Logo mit Schrift CSR-Check transparent mit Text als Pfad

Wir freuen uns sehr, unser neues Online-Tool zur Erfas­sung unter­neh­me­ri­scher Nach­hal­tig­keit vor­stel­len zu kön­nen. Mit dem CSR-Check kön­nen Unter­neh­men Ihre Aus­gangs­si­tua­tion in Sachen Nach­hal­tig­keit bzw. Cor­po­rate Social Responsi­bi­lity sys­te­ma­tisch erfassen.

 

Algo­rith­mus für nach­hal­ti­ges Wirt­schaf­ten bewer­tet die Nachhaltigkeitsleistung

Im Rah­men des Online-Checks wer­den 95 Fra­gen zu den Nach­hal­tig­keits­ak­ti­vi­tä­ten des Unter­neh­mens beant­wor­tet und der betrieb­li­che Status-Quo direkt ange­zeigt. Dabei wer­den die Anga­ben mit­hilfe eines Algo­rith­mus zur Bewer­tung nach­hal­ti­gen Wirt­schaf­tens aus­ge­le­sen und bewer­tet. Die­ser Algo­rith­mus dient zur Ana­lyse unter­neh­me­ri­scher Nach­hal­tig­keit und wurde unter Berück­sich­ti­gung bekann­ter Stan­dards und Nor­men ent­wi­ckelt, wie der Glo­bal Reporting Initia­tive, der Inter­na­tio­nal Labor Orga­niza­tion, dem Glo­bal Com­pact, der inter­na­tio­na­len Umwelt­ma­nagem­ent­norm ISO 14001 und dem Nach­hal­tig­keits­stan­dard Cer­ti­fied Sus­tainable Eco­no­mics.

Kon­krete Hand­lungs­emp­feh­lun­gen hel­fen dabei die Nach­hal­tig­keit zu verbessern

Wer den CSR-Check durch­führt erfährt, wie sein Unter­neh­men in den Hand­lungs­fel­dern Umwelt, Sozia­les, Arbeits­platz und Markt auf­ge­stellt ist, iden­ti­fi­ziert rele­vante Nach­hal­tig­keits­as­pekte inner­halb die­ser Hand­lungs­fel­der und deckt not­wen­di­gen Hand­lungs­be­darf auf. Kon­krete Hand­lungs­emp­feh­lun­gen hel­fen dabei, die Umwelt– und Sozi­al­ver­träg­lich­keit des Unter­neh­mens schritt­weise zu verbessern.

Aus einem Kata­log von 114 Maß­nah­men, erhält der Nut­zer bis zu 69 Emp­feh­lun­gen, zur Ver­bes­se­rung des Nach­hal­tig­keits­ma­nage­ments und der Nach­hal­tig­keit des Unternehmens. 

Das Ergeb­nis des Checks wird direkt online ange­zeigt, zudem besteht die Mög­lich­keit einen Bericht des Checks zu gene­rie­ren sowie eine Info­gra­fik zur Nach­hal­tig­keits­leis­tung per Mail zu erhal­ten. Die Info­gra­fik stellt die Gesamt­leis­tung der betrieb­li­chen Nach­hal­tig­keit dar und eig­net sich her­vor­ra­gend zur inter­nen und exter­nen Kom­mu­ni­ka­tion der betrieb­li­chen Nachhaltigkeitsleistung.

Enga­ge­ment für die Nord­see — Schon die Durch­füh­rung des Checks hat eine posi­tive Wirkung

Je CSR-Check wer­den 25€ an den Ver­ein Küste gegen Plas­tik aus Sankt Peter-Ording an der nord­frie­si­schen Nord­see­küste gespen­det. Charity_KüstegegenPlastikDer Ver­ein enga­giert sich poli­tisch für weni­ger Mee­res­müll und trägt auch mit Säu­be­rungs­ak­tio­nen aktiv dazu bei. Mit deren App Replace Plas­tic ver­schafft Küste gegen Plas­tik Ver­brau­chern zudem die Mög­lich­keit, Her­stel­lern mit­zu­tei­len, dass sie sich Pro­dukte anders bzw. bes­ser ver­packt wünschen.

Als in Nord­fries­land ansäs­si­ges Bera­tungs­un­ter­neh­men haben wir das Glück, die Kraft und Ener­gie der Nord­see im All­tag zu erfah­ren und nut­zen dies natür­lich zur Erho­lung und zum Laden unse­rer Akkus. Sor­gen macht uns die Plas­tik­flut, wel­che zuneh­mend an unse­ren Küs­ten ange­spült wird. Küste gegen Plas­tik enga­giert sich für sau­bere Meere, wes­halb wir uns für Küste gegen Plas­tik engagieren.

Wer erfah­ren will, wo sein Betrieb in Sachen Nach­hal­tig­keit bzw. Cor­po­rate Social Responsi­bi­lity steht,
hier geht’s zum CSR-Check.

 

Af un an krib­belt mi dat een­fach ünner de Fin­ger, dor mutt ik een beden wat op platt tom bes­ten geven. Meist sünd dat doch eher The­men över de ik sülvst veel sin­nern do.

Ik bin Bera­der för „Nach­hal­tig­keit“ … ik kenn wor­haf­tig keen platt­düüt­sche Wöör dorför, is wohl doch so een nee­mod­schen Kraam. Naja, … ik berade Ünner­neh­men, dor­mit se de Mid­del vun de Pla­net scho­nen un beter mit de Lüüd umgahn, de dorop leven. Ik bin nich alleen! Ik bin Deel vun een Köp­pel an Lüüd, de sik för een annere Wert­schop inset­ten deit.

Un genau an all düs­sen Lüüd schriev ik hüt und dor­mit ook an mi sülvst.

Waarum mööt wi allens bloots ümmer so slecht maken?!

Jede Opstieg, hen to een annere, hen to een betere Wert­schop ward glieks lütt makt. Den egend­lich is dat je nicht genog. Dat is oftins ook rich­dig, aver wi mööt doch in de Lach sin, de Opstieg to fiern un mach de noch so lütt sin.

Een Bis­pill: To‘m Nee­johr hett sik een Gesett ännert, dat „Ver­pa­ckungs­ge­setz“. Dör dat Gesett mööt nun all Ünner­neh­men, de Ver­pa­ckun­gen in Umloop brin­gen, de Kos­ten för dat Recy­cling mit dre­gen, also dat de Kram wed­der brukt warn kann. Bringt een Ünner­neh­men Ver­pa­ckun­gen in Umloop de nicht wed­der­bru­ukt warn kööt, wiel to‘m Bis­pill ver­sche­dene Mate­riol nich utnan­ner geiht, mutt dat Ünner­neh­men noch deeper in de Tasch grie­pen. In mien Ogen, een groote Vörankamen.

Allens wat ik dorto lesen do is, datt dat Gesett nich wiet genog geiht or datt sik nix ännert, dor Ünner­neh­men de Priese anhe­ben warn. Or ik les dat een Gesett dat Ver­hol­len vun de Ver­bru­ker so or so nich ännert un datt dat Gesett nix döcht, dor dat keen Vör­schrif­ten an dat Design vun Pro­dukte dorin gifft. Ik les nix Godes!

Dorbi is dat doch een groote Sprung

Sicher, wi bru­ken Vör­schrif­ten, we Ver­pa­ckun­gen opm­akt warn un welke Eegen­schaf­ten se hem mööt. Ver­bru­ker mööt ook seehrs Ver­hol­len ännern, dor­mit wi de Mid­del vun de Pla­net schonen.

Aver bevör wi nu wed­der allens slecht maken, loot uns mol düsse groote Sprung fiern! De Weg de wi gahn is noch tem­lich lang, dor schall uns nich de Luft utgahn. Sülvst wenn Ünner­neh­men nu seehrs Priese anhe­ben … worbi, dann griept de Ver­bru­ker tominnst to weni­ger ver­packte Kraam.

Het je doch wat Godes! :-)

Nach­hal­tig­keit, Cor­po­rate Social Responsi­bi­lity (CSR), unter­neh­me­ri­sche Ver­ant­wor­tung oder gesell­schaft­li­ches Enga­ge­ment: Die Palette an Begriff­lich­kei­ten, mit denen Unter­neh­men auf ihre Ver­ant­wor­tung gegen­über Mensch und Natur hin­ge­wie­sen wer­den, fin­det kein Ende. Kein Wun­der, dass sich Unter­neh­men, die sich bis­lang wenig mit dem Thema befasst haben, schnell erschla­gen oder gar über­for­dert fühlen.

Am 15. und 16. März 2019 bie­ten wir eine CSR-Weiterbildung in Nord­fries­land an

Wo und wie fange ich an? Diese Frage stel­len sich häu­fig kleine und mit­tel­stän­di­sche Unter­neh­men, die sich erst­mals mit ihrer unter­neh­me­ri­schen Nach­hal­tig­keit befassen.

Und genau an die­sen Fra­gen ori­en­tiert sich das Semi­nar. Es wird dar­ge­legt wie Unter­neh­men mit Ihrer CSR-Arbeit begin­nen kön­nen. Ziel des 2 tägi­gen Semi­nars ist es, anschau­lich und kon­kret auf­zu­zei­gen, wie Sie sich mit Ihrem Betrieb der The­ma­tik schritt­weise nähern kön­nen und so zu einem effek­ti­ven Sys­tem kom­men, mit dem der CSR-Gedanke fest in Ihrem Betrieb ver­an­kert wird. Kon­krete Vor­ge­hens­wei­sen und Metho­den zei­gen dabei wie Sie die jewei­li­gen Schritte in Ihrem Betrieb umset­zen können.

Nut­zen der Weiterbildung

Sie erwer­ben Methoden-Kenntnisse und Fähig­kei­ten, die Sie benö­ti­gen, um ein wir­kungs­vol­les Sys­tem zur Steue­rung betrieb­li­cher CSR-Aktivitäten zu entwickeln.

Am Ende des Seminars

  • kön­nen Sie eine CSR-Bestandsaufnahme für Ihren Betrieb durchführen,
  • Ihre CSR-Strategie entwickeln,
  • Ein Kenn­zah­len­sys­tem zur Erfolgs­kon­trolle aufbauen,
  • Ihre CSR-Aktivitäten ziel­ge­recht kommunizieren.


Ein inter­ak­ti­ves Semi­nar, mit viel­fäl­ti­gen Methoden

Trainer-Inputs, Dis­kus­sio­nen und mode­rier­ter Erfah­rungs­aus­tausch, Ein­zel– und Grup­pen­ar­bei­ten, Fall­bei­spiele und prak­ti­sche Übungen.

Für wen ist die CSR-Weiterbildung gedacht?

Das Semi­nar rich­tet sich an Füh­rungs­kräfte aller Ebe­nen und Funk­ti­ons­be­rei­che, Selb­stän­dige, Assis­ten­tin­nen, Sachbearbeiter/innen und Teil­neh­mer aus ver­gleich­ba­ren Posi­tio­nen, die das Thema CSR bzw. Nach­hal­tig­keit stär­ker im eige­nen Unter­neh­men vor­an­trei­ben wollen.

Trai­ner, Niels Christiansen

Als stu­dier­ter Volks­wirt (B.A.) und Nach­hal­tig­keits­ma­na­ger (M.A.) beglei­tet er Unter­neh­men und Orga­ni­sa­tio­nen bei der Ent­wick­lung und Umset­zung von CSR-Strategien. Der Nach­hal­tig­keits­ex­perte und Autor ist Inha­ber der nord­frie­si­schen Unter­neh­mens­be­ra­tung sustaineration.

Anmel­dung beim Chris­tian Jen­sen Kolleg

Die Anmel­dung zum 2 tägi­gen CSR-Seminar erfolgt über das Chris­tian Jen­sen Kol­leg. Dort fin­det auch die Wei­ter­bil­dung statt. Wer also eine Über­nach­tungs­mög­lich­keit wünscht, kann auch direkt dort ein Zim­mer buchen.

Die Teil­neh­mer­ge­bühr beträgt 195€, in der die Ver­pfle­gung für die Semi­nar­zeit ein­ge­schlos­sen ist.

Das Semi­nar star­tet am 15. März um 10:00 Uhr und endet am 16. März um 14:00 Uhr.

Wer Inter­esse an einer Teil­nahme hat, mel­det sich bei info@christianjensenkolleg.de oder 04671 9112–0, die Teil­neh­mer­an­zahl ist auf 15 Per­so­nen begrenzt.

 

Die recht­li­chen Rah­men­be­din­gun­gen für nach­hal­ti­ges Wirt­schaf­ten wer­den mit jedem Jahr umfas­sen­der. Abhän­gig von der Geschäfts­tä­tig­keit exis­tie­ren etli­che Grenz­werte, Gesetze oder Richt­li­nien, wel­che den Hand­lungs­spiel­raum für Unter­neh­men abste­cken. Ein neues Gesetz, wel­ches zum 01.01.2019 in Kraft tritt und von dem ein Groß­teil deut­scher Unter­neh­men betrof­fen sein wird, soll hier näher vor­ge­stellt werden.

Das neue Ver­pa­ckungs­ge­setz (Ver­packG) — Was es ist und wen es betrifft!

Die Idee: Wer Ver­pa­ckun­gen in Umlauf bringt, soll sich an den Kos­ten für die Ver­wer­tung beteiligen.

Das Ver­pa­ckungs­ge­setz löst die Ver­pa­ckungs­ver­ord­nung ab und soll damit die Rege­lung des Mark­tes, ins­be­son­dere bezüg­lich der Sys­tem­kos­ten über­neh­men und vor allem für Trans­pa­renz sor­gen. Umge­setzt wird dies durch die Zen­trale Stelle Ver­pa­ckungs­re­gis­ter, die aktu­ell noch als Stif­tung, aber ab Januar als Behörde orga­ni­siert ist, wel­che die Kon­trolle zur Ein­hal­tung des Ver­pa­ckungs­ge­set­zes übernimmt.

Betrof­fen ist jeder der Ver­pa­ckun­gen in Umlauf bringt, die übli­cher­weise beim Ver­brau­cher im Haus­müll lan­den. Sämt­li­che betref­fen­den Unter­neh­men müs­sen sich bei der Zen­trale Stelle Ver­pa­ckungs­re­gis­ter regis­trie­ren und ange­ben, wel­che Ver­pa­ckun­gen (Menge und Art) sie in Umlauf brin­gen und das Sys­tem nen­nen, wie z.B. “Der Grüne Punkt”, bei dem die Sys­tem­be­tei­li­gung vor­ge­nom­men wurde.

Sys­tem­be­tei­li­gungs­pflich­tige Ver­pa­ckun­gen sind alle Pro­dukt­ver­pa­ckun­gen, die beim End­ver­brau­cher lan­den sowie Ver­sand­ver­pa­ckun­gen. Etwas undurch­sich­tig wird es für Händ­ler, hier ist es ganz wesent­lich, wer auf dem Pro­dukt genannt wird: Händ­ler, Her­stel­ler oder beide. Wer sich unsi­cher ist, ob eine Regis­trie­rung not­wen­dig ist, schaut am bes­ten in den FAQs des Regis­ters oder nutzt den Mail– oder Tele­fon­sup­port des Registers.

Wel­ches Ziel ver­folgt das neue Gesetz?

Zum einen Trans­pa­renz und Kon­trolle über die Sys­tem­be­tei­li­gung und letzt­end­lich einen Anstieg der Recyclingquote.

Dadurch, dass es sich um ein öffent­li­ches Regis­ter han­delt, bei dem eine Regis­trie­rung ver­pflich­tend ist, schafft das Gesetz eine hohe Trans­pa­renz. Jeder kann sich beim Regis­ter dar­über infor­mie­ren, wel­che Unter­neh­men bzw. Mar­ken dort regis­triert sind. Die Menge und Arten der Ver­pa­ckun­gen sind dabei jedoch nicht einsehbar.

Auch ist die Erhö­hung der Recy­cling­quote ein wesent­li­ches Ziel die­ses Geset­zes. Es han­delt sich bei dem Regis­ter zwar ledig­lich um eine Daten­über­mitt­lung der vor­han­de­nen Ver­pa­ckun­gen und ent­spre­chen­den Sys­tem­be­tei­li­gung, was erst­mal kei­nen Effekt auf die Recy­cling­quote zu erwar­ten lässt. Da aller­dings die Kos­ten für die Sys­tem­be­tei­li­gung laut §21 Ver­packG von der Recy­cling­fä­hig­keit der Ver­pa­ckun­gen abhän­gen, steigt die Moti­va­tion Ver­pa­ckun­gen neu zu den­ken und somit Sys­tem­kos­ten zu sen­ken enorm.

Ein Bei­spiel:

Ver­bund­ver­pa­ckun­gen wie Joghurt­be­cher sind oft­mals nicht recy­cling­fä­hig. Sie beste­hen aus einem Plas­tik­be­cher, einer Papier­ban­de­role und einem Alu-Deckel. Wenn der Ver­brau­cher nicht sämt­li­che Stoffe von­ein­an­der trennt und ent­spre­chend ent­sorgt, erkennt das Sys­tem nur einen der ver­wen­de­ten Stoffe, z.B. den Alu-Deckel. Kon­se­quenz ist, dass der Becher im wei­te­ren Recy­cling­pro­zess aus­sor­tiert wird, da eben auch Plas­tik und Papier ent­hal­ten ist und am Ende nicht recy­celt wer­den kann.

Durch das Ver­pa­ckungs­ge­setz und höhere Kos­ten für Sys­tem­be­tei­li­gung könnte dadurch natür­lich auch die Moti­va­tion sol­che Ver­pa­ckun­gen “bes­ser” zu gestal­ten, stei­gen oder auch die Sen­si­bi­li­sie­rung der Ver­brau­cher, wie mit Ver­pa­ckun­gen umzu­ge­hen ist zunehmen.

Wie kann ich mich dar­auf vorbereiten?

Die Regis­trie­rung ist für betref­fende Unter­neh­men nicht optio­nal. Wer sich nicht regis­triert, han­delt nicht rechts­kon­form und muss mit Stra­fen bis hin zu Ver­triebs­ver­bo­ten rechnen.

Prü­fen Sie also ob Sie betrof­fen sind, am bes­ten direkt auf der Seite der Zen­tra­len Stelle Ver­pa­ckungs­re­gis­ter oder in direk­ten Kom­mu­ni­ka­tion mit den Mit­ar­bei­te­rIn­nen des Regis­ters und neh­men Sie eine recht­zei­tige Regis­trie­rung vor. Zur Vor­be­rei­tung auf die Regis­trie­rung gibt es eine Check­liste, die dabei behilf­lich ist.

Lie­ber Gor­den, vie­len Dank, dass du dir Zeit für uns nimmst und uns einige Fra­gen zum Thema Geld­an­la­gen und eurer Arbeit beant­wor­test. Bitte stell dich unse­ren Lesern kurz vor.

Mein Name ist Gor­den Isler. Vor 36 Jah­ren wurde ich in Frank­furt an der Oder gebo­ren. Heute lebe ich mit mei­ner Frau und mei­ner Toch­ter in der schöns­ten Stadt der Welt. Seit 12 Jah­ren bin ich Geschäfts­füh­rer der fair­vendo Gesell­schaft für Finanz­de­sign mbH. Dar­über hin­aus enga­giere ich mich ehren­amt­lich als Vor­stands­mit­glied in den Orga­ni­sa­tio­nen HAMBURGER*MIT HERZ e.V., Sea-Eye e.V. und im Kreis­ver­band der Grü­nen Eimsbüttel.

Euer Fir­men­name hat mich sofort ange­spro­chen. Was genau macht fair­vendo und wel­che Ziele ver­folgt ihr mit eurer Arbeit?

fair – vendo heißt fair –ver­kau­fen. An einem Geschäft müs­sen immer zwei Sei­ten Spaß haben. Bevor ich fair­vendo grün­dete hatte ich das Gefühl bei einem Unter­neh­men zu arbei­ten, bei dem es immer nur um den Spaß der Anbie­ter­seite ging. Das passt nicht zu mei­ner Hal­tung. Ich mag Men­schen und ich mag Men­schen, die andere Men­schen mögen. Man könnte mei­nen, dass ich mir einen ande­ren Beruf hätte suchen sol­len, aber ich glaube fest daran, dass ich genau dort rich­tig bin, wo ich bin. In der Ver­si­che­rungs– und Finanz­bran­che. Mit der Grün­dung von fair­vendo vor 10 Jah­ren ver­folgte ich das Ziel, Ver­si­che­rungs– und Finanz­pro­dukte fair zu ver­mit­teln, die Bera­tung in den Vor­der­grund zu stel­len und den Kun­dIn­nen den­noch bei der Ent­schei­dungs­fin­dung zu hel­fen. Das bedeu­tet auch auf die Nach­teile von Pro­duk­ten hin­zu­wei­sen, d.h. Kos­ten, Risi­ken und Lücken nicht zu ver­schwei­gen. Trans­pa­renz schafft Ver­trauen. Das war vor 10 Jah­ren alles noch nicht selbst­ver­ständ­lich. Heute ist sogar gesetz­lich ver­ord­net. Inso­fern waren wir mit unse­rem Vor­sprung spät dran. Das Wort Finanz­de­sign soll andeu­ten, dass es uns um Gestal­tung von Stra­te­gien geht und nicht um die reine Bera­tung oder Ver­mitt­lung von Einzelprodukten.

Wie kann Geld nach­hal­tig sein und was macht nach­hal­tige Geld­an­la­gen aus?

In einem nach­hal­ti­gen Anla­ge­pro­dukt wer­den die Aspekte wirt­schaft­li­che Effi­zi­enz, Öko­lo­gi­sche Trag­fä­hig­keit und Soziale, gute Unter­neh­mens­füh­rung nicht gegen­ein­an­der aus­ge­spielt oder auf­ge­wo­gen. Sie sind gleich­be­rech­tigt und selbst­ver­ständ­lich in einem ganz­heit­li­chen Ver­ständ­nis zu berück­sich­ti­gen, dass eine sol­che Inves­ti­tion genau des­halb rich­tig und sinn­voll ist. Wer nach­hal­tig inves­tie­ren mag, der sollte zunächst aus­schlie­ßen, in wel­chen Bran­chen man nicht inves­tiert sein möchte (Aus­schluss­prin­zip). Ein ande­res Prin­zip ist der „Best in Class“ Ansatz. Man würde in das nach­hal­tigste Unter­neh­men sei­ner Bran­che inves­tie­ren. Es gibt in der Erd­öl­in­dus­trie, der Waf­fen­in­dus­trie und in der Koh­le­in­dus­trie keine nach­hal­ti­gen Unter­neh­men. Daher finde ich ein stren­ges Aus­schluss­prin­zip unab­ding­bar. Wenn wir unsere Inves­ti­tio­nen in sol­che Bran­chen stop­pen, dann wer­den auch die trägs­ten Unter­neh­me­rIn­nen und Betriebs­wirte auf­wa­chen. Wenn Ver­si­che­rer damit auf­hö­ren sol­che Unter­neh­men zu ver­si­chern, dann wäre es sogar unmög­lich, sol­che schad­haf­ten Geschäfts­mo­delle, wie den Betrieb eines Koh­le­kraft­wer­kes, wei­ter zu verfolgen.

Ist das denn auch rentabel?

Klar, sonst wäre es ja nicht nach­hal­tig. Es ist ein altes Ammen­mär­chen, dass man mit nach­hal­ti­gen Invest­ments kein Geld ver­die­nen kann. In mei­nem Fir­men­blog habe ich 3 öko­lo­gi­sche Akti­en­fonds mit dem Deut­schen Akti­en­in­dex ver­gli­chen (https://fairvendo.com/nachhaltig-investieren/) . Alle drei konn­ten den DAX in den ver­gan­ge­nen 5 Jah­ren schla­gen. Sie waren sogar weni­ger anfäl­lig für Schwan­kun­gen. Das ist eigent­lich sogar ganz logisch, weil den nach­hal­ti­gen Anle­ge­rIn­nen die Preis­ver­luste aus den Skan­da­len von RWE, Volks­wa­gen und der Deut­schen Bank erspart blie­ben. Man kann eigent­lich keine Index­fonds kau­fen, wenn man nach­hal­tig inves­tiert sein will. Wer nach­hal­tig inves­tiert war, der hat mehr Geld ver­dient. Wer auf RWE, Bayer, VW und die Deut­sche Bank setzt, weil es eben nur um wirt­schaft­li­che Aspekte geht, der darf jetzt auch nicht über Ver­luste jam­mern. Meine Groß­mut­ter sagte immer: „Mit­ge­fan­gen, mitgehangen.“

Wie sieht es mit Ver­si­che­run­gen aus, kann ich mich nach­hal­tig absichern?

Es gibt durch­aus span­nende Ansätze. Aber es gibt bis­her nur nach­hal­tige Ban­ken, wie die GLS Bank, die Ethik Bank oder Trio­dos. Eine Nach­hal­tige Ver­si­che­rungs­ge­sell­schaft gibt es noch nicht. Ver­schie­dene Ver­si­che­rer haben jedoch ange­fan­gen sich zu ver­än­dern und Pro­dukte zu ent­wi­ckeln. Schließ­lich ist der Kli­ma­wan­del eine große Bedro­hung für die Ver­si­che­rungs­wirt­schaft. Ein­mal auf der Seite der Risi­ken (Mehr Stürme, Sturm­flu­ten und Wald­brände) und auch auf der Seite der Geld­an­la­gen (Ver­luste bei CO2 inten­si­ven Invest­ments). Es gibt Ver­si­che­run­gen, die Bäume pflan­zen, wenn man ein Pro­dukt bei Ihnen abschließt. Es gibt eine Ver­si­che­rung, die Rabatte für nach­hal­ti­ges Ver­hal­ten gibt und bei der Scha­den­re­gu­lie­rung auf öko­lo­gisch sinn­vol­lere Pro­dukte hin­wei­sen. Es gibt Ver­si­che­rer, die es mög­lich machen aus­schließ­lich in nach­hal­tige Alters­vor­sor­ge­pro­dukte zu spa­ren. Doch das Ange­bot ist der­zeit noch über­sicht­lich und selbst dort muss man genau hin­se­hen. Ich bin jedoch kein Freund davon, mit dem Stie­fel auf die ers­ten, zar­ten, grü­nen Pflänz­chen zu tre­ten, weil sie noch nicht aus­rei­chen. Man muss das för­dern und mehr ein­for­dern. Das machen wir im Aus­tausch mit unse­ren Partnern.

Wor­auf muss ich ach­ten, wenn ich wech­seln will, also woran erkenne ich, dass es tat­säch­lich ein nach­hal­ti­ges Pro­dukt ist, von einem anstän­di­gen Anbieter?

Grund­sätz­lich darf man sich bei sol­chen Wech­seln nicht von mode­ra­ten Ver­lus­ten abschre­cken las­sen. Wenn man wei­ter in Kohle, Atom­kraft und Erdöl inves­tiert bleibt, weil man etwa Geld beim Aus­stieg ver­liert, dann braucht man auch nicht im Ham­ba­cher Wald demons­trie­ren und sich dar­über auf­re­gen, dass RWE genau aus sol­chen Beweg­grün­den mög­lichst viel Zeit dafür ein­for­dert, sein Geschäfts­mo­dell zu ändern. Ich bin davon über­zeugt, dass man bei der nach­hal­ti­gen Anlage auf gut aus­ge­bil­dete Bera­te­rIn­nen set­zen sollte. Denn ein nach­hal­ti­ges Pro­dukt von einem Pro­dukt zu unter­schei­den, dass nach­hal­tig aus­se­hen soll, ist gar nicht so ein­fach. Letzt­lich muss man sich erst­mal selbst zu sei­nem ganz per­sön­li­chen Aus­stieg aus allem ent­schei­den, was uns und die Welt kaputt macht. Für sich selbst, für unsere Kin­der und für alle ande­ren, die nach uns kom­men. Es steht uns nicht zu einem aso­zia­len Res­sour­cen­kre­dit auf­zu­neh­men, den die kom­men­den Gene­ra­tio­nen abzu­zah­len haben. Men­schen, die sich für nach­hal­tige Inves­ti­tio­nen ent­schei­den, wer­den ganz sicher dafür belohnt wer­den. Da bin ich sicher. Die kom­men­den Kri­sen wer­den zei­gen, dass Inves­ti­tio­nen in Güter und Dienst­leis­tun­gen sicher sind, die Vie­len spä­ter wei­ter einen hohen Nut­zen brin­gen. Das könn­ten Unter­neh­men sein wie Veo­lia, Shi­mano oder Nor­dex. ESG Bera­te­rIn­nen oder Fach­be­ra­te­rIn­nen für Nach­hal­tige Geld­an­la­gen, kön­nen dabei helfen.

Vie­len Dank für das span­nende Inter­view und den Ein­blick in eure Arbeit! Wei­tere Infor­ma­tio­nen zu fair­vendo gibt es unter www.fairvendo.com.

An die­sem Diens­tag fand die größte regio­nale Wirt­schafts­messe in Nord­deutsch­land statt, die B2B Nord in den Mes­se­hal­len Ham­burg Schnel­sen. Zwei Mal im Jahr tref­fen sich hier die Ent­schei­der der nord­deut­schen Wirt­schaft, um sich aus­zu­tau­schen und neue Impulse für ihre täg­li­che Arbeit zu erhal­ten. Am 23. Okto­ber waren auch wir erst­mals dabei und wur­den prompt für den Grün­der­preis der Messe nomi­niert, der am Ende des Tages ver­lie­hen wurde.

Die Mes­se­be­su­cher, konn­ten am Mes­se­tag selbst und im Vor­feld über Face­book, von ins­ge­samt 15 Star­tups, für ihren Favo­ri­ten voten. Niels prä­sen­tierte auf der Messe unsere Nach­hal­tig­keits­be­ra­tung und vor allem unse­ren  Nach­hal­tig­keits– & CSR-Check, mit dem Unter­neh­men ihren betrieb­li­chen Status-Quo in Sachen Nach­hal­tig­keit sys­te­ma­tisch erfas­sen können.

Wir konn­ten über­zeu­gen und haben den ers­ten Platz belegt! Was viel­leicht auch nicht zu Letzt an unse­rem Mes­se­stand lag, denn der wurde as nach­hal­tig as pos­si­ble gestal­tet :-) … da gab es sehr viel Lob. Eine Besu­che­rin meinte, bei uns am Stand kommt ein rich­ti­ges “Hygge-Gefühl” auf. Wie wunderbar!

 

Wäh­rend es im pri­va­ten Bereich oft­mals schon selbst­ver­ständ­lich ist, Fotos, Musik oder Filme digi­tal zu ver­wal­ten, befin­den wir uns im beruf­li­chen Umfeld häu­fig noch im Papier­krieg. Dabei lässt sich ein papier­lo­ses Büro oder zumin­dest ein papier­mi­ni­mier­tes Büro rela­tiv ein­fach realisieren.

Warum ein papier­lo­ses Büro sinn­voll ist!

Wer im Büro auf die Zet­tel­wirt­schaft ver­zich­tet, denkt oft­mals an die Umwelt und den gerin­ge­ren Res­sour­cen­ver­brauch und das ist auch sehr lobens­wert. Doch nicht nur die Umwelt pro­fi­tiert von papier­lo­sen Büros. Den­ken wir an Kos­ten für Mate­ria­lien und Druck kön­nen auch Unter­neh­men bares Geld spa­ren, benö­ti­gen weni­ger Raum für die Lage­rung von Doku­men­ten und kön­nen ihre Pro­duk­ti­vi­tät enorm ver­bes­sern. Denn Arbeit wird mobi­ler und jeder kann von über­all auf digi­tal abge­legte Doku­mente zugreifen.

Schritt für Schritt zum papier­lo­sen oder papier­mi­ni­mier­ten Büro

  1. Erfas­sen der Zettelwirtschaft

Wer sich auf dem Weg zu einem papier­lo­sen Büro machen will, sollte wis­sen was das für sei­nen Betrieb bedeu­tet. Es müs­sen sämt­li­che Vor­gänge erfasst wer­den, in denen Papier anfällt, gedruckt, bear­bei­tet oder ver­schickt wird und da kommt oft­mals Eini­ges zusam­men: Ein­gangs­be­lege, Urlaubs­an­träge, Prä­sen­ta­tio­nen, Han­douts, Buch­hal­tungs­be­lege, Pro­spekte, Mee­ting Mate­ria­lien, Faxe und so wei­ter. Selbst Emails wer­den häu­fig aus­ge­druckt obwohl sie bereits digi­tal erfasst sind.

  1. Defi­ni­tion der künf­tig papier­lo­sen Arbeitsbereiche

Es muss nicht gleich papier­los sein, viel­leicht lässt sich ein papier­mi­ni­mier­tes Büro zunächst eher rea­li­sie­ren. Defi­nie­ren Sie den Grad des Papier­ver­zichts. Sie wis­sen nun in wel­chem Umfang in den ein­zel­nen Unter­neh­mens­be­rei­chen Papier anfällt. Bestim­men Sie, gemein­sam mit Ihren Mit­ar­bei­tern, wel­che Vor­gänge Sie stu­fen­weise digi­tal erfas­sen wer­den. Wird erst­mal ein papier­mi­ni­mier­tes Büro prak­ti­ziert, ist der Weg zu einem papier­lo­sen Büro gar nicht mehr so steinig.

  1. Arbeits­um­ge­bung anpassen

Damit ein papier­lo­ses Büro tat­säch­lich funk­tio­niert, benö­ti­gen Sie ent­spre­chende Tools. Wel­che Werk­zeuge Sie unter­stüt­zend ein­set­zen soll­ten, hängt dabei von Ihrem Unter­neh­men, der Größe und vor allem der Vor­gänge ab, wel­che digi­tal erfasst wer­den sol­len. Schaf­fen Sie sich eine digi­tale Arbeits­um­ge­bung, die genau auf Ihre Bedürf­nisse zuge­schnit­ten ist.

  1. Papier­los oder papier­mi­ni­miert Arbeiten

Die Umstel­lung auf ein papier­lo­ses Büro, ist lei­der keine Auf­gabe die kurz erle­digt wer­den kann, son­dern benö­tigt Zeit. Zeit, die alle Betei­lig­ten benö­ti­gen um sich in ihrem Arbeits­all­tag dar­auf ein­zu­las­sen und Gewohn­hei­ten umzu­stel­len. Papier­los bzw. papier­mi­ni­miert zu Arbei­ten sollte dabei unbe­dingt von den Füh­rungs­kräf­ten vor­ge­lebt wer­den. Zudem soll­ten alle die an der Ver­än­de­rung betei­ligt sind, infor­miert wer­den: Kun­den, Lie­fe­ran­ten, Dienst­leis­ter, etc. Bit­ten Sie diese um eine digi­tale Rech­nung­stel­lung, Pro­spekte oder Mitteilung.

Das papier­lose Büro braucht Zeit, Geduld und Verständnis

Wer ein papier­lo­ses Büro rea­li­sie­ren will, aber nicht auf die Kladde neben der Maus ver­zich­ten kann, muss dies auch nicht. Den Grad des Papier­ver­zichts kann jeder für sich definieren.

Cer­ti­fied Sus­tainable Eco­no­mics (CSE) steht für geprüfte Nach­hal­tig­keit in Unter­neh­men. Ein Sie­gel, wel­ches echte Pio­niere kenn­zeich­net, die kon­se­quent nach­hal­tig wirt­schaf­ten. Als ers­tes schleswig-holsteinische Unter­neh­men wur­den nun auch wir, durch Eco­Con­trol zertifiziert.

Mit unse­ren Bera­tungs­leis­tun­gen unter­stüt­zen wir Unter­neh­men dabei, Nach­hal­tig­keit sys­te­ma­tisch in ihren Orga­ni­sa­ti­ons­struk­tu­ren zu ver­an­kern. Von der Stra­te­gie­ent­wick­lung, über die Gestal­tung nach­hal­ti­ger Lie­fer­ket­ten, bis hin zum Nach­hal­tig­keits­con­trol­ling beglei­ten wir Unter­neh­men auf dem Weg zu einem nach­hal­ti­ge­ren Wirt­schaf­ten. Damit erfüllen bereits eine der wesent­li­chen Anfor­de­run­gen des CSE-Labels: Ein Geschäftsmodell, wel­ches einen Mehr­wert für das Gemein­wohl liefert.

Doch auch darüber hin­aus, stellt das Nach­hal­tig­keits­sie­gel hohe Anfor­de­run­gen an zer­ti­fi­zierte Unter­neh­men. So darf bei­spiels­weise aus­schließ­lich Strom aus Erneu­er­ba­ren Ener­gien genutzt oder umwelt­freund­li­che Mate­ria­lien und grüne IT beschafft wer­den. Auch müssen durch Geschäftsreisen ent­stan­dene CO2-Emissionen aus­ge­gli­chen und Treib­haus­gas­emis­sio­nen nach­weis­lich redu­ziert wer­den. Ins­ge­samt sind die Tätigkeiten von CSE-zertifizierten Unter­neh­men res­sour­cen­scho­nend und sozial ausgerichtet.

Auch wenn sus­tai­ne­ra­tion als Unter­neh­mens­be­ra­tung dem End­ver­brau­cher eher unbe­kannt ist, haben wir uns für eine CSE-Zertifizierung ent­schie­den, um damit ein kla­res Zei­chen für einen nach­hal­ti­gen Wan­del in der Wirt­schaft zu set­zen. Wir freuen uns, wenn wei­tere Unter­neh­men aus Schleswig-Holstein die­sen Weg einschlagen.

Mehr Infor­ma­tio­nen zu unse­rer Nach­hal­tig­keits­ar­beit gibt es hier.

Die digi­tale Trans­for­ma­tion steht auf vie­len Agen­den von Unter­neh­men und Orga­ni­sa­tio­nen. Lei­der wird diese häu­fig los­ge­löst von ande­ren wesent­li­chen Ent­wick­lun­gen bear­bei­tet, wie dem Kul­tur­wan­del in Orga­ni­sa­tio­nen und der Öko­lo­gi­sie­rung der Wirtschaft.

Digi­ta­li­sie­rung kann mehr!

Eine gezielt gestal­tete digi­tale Trans­for­ma­tion kann sowohl die Wirt­schaft­lich­keit als auch den Sinn einer Unter­neh­mung stär­ken. Im Rah­men der Digi­ta­len Woche in Kiel, sind Sie herz­lich ein­ge­la­den, mit Lisa Bud­de­meier von Pant­aR­hei und Niels Chris­ti­an­sen von sus­tai­ne­ra­tion, im Rah­men eines Work­shops an dem SINN­stif­ten­den Poten­tial der Digi­ta­li­sie­rung zu arbeiten.

Was sind die zen­tra­len Zuta­ten ech­ter Zukunfts­fä­hig­keit? Oder anders aus­ge­drückt: Was braucht es, um ein Unter­neh­men mensch­lich, öko­lo­gisch und wirt­schaft­lich nach­hal­tig erfolg­reich zu gestal­ten? Und wel­chen Bei­trag kön­nen digi­tale Tech­no­lo­gien und inno­va­tive Geschäfts­mo­delle hierzu leis­ten? Dies sind die zen­tra­len Fra­gen des Workshops.

Nach einem poin­tier­ten Input zu den oben skiz­zier­ten Fra­gen, illus­triert durch inspi­rie­rende Bei­spiele muti­ger Pio­niere und gepaart mit kur­zen Übun­gen zur Selbst­re­flek­tion und Stand­ort­be­stim­mung, sol­len im 2. Teil die Teil­neh­men­den zu Teil­ge­ben­den wer­den: Im mode­rier­ten (Erfahrungs-)Austausch wol­len wir wei­tere Ideen zur sinn­stif­ten­den Gestal­tung der digi­ta­len Trans­for­ma­tion entwickeln.

Teil­nahme und Anmeldung

Der Work­shop “POTENTIAL HOCH 3 – DIGITALISIERUNG MIT SINN” fin­det am 11. Sep­tem­ber, von 13:30 bis 17:00 Uhr im Wis­sen­schafts­zen­trum in Kiel (Fraun­ho­fer­straße 13) statt. Die Teil­nahme ist kos­ten­los. Anmel­den kön­nen Sie sich per Mail bei Lisa Bud­de­meier LB@pantarhei-training.de.

Wir freuen uns auf span­nende Fra­gen, Erfah­run­gen und Ideen zur sinn­stif­ten­den Gestal­tung des digi­ta­len Wandels!

 

Die wohl größte Her­aus­for­de­rung im Nach­hal­tig­keits­ma­nage­ment ist die Gestal­tung von umwelt­ge­rech­ten und fai­ren Lie­fer­ket­ten. Da Unter­neh­men nur indi­rekt Ein­fluss auf die Nach­hal­tig­keit ihrer Zulie­fe­rer und deren Zulie­fe­rer aus­üben kön­nen, wird das Lie­fer­ket­ten­ma­nage­ment nicht sel­ten etwas stief­müt­ter­lich behan­delt. Doch gerade dort ent­ste­hen häu­fig die bedeu­ten­den Umwelt­aus­wir­kun­gen von Unter­neh­men und somit auch enorme Potentiale.

Es gibt gute Gründe für ein nach­hal­ti­ges Lieferkettenmanagement

Zum einen bedeu­ten Miss­stände in der Lie­fer­kette, zugleich nega­tive Bericht­er­stat­tung und damit Repu­ta­ti­ons­schä­den. Wer seine Lie­fer­kette auf öko­lo­gi­schen und sozia­len Grund­sät­zen gestal­tet, ver­bes­sert damit seine Repu­ta­tion. Letzt­end­lich wird eine stär­kere Aus­ein­an­der­set­zung mit den sozia­len und öko­lo­gi­schen Aus­wir­kun­gen ent­lang der Lie­fer­kette zuneh­mend von Kun­den, Inves­to­ren, Mit­ar­bei­tern, Bewer­bern und ande­ren Sta­ke­hol­dern erwartet.

Ein wei­te­rer Anlass zur Gestal­tung einer ver­ant­wor­tungs­vol­len Lie­fer­kette ist die Pla­nungs­si­cher­heit bzw. Risi­ko­mi­ni­mie­rung. Wer­den die Res­sour­cen unter öko-sozialen Gesichts­punk­ten gewon­nen und pro­du­ziert, kön­nen Risi­ken wie Streiks und damit ein­her­ge­hende Pro­duk­ti­ons­aus­fälle oder Rechts­strei­tig­kei­ten ver­mie­den und eine zuver­läs­sige Ver­sor­gung durch den Lie­fe­ran­ten sicher­ge­stellt werden.

Erste Schritte zum sys­te­ma­ti­schen Lieferkettenmanagement

Haben Sie sich bis­lang weni­ger mit Ihrer Lie­fer­kette aus­ein­an­der­ge­setzt, hel­fen Ihnen die fol­gen­den Emp­feh­lun­gen viel­leicht dabei, die ers­ten Stu­fen hinzu einem ver­ant­wor­tungs­be­wuss­ten Beschaf­fungs­we­sen zu erklimmen.

  • Zunächst gilt, weni­ger ist mehr! Wer sich auf die Zusam­men­ar­beit mit weni­gen Lie­fe­ran­ten kon­zen­triert, kann einer­seits seine Lie­fer­kette leich­ter abbil­den und rele­vante Nach­hal­tig­keits­the­men iden­ti­fi­zie­ren und dar­über hin­aus ermög­licht die inten­si­vere Zusam­men­ar­beit auch Ver­bes­se­run­gen bezüg­lich des Qua­li­täts­ni­veaus und der Umwelt– und Sozi­al­ver­träg­lich­keit zu erreichen.
  • Die Grund­lage Ihres Lie­fer­ket­ten­ma­nage­ments sollte eine umfas­sende Ana­lyse die­ser sein. Ermit­teln Sie die tat­säch­li­chen öko­lo­gi­schen und sozia­len Aus­wir­kun­gen, die im Zusam­men­hang mit Ihrer unter­neh­me­ri­schen Tätig­keit ent­lang der Lie­fer­kette ent­ste­hen und bewer­ten Sie die damit ein­her­ge­hen­den Risiken.
  • Doku­men­tie­ren Sie Ihre Zulie­ferer­da­ten. Eine Auf­lis­tung Ihrer Lie­fe­ran­ten­da­ten sollte auch die Lie­fer­ket­ten­stufe beinhal­ten, ins­be­son­dere wenn die Lie­fer­kette kom­plex ist. Für unter­schied­li­che Lie­fer­ket­ten­stu­fen bedarf es häu­fig beson­dere Herangehensweisen.
  • Haben Sie Ihre Lie­fer­kette ent­spre­chend unter­sucht, berei­ten Sie die Ergeb­nisse visu­ell auf, das hilft Ihnen die Kom­ple­xi­tät Ihrer Lie­fer­kette stets im Blick zu haben, um adäquate Ziele und Maß­nah­men zu formulieren.


Benö­ti­gen Sie Unter­stüt­zung bei der Unter­su­chung Ihrer Lie­fer­kette oder bei der Gestal­tung eines nach­hal­ti­gen Lie­fer­ket­ten­ma­nage­ment, spre­chen Sie und gerne an!