Mit der Ein­füh­rung des Lie­fer­ket­ten­sorg­falts­pflich­ten­ge­set­zes (LkSG) sind Unter­neh­men in Deutsch­land für die sozia­len und öko­lo­gi­schen Zustän­de in deren Lie­fer­ket­ten per Gesetz ver­ant­wort­lich. Ziel des Geset­zes ist die Ver­mei­dung, Mini­mie­rung und Behe­bung von Men­schen­rechts­ver­let­zun­gen in Lie­fer­ket­ten sowie von Ver­stö­ßen inter­na­tio­na­ler Ver­ein­ba­run­gen zu umwelt­be­zo­ge­nen Risi­ken. Dabei gehört die gesam­te Lie­fer­ket­te in den Ver­ant­wor­tungs­be­reich eines Unter­neh­mens, von der Roh­stoff­ge­win­nung bis zur Lie­fe­rung an Endkund*innen, und umschließt damit den eige­nen Geschäfts­be­reich, unmit­tel­ba­re und mit­tel­ba­re Zulieferer*innen.

Für wen das LkSG gilt

Für Unter­neh­men mit Haupt­ver­wal­tung, Haupt­nie­der­las­sung, Ver­wal­tungs­sitz oder sat­zungs­mä­ßi­gem Sitz in Deutschland.

  • Unter­neh­men ab 3.000 Mitarbeiter*innen ab dem 01.01.2023
  • Unter­neh­men ab 1.000 Mitarbeiter*innen ab dem 01.01.2024

Dabei wer­den ins Aus­land ent­sen­de­te Mitarbeiter*innen ein­ge­rech­net, eben­so wie Leiharbeitnehmer*innen mit einer Ein­satz­dau­er von über 6 Mona­ten sowie in Deutsch­land beschäf­tig­te Mitarbeiter*innen von kon­zern­an­ge­hö­ri­gen Gesellschaften.

Was das LkSG fordert

Das LkSG for­mu­liert ein gan­zes Bün­del an Maß­nah­men, wel­che als soge­nann­te Sorg­falts­pflich­ten von den Unter­neh­men umzu­set­zen sind. Die­se sol­len je nach Unter­neh­mens­grö­ße und ‑kom­ple­xi­tät sowie Art der Risi­ken in “ange­mes­se­ner Wei­se” umge­setzt wer­den. Grund­sätz­lich las­sen sich fol­gen­de Sorg­falts­pflich­ten für Unter­neh­men zusam­men­fas­sen, die in ange­mes­se­ner Wei­se beach­tet wer­den müssen:

  • Ein­rich­tung eines Risikomanagements
  • Fest­le­gung einer betriebs­in­ter­nen Zuständigkeit
  • Durch­füh­rung regel­mä­ßi­ger Risikoanalysen
  • Abga­be einer Grundsatzerklärung
  • Ver­an­ke­rung von Prä­ven­ti­ons­maß­nah­men im eige­nen Geschäfts­be­reich sowie bei unmit­tel­ba­ren und mit­tel­ba­ren Zuliefer*innen zur Ver­hin­de­rung oder Mini­mie­rung der Risiken
  • Abhil­fe­maß­nah­men für bereits ein­ge­tre­te­ne oder unmit­tel­bar bevor­ste­hen­de Verletzungen
  • Ein­rich­tung eines Beschwerdeverfahrens
  • Umset­zung von Sorg­falts­pflich­ten auch in Bezug auf Risi­ken bei mit­tel­ba­ren Zulieferer*innen
  • Doku­men­ta­ti­on und Berichterstattung

Auf­bau eines nach­hal­ti­gen Lieferkettenmanagements

Die Kom­ple­xi­tät in der Umset­zung des Geset­zes ergibt sich vor allem in der Infor­ma­ti­ons­be­schaf­fung zur eige­nen Lie­fer­ket­te und ihrer men­schen­recht­li­chen Risi­ken. Hier kommt es dar­auf an, struk­tu­riert her­an­zu­ge­hen sowie sinn­voll zu prio­ri­sie­ren, um in der Viel­falt an Infor­ma­tio­nen den Fokus nicht zu ver­lie­ren. Die Ein­füh­rung eines nach­hal­ti­gen Lie­fer­ket­ten­ma­nage­ments lässt sich dabei in sechs wesent­li­che Schrit­te zusam­men­fas­sen, wel­che im Fol­gen­den beschrie­ben wer­den. Dabei wird dar­ge­legt, wel­che Tei­le des LkSG mit der Umset­zung des jewei­li­gen Schrit­tes erfüllt werden.

1. Schritt: Bestands­auf­nah­me

Die Bestands­auf­nah­me ist wich­tig, um zu klä­ren, ob Tei­le des LkSG im Unter­neh­men bereits abge­deckt sind und um bei der spä­te­ren Erar­bei­tung auf das Bestehen­de auf­bau­en zu kön­nen. Im Rah­men der Bestands­auf­nah­men wer­den also alle Infor­ma­tio­nen gesam­melt, die bereits im Unter­neh­men vor­lie­gen. Dies kön­nen Ein­zel­maß­nah­men sein, die bereits umge­setzt wer­den, wie zum Bei­spiel ein Ver­hal­tens­ko­dex oder eine Ein­kaufs­richt­li­nie. Auch soll­ten alle Doku­men­te zum vor­lie­gen­den Manage­ment­sys­tem erfasst wer­den, da das Lie­fer­ket­ten­ma­nage­ment hier inte­griert wer­den soll­te. Außer­dem soll­te bestimmt wer­den, ob es bereits rele­van­te Richt­li­ni­en und Geset­ze gibt, die inner­halb der Lie­fer­ket­te greifen.

2. Schritt: Abbil­dung der Lieferkette

In einem zwei­ten Schritt wird die Lie­fer­ket­te so detail­liert wie mög­lich abge­bil­det. Wich­tig ist, dass neben den unmit­tel­ba­ren Zulieferer*innen auch die Ver­bin­dun­gen zu mit­tel­ba­ren Zulieferer*innen in der Lie­fer­ket­te deut­lich wer­den. Hier­bei geht es dar­um zu ver­ste­hen, wel­che Wert­schöp­fungs­schrit­te und Produzent*innen ein Pro­dukt von der Roh­stoff­ge­win­nung über die Wei­ter­ver­ar­bei­tung im eige­nen Unter­neh­men bis hin zum*r Endkund*in durch­läuft. Auch ein­ge­kauf­te Dienst­leis­tun­gen gehö­ren dazu. Um bei einer Viel­zahl an Pro­duk­ten und/oder Lieferant*innen den Über­blick zu behal­ten, star­tet man am bes­ten mit den wesent­li­chen Pro­duk­ten oder Pro­dukt­be­stand­tei­len sowie stra­te­gisch rele­van­ten Lieferant*innen.

3. Schritt: Risi­ko­ana­ly­se

Als nächs­tes wird die Lie­fer­ket­te hin­sicht­lich men­schen­recht­li­cher und umwelt­be­zo­ge­ner Risi­ken ana­ly­siert. Die­ser Schritt erfor­dert häu­fig ein rela­tiv hohes Maß an Recher­che­ar­beit. Auch hier gilt: Einen Fokus set­zen und sich vom All­ge­mei­nen in die Tie­fe ein­ar­bei­ten. Recher­chen zu Branchen‑, Län­der- und schließ­lich Lieferant*innenrisiken sind sinn­voll. Iden­ti­fi­zier­te Risi­ken wer­den dann in Bezug auf die Schwe­re und Unum­kehr­bar­keit der Fol­gen bei Ein­tre­ten eines Risi­kos sowie des­sen Ein­tritts­wahr­schein­lich­keit bewer­tet und prio­ri­siert. Zu beach­ten ist, dass die Risi­ko­ana­ly­se jähr­lich als auch anlass­be­zo­gen durch­ge­führt und die Ergeb­nis­se an Ent­schei­dungs­trä­ger kom­mu­ni­ziert wer­den müssen.

LkSG §5 Risikoanalyse_Nachhaltigkeit

4. Schritt: Ent­wick­lung von Zie­len und Maßnahmen

Im nächs­ten Schritt erfolgt die Ent­wick­lung von Zie­len und Maß­nah­men, um die erkann­ten Risi­ken zu mini­mie­ren oder Ver­fah­rens­wei­sen für die Behe­bung von bereits ein­ge­tre­te­nen men­schen­recht­li­che Ver­let­zun­gen fest­zu­le­gen. Dabei geht es nicht um die Men­ge, son­dern vor allem um die Qua­li­tät und Wirk­sam­keit der Maß­nah­men. Je nach Bran­che, Unter­neh­mens­grö­ße, Zugang zu Lieferant*innen, Risi­ken oder ein­ge­tre­te­ner Ver­let­zun­gen kön­nen hier ganz unter­schied­li­che Vor­ge­hens­wei­sen sinn­voll sein. Wich­tig ist, dass Maß­nah­men dabei sowohl im eige­nen Geschäfts­be­reich grei­fen, z. B. durch Schu­lun­gen oder einen Ver­hal­tens­ko­dex,  als auch bei unmit­tel­ba­ren und – sofern mög­lich – bei mit­tel­ba­ren Zulieferer*innen, z. B. durch einen Ver­hal­tens­ko­dex für Lieferant*innen, Lieferant*innenbewertungen oder Audits. Idea­ler­wei­se ent­steht final eine ganz­heit­li­che Stra­te­gie zur Ent­wick­lung einer nach­hal­ti­gen Lie­fer­ket­te, wel­che aus Zie­len, Prä­ven­ti­ons­maß­nah­men, Ver­fah­ren für Abhil­fe­maß­nah­men sowie aus Indi­ka­to­ren zur Über­wa­chung der Zie­le besteht.

5. Schritt: Imple­men­tie­rung in Geschäftsprozesse

Auf die Imple­men­tie­rung in die Geschäfts­pro­zes­se legt das LkSG beson­ders viel wert, denn die Umset­zung der ent­wi­ckel­ten Zie­le und Maß­nah­men in die Geschäfts­pro­zes­se sowie die Über­wa­chung und gege­be­nen­falls Anpas­sung ihrer Wirk­sam­keit ist ein rele­van­ter Schritt im Auf­bau von nach­hal­ti­gen Lie­fer­ket­ten. Zustän­dig­kei­ten, Abläu­fe und Pro­zes­se müs­sen klar gere­gelt, kom­mu­ni­ziert und ver­ste­tigt wer­den, um die Anfor­de­run­gen des LkSG erfolg­reich umzu­set­zen. Das LkSG ver­langt dies­be­züg­lich die Fest­le­gung einer betriebs­in­ter­nen Zustän­dig­keit, die Ent­wick­lung einer Grund­satz­er­klä­rung zur eige­nen Men­schen­recht­stra­te­gie sowie die Durch­füh­rung ent­spre­chen­der Schu­lun­gen. Das Manage­ment mög­li­cher Risi­ken ist eben­falls ein bedeu­ten­der Teil der Imple­men­tie­rungs­pha­se. Die­ses besteht im Wesent­li­chen aus Ver­fah­ren zur kon­ti­nu­ier­li­chen Risi­ko­ana­ly­se und detail­lier­ten Ver­fah­ren zur Umset­zung der Abhil­fe­maß­nah­men. Ver­voll­stän­digt wird die Imple­men­tie­rungs­pha­se durch den Auf­bau eines Beschwerdemanagements.

6. Schritt: Doku­men­ta­ti­on und Bericht­erstat­tung 

Alle rele­van­ten Infor­ma­tio­nen der Lie­fer­ket­te und des Lie­fer­ket­ten­ma­nage­ments müs­sen in geeig­ne­ter Form doku­men­tiert wer­den und unter­lie­gen zudem der öffent­li­chen Berichts­pflicht. Der Bericht basiert auf einem struk­tu­rier­ten Fra­ge­bo­gen des Bun­des­am­tes für Wirt­schaft und Aus­fuhr­kon­trol­le und muss jähr­lich aus­ge­füllt und auf der Inter­net­sei­te des Unter­neh­mens öffent­lich zugäng­lich gemacht werden. 

Sie haben Fra­gen zum LkSG und deren Umsetzung?

sustaineration / Beratung / CR / Nachhaltigkeit

Unse­re Lie­fer­ket­ten-Exper­tin Pau­li­ne Blaszc­zyk freut sich über Ihre Kon­takt­auf­nah­me unter blaszczyk@sustaineration.com.

Eine aktu­el­le Stu­die des IMWF Insti­tut für Manage­ment und Wirt­schafts­for­schung sowie des F.A.Z.-Instituts ergibt: Sus­tai­nera­ti­on ist ein Vor­rei­ter für die För­de­rung von Diver­si­ty in Unternehmen. 

Für die­se Leis­tung erhal­ten wir als Nach­hal­tig­keits­be­ra­tung die Aus­zeich­nung „Vor­bild in Viel­falt und Diver­si­ty“ in der Kate­go­rie „Unter­neh­mens­be­ra­tun­gen“. Wir freu­en uns sehr, als nord­frie­si­sches KMU zei­gen zu kön­nen, dass die effek­ti­ve För­de­rung von Diver­si­ty und Viel­falt in der Unter­neh­mens­welt nicht nur ein The­ma für gro­ße Unter­neh­men in Metro­pol­re­gio­nen ist. Zudem ist es natür­lich eine beson­de­re Aus­zeich­nung, dass wir es als ein­zi­ges KMU geschafft haben, in die­ser Kate­go­rie unter die bes­ten sie­ben deutsch­land­weit zu kommen.

Für die Stu­die wur­den etwa 20.000 Unter­neh­men aus Deutsch­land hin­sicht­lich ihres Vor­bild­cha­rak­ters zur Gestal­tung einer diver­sen Arbeits­welt unter­sucht und ange­sichts ihrer Per­for­mance in den Berei­chen Gleich­be­rech­ti­gung, Fair­ness und Geschlech­ter­viel­falt bewer­tet. Dabei wur­de unter­sucht, wie das The­ma Diver­si­ty im Unter­neh­mens­leit­bild und der Stra­te­gie ver­an­kert ist, wel­che Zie­le sich Unter­neh­men set­zen und wel­che Maß­nah­men sie zur För­de­rung einer diver­sen Arbeits­welt ergreifen.

Beson­ders im ver­gan­ge­nen Jahr, im Rah­men unse­res Unter­neh­mens­wach­s­ums, haben wir uns inten­siv mit dem The­ma Viel­falt und Diver­si­ty in der Arbeits­welt aus­ein­an­der­ge­setzt. Wir haben als Team viel Lei­den­schaft und Res­sour­cen in die Wei­ter­ent­wick­lung und Umset­zung neu­er Struk­tu­ren inves­tiert, in denen eine offe­ne und diver­si­täts­sen­si­ble Unter­neh­mens­kul­tur gelebt wird. Die akti­ve För­de­rung einer diver­sen Unter­neh­mens­kul­tur ist dabei eines unse­rer stra­te­gi­schen Zie­le geworden. 

Wir ver­ste­hen Diver­si­ty als Eck­pfei­ler, um inno­va­tiv zu sein und um das Unter­neh­men zukunfts­fä­hig auf­zu­stel­len. Aus die­sem Grund haben wir ein Arbeits­um­feld geschaf­fen, wel­ches die Indi­vi­dua­li­tät jeder ein­zel­nen Per­son för­dert. Mitarbeiter*innen kön­nen bei­spiels­wei­se ihre Arbeits­zeit selbst bestim­men sowie den Arbeits­ort frei wäh­len. Die­je­ni­gen, die nicht ins Büro kom­men, haben die Mög­lich­keit sich einen Schreib­tisch in einem CoWor­king-Space auf Kos­ten des Unter­neh­mens anzu­mie­ten, damit sich das Arbeits­um­feld ganz an die indi­vi­du­el­len Lebens­si­tua­tio­nen der jewei­li­gen Mitarbeiter*innen ori­en­tiert. Zudem legen wir mit­tels Fort­bil­dung einen Fokus auf Inklu­si­on durch bewuss­te Spra­che und wir gewich­ten bereits im Ein­stel­lungs­pro­zess Diver­si­täts­kri­te­ri­en beson­ders stark. 

Es freut uns, als Nach­hal­tig­keits­be­ra­tung aus Husum so stark und posi­tiv wahr­ge­nom­men zu wer­den und mit unse­rem Enga­ge­ment mit den gro­ßen Bera­tungs­häu­sern mit­hal­ten zu kön­nen. Wenn wir ande­re Unter­neh­men hier­durch moti­vie­ren, sich eben­falls für die För­de­rung einer diver­sen Unter­neh­mens­kul­tur zu enga­gie­ren, dann ist das für uns ein ganz beson­de­rer Gewinn. 

Alle aus­ge­zeich­ne­ten Unter­neh­men sind über die­sen Link ein­seh­bar: Viel­falt und Diver­si­ty — FAZ

Foto: Ralph Kerpa

Bereits durch die Non­fi­nan­cial Repor­ting Direc­ti­ve (NFRD) hat die Nach­hal­tig­keits­be­richt­erstat­tung einen recht­lich bin­den­den Cha­rak­ter erhal­ten. Die Cor­po­ra­te Sus­taina­bi­li­ty Repor­ting Direc­ti­ve (CSRD) wird die NFRD erset­zen und eine Aus­wei­tung der Vor­ga­ben für die Nach­hal­tig­keits­be­richt­erstat­tung nach sich zie­hen. Allein in Deutsch­land wer­den etwa 15.000 Unter­neh­men von der Berichts­pflicht betrof­fen sein.

Aktu­ell muss der von der Euro­päi­schen Kom­mis­si­on ein­ge­reich­te Vor­schlag für eine Cor­po­ra­te Sus­taina­bi­li­ty Repor­ting Direc­ti­ve noch durch rele­van­te Gre­mi­en und dann bis zum 01. Dezem­ber 2022 in natio­na­les Recht umge­setzt wer­den. Schon jetzt lässt der Vor­schlag bereits einen Aus­blick zu, auf was sich Unter­neh­men ein­stel­len müs­sen und wie sich die Bericht­erstat­tung ver­än­dert. Wir haben die Vor­ga­ben der CSRD ein­mal zusammengefasst.

Betrof­fe­ne Unternehmen

Betrof­fen sind alle Unter­neh­men, die zwei der drei fol­gen­den Kri­te­ri­en erfüllen:

  • 250 oder mehr Mitarbeiter*innen im Jah­res­durch­schnitt, unab­hän­gig davon, ob ein Unter­neh­men kapi­tal­markt­ori­en­tiert ist oder nicht.
  • Eine Bilanz­sum­me von über 20 Mil­lio­nen Euro.
  • Einen Umsatz von über 40 Mil­lio­nen Euro.


Außer­dem müs­sen alle kapi­tal­markt­ori­en­tier­ten Unter­neh­men, mit Aus­nah­me von Kleinst­un­ter­neh­men ent­spre­chend der CSRD berich­ten. Töch­ter­un­ter­neh­men von Kon­zer­nen sind von der Berichts­pflicht befreit, müs­sen aber auf die Bericht­erstat­tung des Kon­zerns ver­wei­sen. Außer­dem strebt das EU-Par­la­ment eine Nach­hal­tig­keits­be­richt­erstat­tung nicht­eu­ro­päi­scher Unter­neh­men ab 2028 an. Dies betrifft Unter­neh­men, die min­des­tens eine Toch­ter oder Zweig­nie­der­las­sung in der EU haben und einen Net­to­um­satz von über 150 Mil­lio­nen Euro.


Wer muss wann berich­ten?

Bezüg­lich der Ein­füh­rung und Durch­set­zung der CSRD bleibt die Schluss­be­stim­mung der Ple­nar­sit­zung im Lau­fe des Okto­bers 2022 abzu­war­ten. Aber es ist davon aus­zu­ge­hen, dass Unter­neh­men, die bereits nach der NFRD berich­ten müs­sen, der CSRD ab dem 01.01.2024 unter­lie­gen und somit erst­ma­lig im Jahr 2025 über das Geschäfts­jahr 2024 berich­ten müssen.

Alle ande­ren gro­ßen Unter­neh­men, die der­zeit nicht nach der NFRD berich­ten müs­sen, unter­lie­gen der CSRD ab dem 01.01.2025 und müs­sen ent­spre­chend erst­ma­lig im Jahr 2026 über das Geschäfts­jahr 2025 berichten.

Bör­sen­no­tier­te KMU (klei­ne oder mitt­le­re Unter­neh­men), klei­ne und nicht kom­ple­xe Kre­dit­in­sti­tu­te und fir­men­ei­ge­ne Ver­si­che­rungs­un­ter­neh­men unter­lie­gen der CSRD ab dem 01.01.2026 und müs­sen ent­spre­chend erst­ma­lig im Jahr 2027 über das Geschäfts­jahr 2026 berich­ten. Die­se haben außer­dem eine Opt-out-Mög­lich­keit von zwei Jah­ren, wodurch sie die Berichts­pflicht erst­ma­lig im Geschäfts­jahr 2028 anwen­den müssen.

Unter­neh­men, die der CSRD unter­lie­gen, sind ver­pflich­tet die Nach­hal­tig­keits­in­for­ma­tio­nen über den Lage­be­richt bereit­zu­stel­len. Die­ser muss spä­tes­tens vier Mona­te nach dem Ende eines Geschäfts­jah­res ver­öf­fent­licht wor­den sein, also bis Ende April.

Was muss berich­tet werden?

Die CSRD ver­langt eine Erklä­rung, wel­che sämt­li­che Infor­ma­tio­nen beinhal­tet, die erfor­der­lich sind, um ein Bild vom Geschäfts­ver­lauf und ‑ergeb­nis des Unter­neh­mens, sowie deren Lage und Aus­wir­kun­gen sei­ner Tätig­kei­ten zu erhal­ten. Dazu müs­sen die nach­fol­gen­den Infor­ma­tio­nen offen­ge­legt werden.

  • Geschäfts­mo­dell und Strategie
  • Nach­hal­tig­keits­zie­le
  • Unter­neh­mens­richt­li­ni­en
  • Rol­le der Verwaltungs‑, Geschäfts­füh­rungs- und Aufsichtsorgane
  • Due Dili­gence-Ver­fah­ren
  • Wesent­li­cher Impact auf Nachhaltigkeitsaspekte
  • Risi­ken hin­sicht­lich Nachhaltigkeitsbelange
  • Maß­nah­men und rele­van­te Indikatoren
  • Imma­te­ri­el­le Vermögenswerte
  • Ver­fah­ren zur Ermitt­lung der Berichtsinformationen
 

Ver­än­de­rung des Wesentlichkeitsgrundsatz

 

Eine rele­van­te Ver­än­de­rung gibt es bei der Ermitt­lung der wesent­li­chen Nach­hal­tig­keits­the­men, wel­che nach der CSRD nach dem Prin­zip der dop­pel­ten Wesent­lich­keit (dou­ble mate­ria­li­ty) ermit­telt wer­den. Danach ist die Wesent­lich­keit eines The­mas gege­ben, wenn ein The­ma hin­sicht­lich einer der bei­den Per­spek­ti­ven „Out­side-In“ und „Insi­de-Out“ wesent­li­che Aus­wir­kun­gen aufweist.

Nachhaltigkeitsberatung Schleswig-Holstein Sustaineration Nachhaltigkeitsbericht CSRD Doppelte Wesentlichkeit

EU-Taxo­no­mie

Neben der CSRD beein­flusst auch die EU-Taxo­no­mie die Bericht­erstat­tung stark. Einen detail­lier­ten Ein­blick in die Inhal­te und Anfor­de­run­gen der Taxo­no­mie lie­fert unser Blog­bei­trag „Wie die EU-Taxo­no­mie die Nach­hal­tig­keits­be­richt­erstat­tung ver­än­dert“.

Emp­feh­lung 

Gera­de Unter­neh­men, die noch kei­ne Bericht­erstat­tung auf­ge­baut haben, soll­ten sich früh­zei­tig mit dem Auf­bau der Nach­hal­tig­keits­be­richt­erstat­tung und der damit ver­bun­de­nen Stra­te­gie­ent­wick­lung beschäf­ti­gen. Sämt­li­che Anfor­de­run­gen mit dem Erst­be­richt voll­stän­dig zu erfül­len, ist mehr als sport­lich. Wir emp­feh­len daher idea­ler­wei­se zwei bis drei Jah­re vor­her mit dem Auf­bau der Bericht­erstat­tung zu begin­nen. Das gibt Raum, um die eige­nen Anfor­de­run­gen an die Bericht­erstat­tung peu á peu zu stei­gern und erfor­dert nicht die sofor­ti­ge Perfektion. 

Jedes Jahr im Sep­tem­ber sind wir zwei Tage „off­side“, um uns inten­siv der Ent­wick­lung unse­res Unter­neh­mens zu wid­men. Zwei Tage vol­ler Krea­ti­vi­tät und Tatendrang.

Unser gemein­sa­mes Leitbild

Im Rah­men unse­rer jähr­li­chen Klau­sur­ta­gung arbei­ten wir an der stra­te­gi­schen Wei­ter­ent­wick­lung unse­res Unter­neh­mens. Da unse­re Unter­neh­mens­kul­tur von Remo­te-Arbeit geprägt ist, ist die­ser Tag immer ein ganz beson­de­res High­light für uns, denn alle Mitarbeiter*innen kom­men dafür nach Husum — egal, ob aus der Regi­on oder bei­spiels­wei­se aus dem Home­of­fice in Schweden. 

Da unser Team im Lau­fe des ver­gan­ge­nen Jah­res deut­lich gewach­sen ist, haben wir unse­re Klau­sur­ta­gung zum Anlass genom­men, im Rah­men eines inter­nen Work­shops eine gemein­sa­me Wer­te­ba­sis zu erar­bei­ten. Ein beson­ders schö­nes Erleb­nis des Work­shops war die Fest­stel­lung, dass sich unse­re Über­zeu­gun­gen und Vor­stel­lun­gen nicht nur ähn­lich sind, son­dern über­ein­stim­men – ohne dass wir dies zuvor ein­mal aus­ge­spro­chen haben. Das Ergeb­nis unse­res Work­shops ist ein neu­es Unter­neh­mens­leit­bild, wel­ches wir mit dem Relaunch unse­rer Web­sei­te in den kom­men­den Wochen vor­stel­len werden.

Sustaineration Nachhaltigkeitsberatung Nachhaltigkeitsstrategie

Ambi­tio­nier­te Nachhaltigkeitsziele

Außer­dem haben wir an unse­rer Nach­hal­tig­keits­stra­te­gie gear­bei­tet und einen ambi­tio­nier­ten Fahr­plan für die Zukunft ent­wi­ckelt. Wel­che genau­en Zie­le wir uns für die Zukunft gesetzt haben, wer­den wir dann mit dem kom­men­den Nach­hal­tig­keits­be­richt kom­mu­ni­zie­ren. Die­ser erscheint im März / April 2023 und zeigt neben unse­rer über­ar­bei­te­ten Nach­hal­tig­keits­stra­te­gie auch unse­re Leis­tung der Jah­re 2021/22.

Sustaineration Nachhaltigkeitsberatung Nachhaltigkeitsstrategie Schleswig-Holstein

Wir been­de­ten die Klau­sur­ta­gung mit leich­ter Erschöp­fung, enor­mer Moti­va­ti­on und mit beson­ders gro­ßer Vor­freu­de auf den zwei­ten Tag, dem gren­zen­løs Daag 2022. Bei die­sem Akti­ons­tag enga­gie­ren sich Unter­neh­men aus der deutsch-däni­schen Grenz­re­gi­on ehren­amt­lich in gemein­nüt­zi­gen Projekten.

Unser Ein­satz für Street­work Husum

Beim dies­jäh­ri­gen gren­zen­løs Daag sind wir gemein­sam für und mit Street­work Husum zum Skate- und Bike­park gezo­gen, um die­sen wie­der auf Vor­der­mann zu brin­gen. Ein Teil unse­res Teams hat es sich zur Auf­ga­be gemacht, den Park von unlieb­sa­mem Müll zu befrei­en. Ent­deckt und ent­sorgt haben wir dabei vor allem etli­che Spray­do­sen und sogar ein paar in den Büschen aus­ran­gier­te Bikes. 

Sustaineration Nachhaltigkeitsberatung Nachhaltigkeitsstrategie Schleswig-Holstein Grenzenloes Daag

Unser Fokus lag aber dar­auf, dass der Park wie­der mit dem Bike befahr­bar wird. Im Lau­fe des Som­mers sind die Dirts rich­tig zuge­wach­sen und muss­ten von Brom­bee­ren und ande­rem Grün befreit wer­den. Dirts sind übri­gens die Hügel und klei­nen Ber­ge, die man mit dem Bike nutzt, um hoch hin­aus­zu­kom­men und hals­bre­che­risch-muti­ge Stunts zu wagen. Gera­de des­halb ist es wich­tig, dass die­se nicht mit Grün zuwach­sen, weil sie dadurch für eine siche­re Lan­dung zu rut­schig wer­den – und die Sicher­heit hat immer­hin obers­te Prio­ri­tät. Teil­wei­se waren die Dirts so stark bewach­sen, dass die­se über­haupt gar nicht mehr mit dem Bike genutzt wer­den konnten. 

Sustaineration Nachhaltigkeitsberatung Nachhaltigkeitsstrategie Schleswig-Holstein Grenzenloes Daag

Obwohl unser Team im ana­lo­gen Leben nur sel­ten zusam­men­kommt, orga­ni­sier­ten wir unse­ren Arbeits­tag im Bike­park ganz ohne Abspra­chen oder Auf­ga­ben­zu­tei­lung. Jede*r schnapp­te sich Arbeits­uten­si­li­en und leg­te direkt los. Und den­noch grif­fen die ein­zel­nen Tätig­kei­ten alle inein­an­der und erga­ben ein Gesamt­bild: Frei­schnei­den der Dirts, die Res­te zusam­men­keh­ren und auf die Kar­ren laden und anschlie­ßend weg­trans­por­tie­ren. Ein­fach super Teamwork! 

Sustaineration Nachhaltigkeitsberatung Nachhaltigkeitsstrategie Schleswig-Holstein Grenzenloes Daag Aktionstag

Wie in jedem Jahr ist der Ein­satz am gren­zen­løs Daag nicht nur schweiß­trei­bend, son­dern macht vor allem auch sehr viel Spaß und ist ein­fach eine wun­der­vol­le Abwechs­lung zu unse­rer ansons­ten weni­ger kör­per­li­chen Arbeit.

Sustaineration Nachhaltigkeitsberatung Nachhaltigkeitsstrategie Schleswig-Holstein Grenzenloes Daag Aktionstag

Das mit Abstand schöns­te Feed­back ist die Dank­bar­keit der­je­ni­gen, denen mit unse­rem Ein­satz gehol­fen wird: den Husu­mer Streetworker*innen. Als Dan­ke­schön hat Juli­us, einer der Street­wor­ker und Künst­ler, ein Graf­fi­ti auf einer der Ram­pen gesprüht, wor­über wir uns natür­lich mäch­tig freuen.

Durch eine ein­heit­li­che­re und trans­pa­ren­te Nach­hal­tig­keits­be­richt­erstat­tung deut­scher Kom­mu­nen will der Rat für Nach­hal­ti­ge Ent­wick­lung (RNE) den Nach­hal­tig­keits­fort­schritt in Kom­mu­nen vor­an­brin­gen. Gera­de mit Blick auf die Sus­tainab­le Deve­lo­p­ment Goals (SDGs) wird deut­lich, dass alle 17 Nach­hal­tig­keits­zie­le im direk­ten oder indi­rek­ten Zusam­men­hang mit den Auf­ga­ben einer Kom­mu­ne ste­hen. Mit dem Berichts­rah­men Nach­hal­ti­ge Kom­mu­ne (BNK) hat der RNE einen Stan­dard ent­wi­ckelt, der auf dem Deut­schen Nach­hal­tig­keits­ko­dex (DNK) basiert und eini­ge Beson­der­hei­ten mit sich bringt, die auch für die Nach­hal­tig­keits­be­richt­erstat­tung von Kom­mu­nen wert­voll sein können.

So bie­tet der DNK eine Daten­bank, wel­che sämt­li­che nach dem DNK erstell­ten Berich­te beinhal­tet, die nach der glei­chen Struk­tur erstellt wor­den sind. Dadurch sind geziel­te Nach­hal­tig­keits­in­for­ma­tio­nen ver­schie­de­ner Orga­ni­sa­tio­nen schnell auf­find­bar. Ins­be­son­de­re zur Inspi­ra­ti­on kon­kre­ter Berichts­kri­te­ri­en ist die­se Funk­ti­on hilfreich.

Dar­über hin­aus ver­steht der DNK die Bericht­erstat­tung als Pro­zess und bie­tet mit dem com­ply-or-exp­lain-Prin­zip die Mög­lich­keit einer Begrün­dung, falls eine zu berich­ten­de Infor­ma­ti­on nicht offen­ge­legt wer­den kann. Eine Eigen­schaft, die ins­be­son­de­re bei der erst­ma­li­gen Bericht­erstat­tung rele­vant ist. Damit unter­stützt der Stan­dard einen ein­fa­chen Ein­stieg in die Bericht­erstat­tung und den Auf­bau einer Nachhaltigkeitsstrategie.

Des Wei­te­ren ist für jeden Nach­hal­tig­keits­be­richt eine Prü­fung auf for­ma­le Voll­stän­dig­keit fes­ter Bestand­teil, wodurch die Glaub­wür­dig­keit der Bericht­erstat­tung erhöht wird. Vor Ver­öf­fent­li­chung erhal­ten Anwender*innen qua­li­fi­zier­tes Feed­back zur Dar­le­gung der Berichtskriterien.

War­um eine kom­mu­na­le Nach­hal­tig­keits­be­richt­erstat­tung sinn­voll ist

Eine trans­pa­ren­te Dar­stel­lung der Nach­hal­tig­keits­fort­schrit­te von Kom­mu­nen kann als Trei­ber für die kom­mu­na­le Nach­hal­tig­keits­ent­wick­lung gese­hen wer­den. Eine Bericht­erstat­tung, die trans­pa­rent aber vor allem ein­heit­lich ist, ist die idea­le Grund­la­ge, um von­ein­an­der zu ler­nen und Leucht­turm­pro­jek­te her­vor­zu­he­ben. Vie­le Kom­mu­nen haben bereits im Rah­men des Pro­jek­tes „Glo­bal Nach­hal­ti­ge Kom­mu­ne“ eine Nach­hal­tig­keits­stra­te­gie ent­wi­ckelt. Mit einer stan­dar­di­sier­ten Bericht­erstat­tung kann die Nach­hal­tig­keits­stra­te­gie struk­tu­riert eva­lu­iert und wei­ter­ent­wi­ckelt wer­den. Und Kom­mu­nen, die bis­lang kei­ne Nach­hal­tig­keits­stra­te­gie ver­fol­gen, hilft der BNK eine sol­che zu ent­wi­ckeln. Denn durch das com­ply-or-exp­lain-Prin­zip bie­tet der BNK einen idea­len Rah­men um die Nach­hal­tig­keits­stra­te­gie fun­diert zu entwickeln.

Sustaineration Nachhaltigkeitsberatung BNK Kriterien Nachhaltigkeitsbericht Kommunen SDGs

Der BNK beinhal­tet 18 Kri­te­ri­en, zu denen die Kom­mu­nen Aus­kunft geben müs­sen. Die Kri­te­ri­en 1 – 9 bezie­hen sich auf die Steue­rung von Nach­hal­tig­keit und wur­den eng an kom­mu­na­le Struk­tu­ren aus­ge­rich­tet. Die Kri­te­ri­en 10 – 18 bezie­hen sich auf die Hand­lungs­fel­der von Kom­mu­nen, zu denen die kon­kre­te Nach­hal­tig­keits­leis­tung berich­tet wird. Auch kon­kre­te Leucht­turm­pro­jek­te sind über die Hand­lungs­fel­der zu berich­ten. Zu jedem der 18 Kri­te­ri­en müs­sen die Kom­mu­nen ganz kon­kre­te Aspek­te offen­le­gen, bei­spiels­wei­se zum Kri­te­ri­en 14 „Sozia­le Gerech­tig­keit und zukunfts­fä­hi­ge Gesell­schaft“ müs­sen Kom­mu­nen unter ande­rem zu dem Punkt „Stra­te­gien oder Kon­zep­te, Maß­nah­men und Ergeb­nis­se bezo­gen auf Unter­kunft und Inte­gra­ti­on von geflüch­te­ten und obdach­lo­sen Men­schen“ berichten.

Ein wei­te­rer Bestand­teil des Stan­dards sind die SDG-Indi­ka­to­ren für Kom­mu­nen. Sie stel­len damit das Äqui­va­lent der Leis­tungs­in­di­ka­to­ren für Unter­neh­men dar. Wäh­rend Unter­neh­men zwi­schen zwei unter­schied­li­chen Sets an Leis­tungs­in­di­ka­to­ren wäh­len kön­nen, müs­sen Kom­mu­nen Kenn­zah­len zu den 17 Sus­tainab­le Deve­lo­p­ment Goals berich­ten. So muss die Kom­mu­ne zum SDG 1 “Kei­ne Armut” bei­spiels­wei­se Zah­len zur Kin­der­ar­mut und Alters­ar­mut offenlegen.

Schluss­be­mer­kung

Der Berichts­rah­men Nach­hal­ti­ge Kom­mu­ne bie­tet einen struk­tu­rier­ten Rah­men, mit dem Kom­mu­nen den Fort­schritt nach­hal­ti­ger Ent­wick­lung vor Ort mess­bar und damit auch steu­er­bar zu machen. Der BNK ist ein noch jun­ger Stan­dard. Ers­te Pilot­kom­mu­nen gibt es bereits, die einen Bericht nach dem BNK erstellt und ver­öf­fent­licht haben. Die Erfah­run­gen der Pilot­kom­mu­nen wer­den in die Wei­ter­ent­wick­lung des Berichts­rah­mens einfließen.

Beson­ders char­mant ist die Anleh­nung an den Deut­schen Nach­hal­tig­keits­ko­dex, zu dem wir außer­dem Schu­lungs­part­ner sind und Unter­neh­men bei der Umset­zung unterstützen.

Für die erfolg­rei­che Nach­hal­tig­keits­ent­wick­lung von Unter­neh­men ist eines unab­ding­bar: die Ein­bin­dung der Mitarbeiter*innen. Gera­de da sich durch die Nach­hal­tig­keits­agen­da oft­mals Ver­än­de­run­gen erge­ben und vie­le Mit­ar­bei­ten­de mit der Umset­zung rele­van­ter Maß­nah­men beschäf­tigt sind, ist deren Akzep­tanz und Ein­bin­dung in den Nach­hal­tig­keits­pro­zess beson­ders wich­tig. Ins­be­son­de­re wenn die Sen­si­bi­li­tät für nach­hal­ti­ges Han­deln bei Mit­ar­bei­ten­den noch fehlt, ist es umso wich­ti­ger, die­se stär­ker in den Nach­hal­tig­keits­pro­zess ein­zu­bin­den und die Bedeu­tung von Nach­hal­tig­keit für das Unter­neh­men und des­sen Ent­wick­lung deut­lich zu kommunizieren.

Wer ande­re zum nach­hal­ti­gen Han­deln bewe­gen möch­te, braucht dabei nicht nur gute Argu­men­te. Mit­ar­bei­ten­de soll­ten posi­ti­ve Ver­än­de­run­gen hin­sicht­lich der Nach­hal­tig­keits­wir­kung des Unter­neh­mens wahr­neh­men und Teil die­ser Ver­än­de­rung sein kön­nen, damit die­se den Nach­hal­tig­keits­kurs als glaub­wür­dig emp­fin­den und sich damit iden­ti­fi­zie­ren können.

Die Ein­bin­dung der Mit­ar­bei­ten­den kann auf vier unter­schied­li­chen Ebe­nen gesche­hen und stellt oft­mals eine gro­ße Her­aus­for­de­rung dar.

Mitarbeiter_innen in der Nachhaltigkeitsstrategie_Sustaineration

Idea­ler­wei­se sind Mit­ar­bei­ten­de auf allen vier Ebe­nen in die Nach­hal­tig­keits­stra­te­gie eines Unter­neh­mens ein­ge­bun­den. Grund­sätz­lich gilt: Je mehr die­se Ebe­nen bei der Ein­bin­dung berück­sich­tigt wer­den, des­to höher ist die Chan­ce, dass nach­hal­ti­ges Han­deln im Sin­ne der Nach­hal­tig­keits­stra­te­gie im Bewusst­sein der Mit­ar­bei­ten­den ver­an­kert wird. 

Im Fol­gen­den wer­den kon­kre­te Ansät­ze vor­ge­stellt, die Unter­neh­men dabei hel­fen, Mit­ar­bei­ten­de auf den unter­schied­li­chen Ebe­nen stär­ker in den Nach­hal­tig­keits­pro­zess einzubinden.

Ansät­ze zur Ein­bin­dung der Mitarbeiter*innen

1. Infor­mie­ren 

Mit­ar­bei­ten­de soll­ten wis­sen, wo sich ein Unter­neh­men hin­be­we­gen wird und wel­che Zie­le es ver­folgt. Eine kla­re Kom­mu­ni­ka­ti­on der Nach­hal­tig­keits­stra­te­gie fin­det dabei nicht nur ein Mal statt, son­dern beinhal­tet die ste­ti­ge, trans­pa­ren­te Dar­stel­lung des Fort­schritts im Unternehmen.

Ansät­ze:

  • Stel­len Sie sicher, dass alle Mit­ar­bei­ten­den die Visi­on bezie­hungs­wei­se das Leit­bild des Unter­neh­mens kennen.
  • Ver­schaf­fen Sie vor der Stra­te­gie­ent­wick­lung Klar­heit über den Pro­zess und die Hin­ter­grün­de der Nachhaltigkeitsentwicklung.
  • Kom­mu­ni­zie­ren Sie die Nach­hal­tig­keits­stra­te­gie und berich­ten Sie über den Fort­schritt hin­sicht­lich deren Umsetzung.
  • Nut­zen Sie die unter­schied­li­chen Kom­mu­ni­ka­ti­ons­ka­nä­le Ihres Unter­neh­mens, um mög­lichst alle Mit­ar­bei­ten­de mit den ent­spre­chen­den Infor­ma­tio­nen zu versorgen.
  • Kom­mu­ni­zie­ren Sie Ihren Nach­hal­tig­keits­an­spruch auch indi­rekt, über die Ver­brauchs­ma­te­ria­li­en, wel­che tag­täg­lich im Betrieb genutzt wer­den (zum Bei­spiel Papier, Sei­fen, Geträn­ke und Büromaterialien).

2. Par­ti­zi­pie­ren

Mit­ar­bei­ten­de sind Expert*innen ihrer Fach­be­rei­che und soll­ten daher in die Ent­wick­lung von Zie­len und Maß­nah­men ein­ge­bun­den wer­den. Die Mit­be­stim­mung ist auch für die Wei­ter­ent­wick­lung der Nach­hal­tig­keits­stra­te­gie bedeut­sam, denn die Expert*innen der Fach­be­rei­che sind die­je­ni­gen, die eine fun­dier­te Ein­schät­zung des Ziel­ni­veaus vor­neh­men können.

Ansät­ze:

  • Bin­den Sie rele­van­te Fach­be­rei­che bei der Ent­wick­lung stra­te­gi­scher Zie­le und Maß­nah­men ein.
  • Grün­den Sie inter­ne Arbeits­grup­pen, wel­che stra­te­gi­sche Ansät­ze für beson­de­re Her­aus­for­de­run­gen erar­bei­ten und öff­nen Sie die­se Arbeits­grup­pen für Per­so­nen unter­schied­li­cher Hier­ar­chie-Ebe­nen und für Interessierte.
  • Füh­ren Sie Umfra­gen und / oder Ideen­wett­be­wer­be zum Ein­brin­gen von Nach­hal­tig­keits­im­pul­sen durch. Kom­mu­ni­zie­ren Sie die Vor­schlä­ge und wie mit die­sen ver­fah­ren wird.
  • Set­zen Sie Work­shops oder Dia­log­ver­an­stal­tun­gen um, mit denen Sie vor allem eine gro­ße Anzahl an Mit­ar­bei­ten­den erreichen.
  • Grün­den Sie eine Task For­ce, wel­che unter Berück­sich­ti­gung der Fach­be­rei­che stra­te­gi­sche Ent­schei­dun­gen zur Nach­hal­tig­keits­ent­wick­lung trifft.

3. Ver­ant­wor­ten

Mit­ar­bei­ten­de soll­ten ihre Rol­le in der Nach­hal­tig­keits­stra­te­gie ken­nen und damit wis­sen, für wel­che Teil­be­rei­che sie zustän­dig sind. Auch Fach- und Ent­schei­dungs­kom­pe­ten­zen soll­ten geschaf­fen wer­den, um die Umset­zung der Nach­hal­tig­keits­stra­te­gie sicher­zu­stel­len und Mit­ar­bei­ten­de ganz wesent­lich in die­se einzubinden.

Ansät­ze:

  • Füh­ren Sie einen Ver­hal­tens­ko­dex ein, in wel­chem Sie Mit­ar­bei­ten­de bewusst in die Ver­ant­wor­tung zum nach­hal­ti­gen Han­deln neh­men. Die­ser soll­te den Mit­ar­bei­ten­den schon bei Ein­stel­lung bekannt gemacht werden.
  • Erfas­sen Sie not­wen­di­ge Wei­ter­bil­dungs­be­dar­fe und bie­ten Sie Schu­lun­gen an, wel­che Ihre Mit­ar­bei­ten­de in die Lage ver­set­zen, ihre Rol­le in der Nach­hal­tig­keits­stra­te­gie kom­pe­tent zu erfüllen.
  • Schu­len Sie über­dies alle Mit­ar­bei­ten­de an den Stel­len, an denen ein nach­hal­ti­ges Han­deln von ihnen beson­ders rele­vant ist.
  • Ent­wi­ckeln Sie Richt­li­ni­en, wel­che Mit­ar­bei­ten­de hel­fen, den betrieb­li­chen Nach­hal­tig­keits­an­spruch in ganz bestimm­ten Pro­zes­sen zu erfül­len, wie zum Bei­spiel im Einkauf.
  • Bin­den Sie Ihre Nach­hal­tig­keits­zie­le in Feed­back­ge­sprä­chen ein und machen Sie deut­lich, wie ein­zel­ne Mit­ar­bei­ten­de zur Ziel­er­rei­chung bei­tra­gen können.

4. Pro­fi­tie­ren

Mit­ar­bei­ten­de soll­ten von der Nach­hal­tig­keits­ent­wick­lung pro­fi­tie­ren. Wenn das Errei­chen der Nach­hal­tig­keits­zie­le Vor­tei­le für die Mit­ar­bei­ten­den mit sich bringt, ist die Moti­va­ti­on grö­ßer, sich für des­sen Erfolg einzusetzen.

Ansät­ze:

  • Ver­knüp­fen Sie Anreiz­sys­te­me mit Nach­hal­tig­keits­kri­te­ri­en und machen Sie nach­hal­ti­ge­re Alter­na­ti­ven attrak­ti­ver. Bei­spiels­wei­se kann der Weg zur Arbeit mit Ver­güns­ti­gun­gen in der Kan­ti­ne oder die Wahl einer nach­hal­ti­gen betrieb­li­chen Alters­vor­sor­ge durch einen Zuschuss belohnt werden.
  • Stat­ten Sie Goo­die-Bags oder Geschenk­bo­xen mit nach­hal­ti­gen Pro­duk­ten aus, die eine inhalt­li­che Nähe zu Ihrer Nach­hal­tig­keits­stra­te­gie ausdrücken.
  • Nut­zen Sie Betriebs­aus­flü­ge und Tea­me­vents, um mit die­sen ein gemein­sa­mes Bewusst­sein für beson­de­re Nach­hal­tig­keits­the­men zu schaf­fen oder sogar aktiv eine nach­hal­ti­ge Wir­kung erzie­len, wie zum Bei­spiel durch Cor­po­ra­te Vol­un­tee­ring Events.

Fazit

Gera­de in den ers­ten Jah­ren ist es wich­tig, Mit­ar­bei­ten­de kon­ti­nu­ier­lich in den Nach­hal­tig­keits­pro­zess ein­zu­bin­den, um ein Bewusst­sein und eine Sen­si­bi­li­tät für nach­hal­ti­ges Han­deln im Unter­neh­men zu schaf­fen. Daher ist es wich­tig, Mit­ar­bei­ten­de nicht ein­ma­lig ein­zu­bin­den, son­dern kon­ti­nu­ier­lich Gele­gen­hei­ten zu schaf­fen, dass die­se sich aktiv ein­brin­gen können.

Die Mög­lich­kei­ten, alle Mitarbeiter*innen stär­ker an der Nach­hal­tig­keits­ent­wick­lung zu betei­li­gen, sind sehr viel­fäl­tig. Wich­tig ist, dass die­se nicht nur infor­miert wer­den, son­dern eine akti­ve Rol­le in dem Pro­zess über­neh­men und im bes­ten Fall auch einen Nut­zen für sich per­sön­lich gene­rie­ren können.

Foto: Ralph Kerpa

Moin Eile­en! Toll, dass du ab sofort als Team­as­sis­ten­tin bei uns mit an Bord bist. Möch­test du dich ein­mal unse­ren Leser*innen vorstellen? 

Vie­len lie­ben Dank, ich freue mich sehr dar­über, nun ein Teil die­ses Teams zu sein und bei einem Wan­del mit­wir­ken zu dür­fen. Zuvor habe ich in der Ver­wal­tung der Stadt Husum gear­bei­tet und durf­te dort vie­le wert­vol­le und schö­ne Erfah­run­gen sammeln.

In mei­ner Frei­zeit fah­re ich ger­ne mit mei­nem Dirt­bike durch unse­re schö­nen Land­schaf­ten, ver­brin­ge Zeit mit mei­nen Haus­tie­ren und bin ger­ne mal auf Kon­zer­ten, wel­che dann am liebs­ten auch im Husu­mer Spei­cher statt­fin­den, wo ich dann zusätz­lich noch ehren­amt­lich an der Kas­se arbeite.

Du hast dei­ne Aus­bil­dung zur Kauf­frau für Büro­ma­nage­ment gemacht und warst anschlie­ßend im Sozi­al­zen­trum und der Steu­er­ab­tei­lung der Stadt Husum tätig. Bei Sus­tai­nera­ti­on geht es voll und ganz um das gro­ße The­ma Nach­hal­tig­keit. Was reizt dich an der Arbeit in einer Nachhaltigkeitsberatung?

An der Arbeit der Nach­hal­tig­keits­be­ra­tung reizt mich, dass man dadurch einen klei­nen Teil zu einem Umden­ken und somit zu einem Wan­del der Gesell­schaft bei­tra­gen kann. Ich den­ke, dass die Nach­hal­tig­keits­be­ra­tung enorm wich­tig ist, da das The­ma Nach­hal­tig­keit so ein gro­ßes und breit gefä­cher­tes The­ma ist, indem man erst­mal län­ger drin sein muss, um sei­ne Viel­schich­tig­keit zu erkennen.

Das tra­di­tio­nel­le Büro­ma­nage­ment ist geprägt von schein­bar end­lo­sen Kopien, Papier­sta­peln und einem hohem Mate­ri­al­ver­brauch. Wel­che Erfah­run­gen hast du in dei­nem bis­he­ri­gen Tätig­kei­ten hier­zu gemacht und wie nimmst du den Res­sour­cen­ver­brauch im Arbeits­all­tag von Sus­tai­nera­ti­on wahr?

Mei­nen bis­he­ri­gen Erfah­run­gen nach ist das lei­der wahr. Gera­de in der Ver­wal­tung gibt es enor­me Papier­sta­pel, die sich ansam­meln, da bei der Erstel­lung von Beschei­den ein sehr hoher Mate­ri­al­ver­brauch stattfindet.

Durch mei­ne Prak­ti­ka wäh­rend mei­ner Aus­bil­dung, durf­te ich aber fest­stel­len, dass eini­ge Unter­neh­men bereits dabei waren, auf ein papier­lo­ses Büro umzu­stel­len. Ich hof­fe, dass sich dem Bei­spiel noch vie­le anschlie­ßen werden.

In mei­nem bis­her noch kur­zen Arbeits­all­tag bei Sus­tai­nera­ti­on konn­te ich alles digi­tal bear­bei­ten und muss­te nicht eine ein­zi­ge Sei­te aus­dru­cken, was mich wirk­lich posi­tiv beein­druckt. All­ge­mein setzt Sus­tai­nera­ti­on auf nach­hal­ti­ge Pro­duk­te, bei­spiels­wei­se bei der Sei­fe und den Rei­ni­gungs­pro­duk­ten. Auch die Aus­stat­tung ist aus nach­hal­ti­gen Pro­duk­ten, was wirk­lich eine schö­ne Abwechs­lung zu der Stan­dard-Büro­aus­stat­tung ist.

Wel­che Rol­le spielt Nach­hal­tig­keit für dich im Alltag?

Nach­hal­tig­keit spielt für mich im All­tag eine gro­ße Rol­le, auch wenn ich lei­der nicht kom­plett nach­hal­tig lebe, ver­su­che ich jeden Tag mein Bes­tes zu geben. Ich ver­su­che bei­spiels­wei­se, mei­ne Klei­dung über­wie­gend aus zwei­ter Hand zu kau­fen, mög­lichst Lebens­mit­tel zu nut­zen, die sonst ein­fach weg­ge­wor­fen wer­den, da sie nicht mehr „ein­wand­frei“ aus­se­hen, Wege mit dem Rad anstatt dem Auto zu absol­vie­ren oder den Ver­brauch von Fleisch­pro­duk­ten zu redu­zie­ren. Ich den­ke, wenn jeder zumin­dest etwas nach­hal­tig in sei­nem All­tag ist, kön­nen wir schon eini­ges bewegen.

In dei­ner Frei­zeit enga­gierst du dich ehren­amt­lich im Bereich der Inklu­si­ons­ar­beit. Aktu­ell ver­ant­wor­test du ein Pro­jekt zur Grün­dung einer inklu­si­ven Wohn­ge­mein­schaft in Husum. Möch­test du uns mehr über das Pro­jekt erzäh­len und wel­che Zie­le du damit ver­folgst? Wel­che Hür­den gab und gibt es bei der Pla­nung und Umsetzung?

Bei der inklu­si­ven Wohn­ge­mein­schaft geht es dar­um, dass Men­schen mit und ohne Behin­de­run­gen zusam­men­le­ben und sich gegen­sei­tig im All­tag anhand ihrer Stär­ken und Schwä­chen unter­stüt­zen. Das Ziel, wel­ches wir damit ver­fol­gen, ist das nie­mand aus­ge­grenzt wer­den soll und gera­de Men­schen mit Behin­de­run­gen nicht unbe­dingt in gro­ßen Ein­rich­tun­gen woh­nen müs­sen und so teil­wei­se aus­ge­grenzt wer­den. Es soll unse­re Gesell­schaft somit auch ein Stück inklu­si­ver den­ken lassen.

Bei der Pla­nung und der Umset­zung gibt es gro­ße Hür­den, da wir drin­gend Men­schen benö­ti­gen, die mit uns die­ses Pro­jekt gemein­sam pla­nen und umset­zen. Zudem fehlt es lei­der im All­ge­mei­nen an Inter­es­se einer inklu­si­ven WG in Husum. Der­zeit suchen wir auch nach Spon­so­ren, die ein bar­rie­re­frei­es Wohn­ob­jekt zur Ver­fü­gung stellen.

Ich gehe aber trotz der Hür­den davon aus, dass sich das Pro­jekt zukünf­tig noch durch­set­zen wird. =)

Als wasch­ech­te Husu­me­rin kennst du jeden Win­kel der Hafen­stadt und bist damit unse­re Num­mer Sicher für eine gute Stadt­füh­rung: Was soll­ten Besucher*innen in Husum unbe­dingt gese­hen haben? Gibt es viel­leicht sogar tou­ris­ti­sche Geheimtipps?

Defi­ni­tiv den Husu­mer Spei­cher mit sei­ner Viel­zahl an Kon­zer­ten und ande­ren Ver­an­stal­tun­gen, die wirk­lich für jeden Geschmack etwas anbie­ten. Außer­dem ist die Wun­der­Bar am Dock­koog sehr emp­feh­lens­wert, wo es auch vega­ne Alter­na­ti­ven zum Essen gibt und man auf der Ter­ras­se den schö­nen Aus­blick auf das Meer genie­ßen kann.

Lie­ben Dank, Eile­en. Wir freu­en uns, dass du bei uns bist!

Foto­credit: Ralph Kerpa