Spä­tes­tens seit Fridays4Future ist der Kli­ma­wan­del auf der Agen­da vie­ler Unter­neh­men. Ein wich­ti­ger Bau­stein zur Sen­kung unter­neh­me­ri­scher CO2-Emis­sio­nen ist dabei die voll­stän­di­ge Erfas­sung einer betrieb­li­chen CO2-Bilanz.

Mit dem Excel-basier­ten Tool selbst­stän­dig zur CO2-Bilanz

Bei der Ent­wick­lung eines Ange­bo­tes zur CO2-Bilan­zie­rung war es uns beson­ders wich­tig, dass Unter­neh­men die mit unse­rem ToolCO2e-Info arbei­ten, Kom­pe­ten­zen zur CO2-Bewer­tung ihrer Tätig­kei­ten erlan­gen. Wir wol­len Unter­neh­men befä­hi­gen, unab­hän­gig und sou­ve­rän den CO2-Fuß­ab­druck ihres Unter­neh­mens zu erfas­sen. Aus die­sem Grund, und um eine mög­lichst kos­ten­güns­ti­ge Bilan­zie­rung sicher­zu­stel­len, haben wir uns für ein Excel-basier­tes Bilan­zie­rungs-Tool ent­schie­den. Mit dem Excel-Tool kön­nen Unter­neh­men zum einen selbst­stän­dig ihre CO2-Bilanz erstel­len, ler­nen aber auch, wel­che Stell­schrau­ben für ihren CO2-Fuß­ab­druck beson­ders rele­vant sind. Sämt­li­che Bewer­tungs­grund­la­gen (Emis­si­ons­fak­to­ren) wer­den trans­pa­rent dar­ge­stellt. Nutzer*innen sol­len nicht “nur” ihre Daten ein­tra­gen, son­dern ler­nen, wie reich­hal­tig ein­zel­ne Unter­neh­mens­pro­zes­se im Sin­ne der CO2-Bewer­tung sind.

Das Excel-Tool basiert auf dem Green­house Gas Pro­to­col und Unter­neh­men kön­nen Kli­ma­bi­lan­zen nach den Scopes 1, 2 und 3 erstel­len. Dabei defi­nie­ren Unter­neh­men den Anwen­dungs­be­reich ihrer Bilanz selbst­stän­dig und erken­nen wel­che Daten erho­ben und ein­ge­tra­gen wer­den müs­sen. Sind alle Daten voll­stän­dig erfasst, wird der CO2-Fuß­ab­druck ange­zeigt, sowie in ver­schie­de­nen Abbil­dun­gen visua­li­siert, die sich sowohl zur inter­nen wie auch exter­nen Kom­mu­ni­ka­ti­on eignen.

Mit dem Excel-Tool zur effek­ti­ven Klimastrategie

Das Tool zur Kli­ma­bi­lan­zie­rung unter­stützt Unter­neh­men bei der Ent­wick­lung effek­ti­ver Kli­ma­stra­te­gien. Neben der Daten­mas­ke zum Erfas­sen der rele­van­ten Kli­ma­da­ten, erhal­ten Nutzer*innen gra­fi­sche Aus­wer­tun­gen und Vor­la­gen zur Ablei­tung geziel­ter Kli­ma­schutz­maß­nah­men. Durch die trans­pa­ren­te Berech­nungs­me­tho­de kön­nen Unter­neh­men zudem fun­diert bewer­ten, wie sie ihre Kli­ma­wir­kung ver­bes­sern wol­len, denn sämt­li­che Emis­si­ons­fak­to­ren sind ersicht­lich. Die Emis­si­ons­fak­to­ren sind die Koef­fi­zi­en­ten mit denen die Kli­ma­wir­kung der Unter­neh­mens­pro­zes­se bewer­tet wird, wie z.B. 1 kWh Strom ent­spricht x kg CO2. Das hilft Unter­neh­men, sich im bes­ten Fall für die kli­ma­schon­ends­ten Alter­na­ti­ven zu ent­schei­den, nicht nur beim Strom.

Neben dem Erfas­sen des CO2-Fuß­ab­drucks und der Ablei­tung einer Kli­ma­stra­te­gie zur Ver­bes­se­rung der Kli­ma­wir­kung des Unter­neh­men, dient das Tool auch als Grund­la­ge zur Kom­pen­sa­ti­on der unter­neh­me­ri­schen CO2-Emis­sio­nen. Über ver­schie­de­ne Kom­pen­sa­ti­ons­pro­jek­te, wie der Auf­fors­tung oder dem Aus­bau Erneu­er­ba­rer Ener­gien, kann der CO2-Fuß­ab­druck aus­ge­gli­chen wer­den und das Unter­neh­men somit Kli­ma­neu­tra­li­tät errei­chen. Mit dem Tool erhal­ten Unter­neh­men eine soli­de Basis um sich ihre Kli­ma­neu­tra­li­tät zer­ti­fi­zie­ren zu las­sen. Ver­schie­de­ne Zer­ti­fi­zie­run­gen bestä­ti­gen, dass es sich um ein kli­ma­neu­tra­les Unter­neh­men han­delt, wie z.B. das Label Cer­ti­fied Sus­tainab­le Eco­no­mics, wel­ches zudem zeigt, dass es sich dabei um ein nach­hal­tig wirt­schaf­ten­des Unter­neh­men han­delt. Bei der CSE-Zer­ti­fi­zie­rung ist die Kli­ma­neu­tra­li­tät aller­dings nur eine von vie­len Anforderungen.

Bei Inter­es­se an dem Tool zur Kli­ma­bi­lan­zie­rung, mel­den Sie sich ger­ne über unser Kon­takt­for­mu­lar.