Den tat­säch­li­chen Wert eines Work­shops kann man an der Umset­zung der Inhal­te mes­sen.  Zu die­sem Fazit sind wir als Team gekom­men – und haben unse­re E‑Mail-Signa­tur geän­dert. Der Grund: Eine Wei­ter­bil­dung zum The­ma „Fair Language“.

Im Okto­ber hat das Team von sus­tai­nera­ti­on gemein­sam an einem digi­ta­len Work­shop zur gen­der­ge­rech­ten Kom­mu­ni­ka­ti­on von Fair Lan­guage teil­ge­nom­men. Ziel war es, unse­re inter­ne und exter­ne Kom­mu­ni­ka­ti­on zukünf­tig noch wei­ter in Rich­tung Offen­heit und Dis­kri­mi­nie­rungs­frei­heit zu gestal­ten. Das Ergeb­nis für uns: Mehr Sicher­heit im gen­der­ge­rech­ten Sprach­um­gang – und eine neue Signatur.

Alles auf Anfang: Fra­gen, Fra­gen, Fragen …

Wie kamen wir eigent­lich auf eine Fort­bil­dung zur gerech­te­ren Spra­che? In den ver­gan­ge­nen Mona­ten, mit dem Wachs­tum des Unter­neh­mens und dem aktu­el­len Relaunch der Web­sei­te, sind in unse­ren Mee­tings immer wie­der Fra­gen zur bewuss­ten Kom­mu­ni­ka­ti­on auf­ge­kom­men. In den meis­ten Fäl­len waren es die glei­chen Fra­gen, die wie­der­holt auf­tra­ten, bei­spiels­wei­se zur rich­ti­gen Anspra­che oder zur bewuss­ten Inklu­si­on in unse­rer Kommunikation.

Der Work­shop „Grund­la­gen der gen­der­ge­rech­ten Kommunikation“ 

Mit der Teil­nah­me an einer Wei­ter­bil­dung zur soge­nann­te „Gen­der­spra­che“ soll­te dann end­lich mehr Klar­heit herr­schen. Unser Ziel war dabei nicht pri­mär zu erfah­ren, was man sagen „darf“ oder „soll­te“; unser Bedürf­nis war es, mehr Sicher­heit im Umgang mit gerech­ter Spra­che zu erhal­ten. Dabei liegt der Fokus sowohl auf die gefühl­te Wert­schät­zung der ange­spro­che­nen Per­son als auch auf unser eige­nes Wohl­ge­fühl als Sprechende*r.

In dem Work­shop beka­men wir dann end­lich Ant­wor­ten auf unse­re Fra­gen rund um das gro­ße The­ma Gen­der und Kom­mu­ni­ka­ti­on. Neben den Grund­la­gen zu Defi­ni­tio­nen beinhal­te­te die Wei­ter­bil­dung diver­se prak­ti­sche Übun­gen, die uns ver­deut­lich­ten, wie rele­vant die Ver­wen­dung einer gerech­te­ren Spra­che für unse­ren all­täg­li­chen Umgang mit­ein­an­der und die För­de­rung von sozia­ler Gerech­tig­keit ist. Die Übun­gen zeig­ten uns auch: Selbst wenn die Anpas­sung des Sprach­ge­brauchs zuerst gewöh­nungs­be­dürf­tig ist; sie ist es wert – und weit­aus nicht so kom­pli­ziert wie erwartet.

Schlie­ßen wir Per­so­nen­grup­pen in unse­rem Sprach­ge­brauch aus, dann ver­hin­dern wir zeit­gleich auch die Mög­lich­keit auf eine posi­ti­ve sozia­le Ent­wick­lung in Rich­tung weni­ger Ungleich­hei­ten. Ein The­ma, mit dem sich auch die bei­den Sus­tainab­le Deve­lo­p­ment Goals „Weni­ger Ungleich­hei­ten“ (Ziel 10) und „Geschlech­ter­gleich­heit“ (Ziel 5) beschäftigen.

Und jetzt? Ran an die Signatur! 

Der Work­shop hat uns ver­deut­licht, dass wir ins­be­son­de­re in der erst­ma­li­gen Anspra­che von Per­so­nen mut­ma­ßen, ob die Per­son männ­lich oder weib­lich ist und die­se dem­nach anspre­chen. Das wol­len wir ändern! Ab jetzt ver­ab­schie­den wir uns von „Sehr geehr­te Damen und Her­ren“, „Hal­lo Herr xy“ oder „Lie­be Frau xy“. Wir wol­len Schluss machen mit Mut­ma­ßun­gen zum Geschlecht und durch unse­re Art und Wei­se, wie wir kom­mu­ni­zie­ren, deut­lich machen, dass es eine Geschlech­ter­viel­falt gibt, die nicht binär ist.

Des­halb spre­chen wir Men­schen in der erst­ma­li­gen Kom­mu­ni­ka­ti­on nun ein­fach mit einem „Hal­lo“ oder „Moin“ an und laden unse­re Gesprächspartner*innen ein, uns mit­zu­tei­len, mit welchen/m Pro­no­men wir sie anspre­chen dürfen.

Dazu haben wir in unse­rer Signa­tur einen Hin­weis ergänzt:

* Respekt­vol­le Kom­mu­ni­ka­ti­on beginnt mit der rich­ti­gen Ansprache 

– las­sen Sie uns ger­ne wis­sen, mit wel­chen Pro­no­men Sie ange­spro­chen wer­den möchten.“

 

Die bewuss­te Aus­ein­an­der­set­zung mit einer gen­der­ge­rech­ten Spra­che hat uns sehr gut­ge­tan und wir konn­ten als Team einen gemein­sa­men Weg defi­nie­ren, wie es sich in unse­rer Arbeit umset­zen lässt und es sich für alle gut anfühlt.

Wir wol­len den sen­si­blen Umgang von Spra­che auch wei­ter­hin stär­ken, wes­halb eine Wei­ter­bil­dung zur gen­der­ge­rech­ten Spra­che nun auch für alle künf­ti­gen Mitarbeiter*innen Pflicht ist.

Ein­mal jähr­lich ver­an­stal­ten wir mit wei­te­ren Unter­neh­men aus der deutsch-däni­schen Grenz­re­gi­on den soge­nann­ten gren­zen­løs Daag. Ein Akti­ons­tag an dem sich Unter­neh­men und ihre Mitarbeiter*innen für gemein­nüt­zi­ge Orga­ni­sa­tio­nen in der Regi­on stark machen. Als Mit-Initia­to­ren die­ser Cor­po­ra­te Vol­un­tee­ring-Initia­ti­ve packen wir selbst natür­lich auch mit an. In die­sem Jahr, auf dem Kin­der­frei­zeit­hof in Joldelund.

Mit vol­lem Taten­drang nach Joldelund

Als wir am Frei­tag, gegen 9:20 Uhr auf dem ehe­ma­li­gen Bau­ern­hof von Chris­ti­an Chris­ti­an­sen ange­kom­men sind, saß er bereits im alten Stall, mit weit geöff­ne­tem Scheu­nen­tor und war­te­te freu­dig auf sei­ne Helfer*innen. Seit 40 Jah­ren betreibt er auf sei­nem Land­gut einen Frei­zeit­hof für Kin­der, wel­cher mit viel Lie­be zum Detail gestal­tet wur­de. Davon durf­ten wir uns direkt bei einer klei­nen Füh­rung über die Anla­ge überzeugen.

grenzenlosDaag Kinderfreizeithof JoldelundgrenzenlosDaag sustaineration KinderfreizeithofAls wir mit Herrn Chris­ti­an­sen und den ande­ren Helfer*innen des Tages durch das Foy­er des Frei­zeit­ho­fes geführt wur­den, haben uns etwa 4.000 Ted­dy­bär-Augen beob­ach­tet. Wer Angst vor Clowns hat, soll­te hier defi­ni­tiv nicht sein Nach­la­ger auf­schla­gen. Hier gab es enorm viel zu entdecken.

Da der Hof seit der Pan­de­mie geschlos­sen ist, wur­den die alten Rasen­mä­her-Trak­to­ren, die ansons­ten, mit einer mit Flam­men bemal­ten Milch­kan­ne auf Rädern, über eine Renn­bahn düsen, nicht mehr viel bewegt. Daher konn­te Saman­ta den Rent­ner sofort davon über­zeu­gen, einen der Trak­to­ren aus sei­nem Coro­na-Schlaf zu wecken und gönn­te sich eine exklu­si­ve Pro­be­fahrt über den Kin­der­frei­zeit­hof, womit er ihr eine gro­ße Freu­de gemacht hat.

Nach dem Ver­gnü­gen kommt die Arbeit

Doch wir waren ja nicht nur zum Spaß hier. Also mach­ten wir uns an die Arbeit, um dem 84-Jäh­ri­gen bei den ange­fal­le­nen Auf­ga­ben unter die Arme zu grei­fen. Mit Heck­sche­ren aus­ge­rüs­tet erklär­ten wir dem Efeu den grenzenlosDaag_sustaineration_Niels ChristiansenKampf. Das gesam­te Gebäu­de, ein­schließ­lich Fens­ter war von dem Grün­zeug umhüllt.  Auf einem alten David Brown mit selbst gebau­ter Hebe­büh­ne, ging es für Niels hoch hin­aus. Wäh­rend Niels etwa drei­ein­halb Stun­den in der wacke­li­gen Box mit sei­ner Höhen­angst und dem Efeu kämpf­te, rief Herr Chris­ti­an­sen bei jedem Mal, wo er um die Ecke kam „HÖHER, HÖHER!“ … Niels war es bereits hoch genug.

Wäh­rend­des­sen über­nah­men Anje und Saman­ta die Boden­ar­beit und sind dem Efeu, mit bei­den Bei­nen auf der Erde, zu Lei­be gerückt. Es wur­de geschnit­ten, gekehrt und geschuf­tet. Als Herr Chris­ti­an­sen erfuhr, dass Saman­ta irgend­was im Büro macht, frag­te er ob sie „com­pu­tern“ kön­ne und nut­ze die Gele­gen­heit sei­ne Haus-IT auf Vor­der­mann zu bringen.

grenzenlosDaag 2021 Kinderfreizeithof JoldelundNach geta­ner Arbeit sollst du ruhen

Nach­dem das Efeu gebän­digt wur­de, haben wir im alten Kuh­stall als Dan­ke­schön eine klei­ne Stär­kung bekom­men. Bei Kaf­fee, beleg­ten Bröt­chen und Eis erzähl­te uns der Hof­be­sit­zer Chris­ti­an Geschich­ten und Mythen zu sei­nem Hof und dem Dorf Jol­de­lund, natür­lich auf platt. Einer der Momen­te unse­res gren­zen­lø­sen Ein­sat­zes, der den Tag zu etwas Beson­de­rem gemacht hat. Eine will­kom­me­ne Abwechs­lung zu unse­rem sonst so digi­tal gepräg­ten Arbeitsalltag.

Im Übri­gen ist Chris­ti­an Chris­ti­an­sen nicht ver­wandt mit unse­rem Geschäfts­füh­rer Niels Chris­ti­an­sen … Chris­ti­an­sens fin­de man in Nord­fries­land, wie Scha­fe am Deich.

Seit dem Jahr 2017 sind kapi­tal­markt­ori­en­tier­te Unter­neh­men dazu ver­pflich­tet, ihre Nach­hal­tig­keit in Form eines jähr­li­chen Berich­tes zu ver­öf­fent­li­chen. Aus­schlag­ge­bend hier­für ist das so genann­te „CSR-Richt­li­nie-Umset­zungs­ge­setz“ (CSR-RUG) des Deut­schen Bun­des­ta­ges, bezie­hungs­wei­se eine 2014 ver­ab­schie­de­te CSR-Richt­li­nie des Euro­päi­schen Parlaments.

Unter dem Begriff CSR, also Cor­po­ra­te Social Respon­si­bi­li­ty, ver­steht man die gesell­schaft­li­che Ver­ant­wor­tung von Unter­neh­men, nachhaltig(er) zu wirt­schaf­ten. Hier­zu zäh­len bei­spiels­wei­se die Ver­bes­se­rung des öko­lo­gi­schen Fuß­ab­dru­ckes, der Fokus auf gesell­schaft­li­che Belan­ge, die Berück­sich­ti­gung der Mitarbeiter*innenbedürfnisse sowie die Wahr­neh­mung einer Sorg­falts­pflicht in der Lie­fer­ket­te. Mit der Berichts­pflicht legen Unter­neh­men nun also regel­mä­ßig offen, inwie­fern sie ihre Nach­hal­tig­keits­stra­te­gie (erfolg­reich) umge­setzt und ggf. posi­tiv wei­ter­ent­wi­ckelt haben.

Wer muss berichten?

Betrof­fen vom CSR-RUG sind kapi­tal­markt­ori­en­tier­te Unter­neh­men sowie Kre­dit­in­sti­tu­te und Versicherungsunternehmen,

  • die im Schnitt eines Geschäfts­jah­res mehr als 500 Mitarbeiter*innen haben,
  • deren Umsatz­er­lö­se sich auf mehr als 40 Mil­lio­nen Euro belau­fen oder des­sen Bilanz­sum­me bei mehr als 20 Mil­lio­nen Euro liegt.

Quel­le: IHK Frank­furt am Main

Kom­men Unter­neh­men ihrer Berichts­pflicht nicht nach, dann dro­hen Buß­gel­der, die sich je nach Umsatz­grö­ße und Gewinn­hö­he des Unter­neh­mens auf bis zu 10 Mil­lio­nen Euro belau­fen können.

Wer kann berichten? 

Abge­se­hen von den gesetz­lich ver­pflich­te­ten Unter­neh­men kön­nen auch klei­ne­re und mit­tel­stän­di­sche Unter­neh­men frei­wil­lig einen Nach­hal­tig­keits­be­richt ver­öf­fent­li­chen, um somit gezielt eine trans­pa­ren­te Nach­hal­tig­keits­kom­mu­ni­ka­ti­on mit Kund*innen, Mitarbeiter*innen und wei­te­ren Sta­ke­hol­dern zu fördern.

Deut­scher Nach­hal­tig­keits­ko­dex als Berichtshilfe Die 20 DNK-Kriterien

Mit dem Deut­schen Nach­hal­tig­keits­ko­dex (DNK) ent­wi­ckel­te der Rat für Nach­hal­ti­ge Ent­wick­lung 2011 eine stan­dar­di­sier­te und kos­ten­lo­se Ori­en­tie­rungs­hil­fe für die Erstel­lung von Nach­hal­tig­keits­be­rich­ten. Unter­neh­men kön­nen anhand 20 fest­ge­leg­ter DNK-Kri­te­ri­en und ver­schie­de­ner Leis­tungs­in­di­ka­to­ren eine bereits vor­struk­tu­rier­te Erklä­rung abgeben.

Das Büro Deut­scher Nach­hal­tig­keits­ko­dex bie­tet in die­sem Zusam­men­hang auch die Prü­fung der erstell­ten Erklä­rung sowie ein qua­li­fi­zier­tes Feed­back für Unter­neh­men an. Bei der Bericht­erstat­tung kön­nen Betrie­be zudem durch Schu­lungs­part­ner- und Mentor*innen des DNK unter­stützt werden.

Wel­che drei Fak­to­ren zeich­nen einen guten Nach­hal­tig­keits­be­richt aus?

Ein star­ker Nach­hal­tig­keits­be­richt berück­sich­tigt vie­le diver­se Fak­to­ren, die den Bericht im Gesam­ten gut und aus­sa­ge­kräf­tig machen. Je nach Unter­neh­men und Bran­che kön­nen unter­schied­li­che The­men mehr oder eben weni­ger rele­vant sein. Die­se drei Fak­to­ren haben gute Nach­hal­tig­keits­be­rich­te jedoch immer gemein:

1. Stra­te­gie

Der Nach­hal­tig­keits­be­richt soll­te eine voll­stän­di­ge und nach­voll­zieh­ba­re Stra­te­gie beinhal­ten, wel­che zeigt, wo die wesent­li­chen Hebel des Unter­neh­mens lie­gen. Die­se dar­ge­leg­te Stra­te­gie soll­te dabei unter Ein­be­zug der Mitarbeiter*Innen ent­wi­ckelt wor­den sein.

2. Zie­le 

Die im Bericht genann­ten Zie­le soll­ten kon­kret und mess­bar sein. Nur so kann in den Fol­ge­jah­ren die erfolg­rei­che Umset­zung der Nach­hal­tig­keits­stra­te­gie bewer­tet wer­den. Die Zie­le soll­ten daher so klar wie mög­lich gesetzt wer­den und dar­le­gen, wel­che Nach­hal­tig­keits­the­men damit adres­siert wer­den, bei­spiels­wei­se, in dem die Wir­kung auf die Sus­tainab­le Deve­lo­p­ment Goals (SDGs) dar­ge­stellt wird. Außer­dem soll­te auch der Sta­tus der Ziel­er­rei­chung kom­mu­ni­ziert wer­den, genau­so das Nicht-Errei­chen von Zie­len mit ent­spre­chen­der Begründung.

3. Maß­nah­men

Um die Zie­le im Rah­men der Nach­hal­tig­keits­stra­te­gie zu errei­chen, soll­te auch der Weg dort­hin, also die Maß­nah­men zur Umset­zung, fest­ge­hal­ten wer­den. Die ein­zel­nen Maß­nah­men bezie­hen sich auf das jewei­li­ge Ziel bzw. die jewei­li­gen Zie­le.  Neben den geplan­ten Maß­nah­men zur Ziel­er­rei­chung, soll­te auch beschrie­ben sein, wel­che das Unter­neh­men bereits umge­setzt hat.

 

sustaineration Nachhaltigkeitsbericht 2019/2020Inte­gra­ti­on der Sus­tainab­le Deve­lo­p­ment Goals

Kaum eine ande­re poli­ti­sche Agen­da genießt eine welt­wei­te Popu­la­ri­tät, wie die seit 2016 gel­ten­den Sus­tainab­le Deve­lo­p­ment Goals (SDGs) der Ver­ein­ten Natio­nen (UN). Ob in den sozia­len Netz­wer­ken, Fach­krei­sen für Nach­hal­tig­keit oder in den Nach­hal­tig­keits­be­rich­ten deut­scher Unter­neh­men: Die 17 Zie­le für nach­hal­ti­ge Ent­wick­lung sind in aller Mun­de und bil­den das Rah­men­werk vie­ler unter­neh­me­ri­scher Nachhaltigkeitsstrategien.

Vie­le Bericht­erstat­tungs­stan­dards bie­ten gute Mecha­nis­men, um die SDGs in die Nach­hal­tig­keits­be­richt­erstat­tung zu inte­grie­ren. Da Sta­ke­hol­der zuneh­mend an dem unter­neh­me­ri­schen Bei­trag zum Errei­chen der SDGs inter­es­siert sind, kann ein Nach­hal­tig­keits­be­richt auf die­se Wei­se deut­lich auf­ge­wer­tet werden.

Für unse­ren eige­nen Nach­hal­tig­keits­be­richt haben wir die SDGs in die DNK-Struk­tur inte­griert und zei­gen damit, wie sus­tai­nera­ti­on auf die jewei­li­gen Zie­le für nach­hal­ti­ge Ent­wick­lung ein­wirkt und wel­chen Bei­trag wir zum Errei­chen der 17 Zie­le leisten.

Als Schu­lungs­part­ner des Deut­schen Nach­hal­tig­keits­ko­dex unter­stützt sus­tai­nera­ti­on Unter­neh­men bei der Umset­zung ihres Nachhaltigkeitsberichtes.

 

Bei­trags­bild: Ralph Ker­pa

Ganz neu war die Idee nicht. Bis 2017 haben wir jedes Jahr den soge­nann­ten Nord­fries­land Daag orga­ni­siert. Ein Akti­ons­tag, an dem sich die nord­frie­si­sche Wirt­schaft für gemein­nüt­zi­ge Pro­jek­te in der Regi­on enga­giert hat. Da der Vor­be­rei­tungs­auf­wand mit den Jah­ren stark zunahm und die Kapa­zi­tä­ten bei uns hin­ge­gen san­ken, ist das Pro­jekt lei­der ein­ge­schla­fen. 2020 woll­ten wir es wie­der bele­ben und den Wir­kungs­be­reich erweitern.

Aus Nord­fries­land Daag wird gren­zen­løs Daag

In die­sem Jahr konn­ten wir der Initia­ti­ve wie­der Leben ein­hau­chen. Als gren­zen­løs Daag rich­ten wir uns mit dem Pro­jekt nun an Unter­neh­men und gemein­nüt­zi­ge Orga­ni­sa­tio­nen der deutsch-däni­schen Grenz­re­gi­on und was uns beson­ders freut: Die Initia­ti­ve wird nun von einer Trä­ger­schaft ver­schie­de­ner Unter­neh­men aus der Regi­on gestemmt.

Ers­ter gren­zen­løs Daag am 18. September

Ver­gan­ge­nen Frei­tag war es dann soweit, 18 Unter­neh­men aus dem Grenz­land ver­lie­ßen mit ihren Mitarbeiter*innen ihren Arbeits­platz und enga­gier­ten sich in unter­schied­li­chen Umwelt- und Sozi­al­pro­jek­ten an Nord- und Ost­see, von Kap­peln über Flens­burg und Nord­strand bis nach Høy­er. Auf­grund der Coro­na-Pan­de­mie wur­den aus­schließ­lich Out­door-Pro­jek­te rea­li­siert. Bei herr­li­chem Spät­som­mer-Wet­ter war dies jedoch eher ein Bonus und hat für eine gute Stim­mung gesorgt.

Wir sind zum Hol­mer Siel, auf Nord­strand gezo­gen, um den Deich von Plas­tik und ande­ren Unlieb­sam­kei­ten zu befreien.

grenzenloes Daag

Deich-CleanUp auf Nordstrand 

Es ist immer wie­der erstaun­lich, was sich in dem Spül­saum am Deich so ver­steckt. Neben Unter­wä­sche, Hun­de­kot-Beu­tel, Ein­weg­ge­schirr, Netz­tei­len aus der Fische­rei, Plas­tik­fla­schen und ande­ren Ver­pa­ckun­gen, hat uns der Kranz einer See­be­stat­tung nicht zur Ruhe kom­men las­sen. Im Gespräch mit den ande­ren Helfer*innen, die auf Nord­strand mit uns sam­mel­ten, hat sich schnell gezeigt, dass es ein heik­les The­ma ist und bestimmt nicht leicht, Ange­hö­ri­ge und Hin­ter­blie­be­ne dahin­ge­hend zu sen­si­bi­li­sie­ren. Den­noch den­ken wir, dass Bestat­tungs­un­ter­neh­men bei der Vor­be­rei­tung einer See­be­stat­tung, Ange­hö­ri­ge dar­auf hin­wie­sen soll­ten, dass Krän­ze nicht aus Sty­ro­por, Dräh­ten und Plas­tik­rin­gen son­dern aus abbau­ba­ren Mate­ria­li­en bestehen sollten.

IMG_20200918_111253Sam­meln was das Meer auskotzt

Im Ver­gleich zu dem was man sonst manch­mal an der Küs­te fin­det, war die gesam­mel­te Men­ge zwar über­schau­bar, aber den­noch statt­lich. Jen­ni­fer Tim­rott, vom Küs­te gegen Plas­tik e.V. erklär­te uns, dass die Men­ge stark von den Strö­mun­gen abhängt und man nicht den­ken dür­fe, dass nur weil weni­ger Müll als erwar­tet da liegt, das Pro­blem nicht mehr vor­han­den sei. Das ist ein Trug­schluss! Denn die Mas­se an Plas­tik­müll liegt dann ein­fach woan­ders. Dabei zeig­te sie uns auf einem Bild, wie der Deich am Hol­mer Siel, an dem wir sam­mel­ten, nach einem Win­ter­sturm aussah.

Das Bild zeigt dabei sogar die Land­sei­te des Dei­ches. Sowie­so liegt in den Win­ter­mo­na­ten mehr Müll an den Dei­chen und Strän­den, da die Sturm­flu­ten dann beson­ders viel Müll an unse­ren Küs­ten hinterlassen.

 

In dem Buch “CSR muss kei­ne Bür­de sein!” wird in 8 Etap­pen dar­ge­legt, wie Unter­neh­men zu einem wirk­sa­men CSR- bzw. Nach­hal­tig­keits­ma­nage­ment kom­men. In die­sem Bei­trag wol­len wir einen Ein­blick in das Buch geben und zei­gen einen Aus­zug zu mög­li­chen Sze­na­ri­en zur Kom­mu­ni­ka­ti­on von CSR- & Nachhaltigkeitaktivitäten.

Es gibt sicher­lich vie­le Beweg­grün­de, sein Enga­ge­ment zum ver­ant­wor­tungs­be­wuss­ten Umgang mit Mensch und Pla­net zu kom­mu­ni­zie­ren, drei für wesent­li­che Grün­de sol­len hier ein­mal skiz­ziert werden.

1. Sze­na­rio: Kun­de will wis­sen was er kauft

Immer mehr Ver­brau­cher ent­wi­ckeln ein Bewusst­sein für ihren Waren­korb und wol­len wis­sen, unter wel­chen Bedin­gun­gen die Pro­duk­te, die sie kau­fen, her­ge­stellt wer­den. Die soge­nann­ten LOHAS (Life­style of Health and Sus­taina­bi­li­ty) ver­fol­gen einen ethisch kor­rek­ten Lebens­stil, der auf Gesund­heit und Nach­hal­tig­keit basiert. Inter­es­sant ist, die­se Ver­brau­cher­ge­nera­ti­on befin­det sich in einem ste­ti­gen Wachs­tum und ist durch ein über­durch­schnitt­li­ches Ein­kom­men charakterisiert.

Wer mit sei­nen Pro­duk­ten und Dienst­leis­tun­gen also Zugang zu die­sem Kreis haben möch­te, muss nicht nur ver­ant­wor­tungs­be­wusst mit Res­sour­cen umge­hen, son­dern sei­nen ver­ant­wor­tungs­be­wuss­ten Umgang auch trans­pa­rent kommunizieren.

Nach­hal­tig zu Han­deln und die­ses Han­deln ent­spre­chend zu kom­mu­ni­zie­ren, kann somit ein wesent­li­cher Bau­stein für die Zukunfts­fä­hig­keit von Unter­neh­men sein.

2. Sze­na­rio: Mit­ar­bei­ter will sich identifizieren

Die Gestal­tung einer attrak­ti­ven Arbeit­ge­ber­mar­ke, hat sich unter dem Begriff „Employ­er Bran­ding“ zu einer eige­nen Dis­zi­plin ent­wi­ckelt. Hier­nach soll die Arbeit­ge­ber­mar­ke sys­te­ma­tisch gestal­tet wer­den, um neue Mit­ar­bei­ter zu gewin­nen und bestehen­de zu halten.

Laut einer Stu­die von sus­tai­nera­ti­on, kann gesell­schaft­li­ches Enga­ge­ment von Unter­neh­men, stark zum Auf­bau einer ver­ant­wor­tungs­be­wuss­ten Arbeit­ge­ber­mar­ke bei­tra­gen. Auch eine Stu­die von Deloit­te stell­te fest, dass sich Bewer­ber eher für enga­gier­te Arbeit­ge­ber ent­schei­den (Chris­ti­an­sen & Lee 2016, & Deloit­te, 2011).

Um poten­ti­el­len Mit­ar­bei­tern zu zei­gen, wel­che Wer­te das Unter­neh­men ver­tritt, müs­sen die­se eben kom­mu­ni­ziert wer­den. Wird das Nach­hal­tig­keits­en­ga­ge­ment nach innen und außen ent­spre­chend dar­ge­stellt, ermög­licht dies poten­ti­el­len und auch bestehen­den Mit­ar­bei­tern sich stär­ker mit dem Unter­neh­men zu identifizieren.

3. Sze­na­rio: Trans­pa­renz als Teil der Nachhaltigkeit 

Kun­den- oder Mit­ar­bei­ter ori­en­tier­te CSR-Kom­mu­ni­ka­ti­on ist Ihnen zu wirt­schaft­lich gedacht? Dann betrach­ten Sie die trans­pa­ren­te Dar­stel­lung Ihrer Nach­hal­tig­keits­ak­ti­vi­tä­ten ger­ne als Teil Ihres CSR-Enga­ge­ments, denn das ist es auch. Betrieb­li­ches Nach­hal­tig­keits­ma­nage­ment umfasst sämt­li­che Unter­neh­mens­be­rei­che. Es fängt an mit dem An- bzw. Abbau von Roh­stof­fen, geht über die Her­stel­lung, inklu­si­ve aller Stu­fen der Lie­fer­ket­te, über die Arbeits­be­din­gun­gen in Ihrer Orga­ni­sa­ti­on, bis hin zur Nut­zung und Ent­sor­gung und mög­li­cher­wei­se Wie­der­ver­wer­tung von Pro­duk­ten. Trans­pa­renz zu schaf­fen, über alle rele­van­ten Aspek­te inner­halb die­ser Berei­che, ist ein essen­ti­el­ler Teil der Nach­hal­tig­keits­ar­beit von Unternehmen.

In die­sem Sin­ne, ist es emp­feh­lens­wert, die Kom­mu­ni­ka­ti­on der CSR- & Nach­hal­tig­keits­ak­ti­vi­tä­ten als Teil der Nach­hal­tig­keit zu ver­ste­hen und in Akti­ons- und Maß­nah­men­plä­ne zu verankern.

Impul­se zur Umset­zung der CSR- & Nach­hal­tig­keits­kom­mu­ni­ka­ti­on gibt es in dem Buch “CSR muss kei­ne Bür­de sein!”.

Logo mit Schrift CSR-Check transparent mit Text als Pfad

Wir freu­en uns sehr, unser neu­es Online-Tool zur Erfas­sung unter­neh­me­ri­scher Nach­hal­tig­keit vor­stel­len zu kön­nen. Mit dem CSR-Check kön­nen Unter­neh­men Ihre Aus­gangs­si­tua­ti­on in Sachen Nach­hal­tig­keit bzw. Cor­po­ra­te Social Respon­si­bi­li­ty sys­te­ma­tisch erfassen.

 

Algo­rith­mus für nach­hal­ti­ges Wirt­schaf­ten bewer­tet die Nachhaltigkeitsleistung

Im Rah­men des Online-Checks wer­den 95 Fra­gen zu den Nach­hal­tig­keits­ak­ti­vi­tä­ten des Unter­neh­mens beant­wor­tet und der betrieb­li­che Sta­tus-Quo direkt ange­zeigt. Dabei wer­den die Anga­ben mit­hil­fe eines Algo­rith­mus zur Bewer­tung nach­hal­ti­gen Wirt­schaf­tens aus­ge­le­sen und bewer­tet. Die­ser Algo­rith­mus dient zur Ana­ly­se unter­neh­me­ri­scher Nach­hal­tig­keit und wur­de unter Berück­sich­ti­gung bekann­ter Stan­dards und Nor­men ent­wi­ckelt, wie der Glo­bal Repor­ting Initia­ti­ve, der Inter­na­tio­nal Labor Orga­niz­a­ti­on, dem Glo­bal Com­pact, der inter­na­tio­na­len Umwelt­ma­nagement­norm ISO 14001 und dem Nach­hal­tig­keits­stan­dard Cer­ti­fied Sus­tainab­le Eco­no­mics.

Kon­kre­te Hand­lungs­emp­feh­lun­gen hel­fen dabei die Nach­hal­tig­keit zu verbessern

Wer den CSR-Check durch­führt erfährt, wie sein Unter­neh­men in den Hand­lungs­fel­dern Umwelt, Sozia­les, Arbeits­platz und Markt auf­ge­stellt ist, iden­ti­fi­ziert rele­van­te Nach­hal­tig­keits­aspek­te inner­halb die­ser Hand­lungs­fel­der und deckt not­wen­di­gen Hand­lungs­be­darf auf. Kon­kre­te Hand­lungs­emp­feh­lun­gen hel­fen dabei, die Umwelt- und Sozi­al­ver­träg­lich­keit des Unter­neh­mens schritt­wei­se zu verbessern.

Aus einem Kata­log von 114 Maß­nah­men, erhält der Nut­zer bis zu 69 Emp­feh­lun­gen, zur Ver­bes­se­rung des Nach­hal­tig­keits­ma­nage­ments und der Nach­hal­tig­keit des Unternehmens. 

Das Ergeb­nis des Checks wird direkt online ange­zeigt, zudem besteht die Mög­lich­keit einen Bericht des Checks zu gene­rie­ren sowie eine Info­gra­fik zur Nach­hal­tig­keits­leis­tung per Mail zu erhal­ten. Die Info­gra­fik stellt die Gesamt­leis­tung der betrieb­li­chen Nach­hal­tig­keit dar und eig­net sich her­vor­ra­gend zur inter­nen und exter­nen Kom­mu­ni­ka­ti­on der betrieb­li­chen Nachhaltigkeitsleistung.

Enga­ge­ment für die Nord­see — Schon die Durch­füh­rung des Checks hat eine posi­ti­ve Wirkung

Je CSR-Check wer­den 25€ an den Ver­ein Küs­te gegen Plas­tik aus Sankt Peter-Ord­ing an der nord­frie­si­schen Nord­see­küs­te gespen­det. Charity_KüstegegenPlastikDer Ver­ein enga­giert sich poli­tisch für weni­ger Mee­res­müll und trägt auch mit Säu­be­rungs­ak­tio­nen aktiv dazu bei. Mit deren App Replace Plastic ver­schafft Küs­te gegen Plas­tik Ver­brau­chern zudem die Mög­lich­keit, Her­stel­lern mit­zu­tei­len, dass sie sich Pro­duk­te anders bzw. bes­ser ver­packt wünschen.

Als in Nord­fries­land ansäs­si­ges Bera­tungs­un­ter­neh­men haben wir das Glück, die Kraft und Ener­gie der Nord­see im All­tag zu erfah­ren und nut­zen dies natür­lich zur Erho­lung und zum Laden unse­rer Akkus. Sor­gen macht uns die Plas­tik­flut, wel­che zuneh­mend an unse­ren Küs­ten ange­spült wird. Küs­te gegen Plas­tik enga­giert sich für sau­be­re Mee­re, wes­halb wir uns für Küs­te gegen Plas­tik engagieren.

Wer erfah­ren will, wo sein Betrieb in Sachen Nach­hal­tig­keit bzw. Cor­po­ra­te Social Respon­si­bi­li­ty steht,
hier geh­t’s zum CSR-Check.

 

Das neue Buch von Niels Chris­ti­an­sen, “CSR muss kei­ne Bür­de sein!” erklärt, wie Unter­neh­men in 8 Etap­pen ein wir­kungs­vol­les CSR-Manage­ment kre­ieren können.

Wenn das sys­te­mi­sche Nach­hal­tig­keits­ma­nage­ment abschreckt und ich trotz­dem „CSR machen“ will

Nach­hal­tig­keit, Cor­po­ra­te Social Respon­si­bi­li­ty (CSR), unter­neh­me­ri­sche Ver­ant­wor­tung oder gesell­schaft­li­ches Enga­ge­ment: Die Palet­te an Begriff­lich­kei­ten, mit denen Unter­neh­men auf ihre Ver­ant­wor­tung gegenüber Mensch und Natur hin­ge­wie­sen wer­den, fin­det kein Ende. Kein Wun­der, dass sich Unter­neh­men, die sich bis­lang wenig mit dem The­ma befasst haben, schnell erschla­gen oder gar überfordert fühlen.

Wo und wie fan­ge ich an? Die­se Fra­ge stel­len sich häufig klei­ne- und mittelständische Unter­neh­men, die sich erst­mals mit ihrer unter­neh­me­ri­schen Nach­hal­tig­keit befas­sen. Doch je mehr sie sich damit aus­ein­an­der­set­zen, des­to kon­fu­ser wird es oft­mals. Sie wer­den kon­fron­tiert mit der Pro­dukt­ver­ant­wor­tung, mit Umwelt- und Sozi­al­stan­dards inner­halb der Lie­fer­ket­ten, mit umwelt­freund­li­chen Pro­duk­ti­ons­pro­zes­sen, mit der Attraktivität als Arbeit­ge­ber, mit gesell­schaft­li­chem Enga­ge­ment und dann sol­len all die­se Din­ge auch noch in ein sys­te­mi­sches Manage­ment gegos­sen wer­den. Das hört sich nach einer ziem­lich gro­ßen Auf­ga­be an, für die viel Zeit und per­so­nel­le Res­sour­cen benötigt wer­den, die gera­de in klei­ne­ren Betrie­be häufig nicht vor­han­den sind.

Aber untätig blei­ben und die Hände in den Schoß zu legen ist auch kei­ne Alter­na­ti­ve, immer­hin soll der Betrieb ja auch zukunftsfähig gestal­tet wer­den und dass man da nicht um glo­ba­le Trends wie der Ener­gie- und Res­sour­cen­la­ge, dem Kli­ma­wan­del und der damit ein­her­ge­hen­den Ökologisierung, der Digi­ta­li­sie­rung und zuneh­men­den Indi­vi­dua­li­sie­rung sowie einer her­aus­for­dern­den Bevölkerungsentwicklung her­um­kommt, ist vie­len Unter­neh­men bereits klar. Immer­hin ist der Wan­del heu­te bereits spürbar, durch Kun­den die bewuss­ter auf die Umwelt- und Sozialverträglichkeit von Pro­duk­ten ach­ten oder auch durch Mit­ar­bei­ter die eine stärkere Iden­ti­fi­ka­ti­on mit dem Job suchen, wodurch sich die Arbeits­welt schon jetzt maß­geb­lich verändert.

Es bleibt also die Fra­ge nach dem „Wie?“. Wie können Unter­neh­men die­se Flut an The­men, die für eine zukunftsfähige Ent­wick­lung ihrer Orga­ni­sa­ti­on not­wen­dig sind, anpa­cken oder gar managen?

An die­ser Fra­ge ori­en­tiert sich das Buch “CSR muss kei­ne Bür­de sein!” und zwar ganz prak­tisch. Es wird dar­ge­legt wie Unter­neh­men mit Ihrer CSR-Arbeit begin­nen können. Ziel die­ses Buches ist es, anschau­lich und kon­kret auf­zu­zei­gen, wie sich Betrie­be der The­ma­tik schritt­wei­se nähern kön­nen und in 8 Etap­pen zu einem effek­ti­ven Sys­tem kom­men, mit dem der CSR-Gedan­ke fest in einem Betrieb ver­an­kert wer­den kann. Kon­kre­te Vor­ge­hens­wei­sen und Metho­den zei­gen dabei wie die jewei­li­gen Etap­pen umge­setzt wer­den können.

Das Buch “CSR muss kei­ne Bür­de sein” ist auf dem Markt­platz fair­mondo zu fin­den.