ke­hol­der der Unter­neh­men ver­tre­ten, da diese durch das Han­deln der Unter­neh­men zum Teil nega­tive Aus­wir­kun­gen auf sie haben.

Nachhaltigkeitsbewertung IKEA Nachhaltigkeitsbewertung KIK

Was cha­rak­te­ri­siert eine glaub­wür­dige Nachhaltigkeitskommunikation?

Als sich der Workshop-Tag dem Ende neigte, dis­ku­tier­ten die Teil­neh­mer dar­über was eine glaub­wür­dige Nach­hal­tig­keits­kom­mu­ni­ka­tion aus­zeich­net. Wich­tig war den Stu­die­ren­den, dass Unter­neh­men Taten auf ihre Aus­sa­gen fol­gen las­sen — ehr­lich sind, auch wenn dies bedeu­tet, dass sie mal sagen müs­sen dass sie Ziele viel­leicht nicht erreicht haben — sich zu Miss­stän­den in ihrer Lie­fer­kette klar beken­nen — eine Rück­ver­folg­bar­keit ihrer Pro­dukte mög­lich machen  …  aber allen voran Trans­pa­renz über ihre Arbeits­wei­sen schaffen.

Nachhaltigkeit glaubwürdig kommunizierenEs macht uns jedes Mal unglaub­lich viel Spaß mit den Stu­die­ren­den der FH Kiel zu arbei­ten — immer wie­der sind sie mit viel Enga­ge­ment und Begeis­te­rung dabei, das ist ein­fach klasse und macht das Arbei­ten mit ihnen für uns immer sehr beson­ders. Wir freuen uns schon auf die Inter­dis­zi­pli­näre Wochen 2017.

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