In der Reihe zum Buch CSR muss keine Bürde sein! stel­len wir die 8 wesent­li­chen Etap­pen zur Ein­füh­rung eines Nach­hal­tig­keits­ma­nage­ments vor.

Etappe 1: Sta­tus Quo erfassen

Wo ste­hen wir eigent­lich und was machen wir bereits in Sachen CSR? Womit fan­gen wir nun kon­kret an, wenn wir nach­hal­ti­ger wer­den wol­len? Dies sind typi­scher­weise Fra­gen die sich kleine und mit­tel­stän­di­sche Unter­neh­men stel­len, wenn sie sich erst­mals mit dem Thema Cor­po­rate Social Responsi­bi­lity beschäf­ti­gen. Auch wenn die Moti­va­tion groß und der Ehr­geiz hoch ist, sofort zu star­ten und direkt Aktio­nen zu rea­li­sie­ren, sollte sich zunächst ein Über­blick über die Gesamt­si­tua­tion ver­schafft wer­den. Die Erfas­sung aller rele­van­ten Nach­hal­tig­keits­ak­ti­vi­tä­ten und
–Aspekte stel­len den Sta­tus Quo eines Unter­neh­mens struk­tu­riert dar und bil­den eine her­vor­ra­gende Grund­lage zur Pla­nung und Umset­zung der CSR-Aktivitäten.

Eine sol­che Bestands­auf­nahme zeigt einem Unter­neh­men, wel­che Aspekte für die­ses rele­vant sind und wie inten­siv sie diese in ihrer täg­li­chen Arbeit ggf. schon berück­sich­ti­gen. Unter­neh­men erfah­ren wo sie ste­hen, was sie bereits machen und in wel­chen Berei­chen ein Ein­grei­fen nötig ist. Gerade da, wo per­so­nelle Res­sour­cen knapp sind, hilft ein Sta­tus Quo dabei, diese gezielt ein­zu­set­zen und die Umwelt– und Sozi­al­ver­träg­lich­keit des Unter­neh­mens, in dem eige­nen Tempo schritt­weise zu verbessern.

Um den Sta­tus Quo in Sachen Nach­hal­tig­keit zu erhal­ten, beste­hen im Wesent­li­chen drei ver­schie­dene Möglichkeiten:

  1. Nut­zung von Selbstbewertungs-Tools (Checks)
  2. Erstel­lung durch Beratungsunternehmen
  3. Selbst­stän­dige Erstel­lung in Eigenleistung

 

Im Fol­gen­den wer­den die jewei­li­gen Mög­lich­kei­ten näher erläu­tert sowie in der nach­ste­hen­den Tabelle ver­glei­chend dargestellt.

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Selbst­be­wer­tungs­in­stru­mente kön­nen eigen­stän­dig vom jewei­li­gen Unter­neh­men ange­wandt wer­den. Hier­bei müs­sen Unter­neh­men ihre rele­van­ten Daten sam­meln und ent­spre­chend ein­pfle­gen, so dass sie abschlie­ßend einen Über­blick zum Sta­tus Quo erhal­ten. Einige Checks lie­fern hier­bei auch Ana­ly­sen und Aus­wer­tun­gen, anhand derer ersicht­lich wer­den, wie das Unter­neh­men in Bezug auf Cor­po­rate Social Responsi­bi­lity auf­ge­stellt ist. Dar­über hin­aus decken die Checks zumeist not­wen­di­gen Hand­lungs­be­darf auf und lie­fern teil­weise kon­krete Emp­feh­lun­gen zur Ver­bes­se­rung der CSR-Arbeit.

Ein paar aus­ge­wählte Instru­mente sol­len an die­ser Stelle kurz erwähnt wer­den. Der CSR-Self-Check des Bun­des­mi­nis­te­ri­ums für Arbeit und Sozia­les (BMAS) ist bei­spiels­weise ein Instru­ment, mit dem Unter­neh­men ein Bild zu ihrem CSR-Engagement erhal­ten. Die­ser Check geht nicht beson­ders in die Tiefe und ist daher als Methode zur Bestands­auf­nahme eher unge­eig­net, aber als Rich­tungs­wei­ser kann die­ser durch­aus Impulse lie­fern, wie nächste Schritte aus­se­hen könnten.

Neben Ansät­zen, die eher zur Ori­en­tie­rung ver­hel­fen, exis­tie­ren auch Checks, wel­che deut­lich dif­fe­ren­zier­ter und umfäng­li­cher sind und einen gesam­ten Über­blick über die CSR-Aktivitäten ver­schaf­fen und sich somit auch wun­der­bar zur Bestands­auf­nahme eig­nen. Der CSR-Check von uns bei­spiels­weise und der CSR-Checkup von UPJ sind Instru­mente, die bei der Erfas­sung des Sta­tus Quo gezielt unter­stüt­zen. Beide basie­ren auf einer Selbst­aus­kunft, wobei durch das Unter­neh­men jeweils ver­schie­dene Hand­lungs­fel­der, in Form von Fra­ge­bö­gen bear­bei­tet wer­den müs­sen. Die darin skiz­zier­ten Daten wer­den wer­den beim CSR-Check durch einen Algo­rith­mus direkt aus­ge­wer­tet und beim CSR-Checkup durch den Anbie­ter ana­ly­siert und ent­spre­chend auf­be­rei­tet. So erhal­ten Unter­neh­men zum einen ihren Sta­tus Quo, wel­cher ihnen auf­zeigt was sie im Bereich CSR bereits leis­ten und zudem Hand­lungs­emp­feh­lun­gen, mit denen sie ihre Nach­hal­tig­keits­ar­beit prio­ri­sie­ren und schritt­weise ver­bes­sern können.

Eine dif­fe­ren­zier­tere Bestands­auf­nahme kann ebenso durch eine ent­spre­chende Nach­hal­tig­keits– oder CSR-Beratung vor­ge­nom­men wer­den. Wer aller­dings auf die Bera­tungs­leis­tung ver­zich­ten und selbst­stän­dig zu einer fun­dier­ten Arbeits­grund­lage kom­men will, kann selbst­ver­ständ­lich auch eigen­stän­dig eine Bestands­auf­nahme durch­füh­ren. Wer selbst­stän­dig die Erfas­sung sämt­li­cher Aspekte und Nach­hal­tig­keits­ak­ti­vi­tä­ten vor­neh­men will, kann sich bei­spiels­weise an den fol­gen­den vier Punk­ten orientieren:

  1. Erfas­sen Sie alle rele­van­ten Nachhaltigkeitsaspekte
  2. Bewer­ten Sie die Rele­vanz der Aspekte
  3. Ermit­teln Sie den Grad der Umsetzung
  4. Hand­lungs­be­darf festlegen

 

Die­ses Vor­ge­hen ver­schafft Ihnen einen guten Über­blick über Ihren Sta­tus Quo in Sachen Nach­hal­tig­keit bzw. CSR und ein soli­des Fun­da­ment für alle wei­te­ren Nach­hal­tig­keits­be­mü­hun­gen. Zur bes­se­ren Über­sicht­lich­keit, fas­sen Sie die ein­zel­nen Daten zu Ihren Aspek­ten noch­mals als Sta­tus Quo in einer Dar­stel­lung zusammen.

Wei­tere Infor­ma­tio­nen zur Durch­füh­rung einer CSR-Bestandsaufnahme sowie ganz­heit­li­chen Imple­men­tie­rung von CSR sind in dem Buch CSR muss keine Bürde sein! zu finden.

We so oft, star­tet dat niege Johr een beden naden­kelk. In de ver­le­de­nen Johrn neh­men wi dat Beneh­men in soziale Medien oftins nöölig un spitz­mu­lig wohr. Dag för Dag lesen wi Kom­men­tore de uns in sehrs Utdrucks­wies een­fach ver­dut­zen. Lüüd warn belei­digt, anschimpt un per­sö­nelk angree­pen. Besün­ners ünner Posts de Umwelt­saa­ken umfa­ten, vun Lüüd de sik för een betere Umwelt inset­ten, heb­ben wi dat Geföhl, dat sik de „Com­mu­nity“ spal­tet – Wobi vun een Geme­en­schop kan man dor woll eher nich schnaken.

Umwelt­saa­ken brin­gen uns utnanner

Jüst na Nie­johr­saamd heb­ben wi wed­der een Barg Tüdel­kraam to lesen hat. Een por Lüüd heb­ben sik eernst to dat Thema pri­vate Füer­wark uts­pro­ken und wiest dat se mit de Laag nich tofree­den sin. Een gan­zen Barg pam­pige Kom­men­tore dor­ün­ner, een schlim­mer as de anner! Ende vun Leed wär, dat Lüüd de sik för de Umwelt inset­ten allens keen Spaaß heb­ben un allen annern daarum ook keen Spaaß güün un dat se daarum allens ver­be­den wöt. De Belei­di­un­gen de ünner de Post stahn heb­ben laten wi mol weg.

Wenn wi över Umwelt­saa­ken schna­ken geiht de Geme­en­schop utnan­ner, de een wün­schen sik dat mehr dohn ward för de Umwelt, de annern neh­men Umwelt­schutz oftins as över­dre­ven wohr. Nadeem een twee Argu­mente tuusk warn neh­men Dis­kus­si­oo­nen bi face­book un co gau een dösige Kurs.

Min­schlik­heid schall uns verbinnen

Wi warn in dis­sen Bidrag keen Argu­mente levern ob mehr oder weni­ger för de Umwelt dohn warn schull – dor heb­ben wie een klore Meenung!

De Ton we in de soziale Medien mit­nan­ner un över­nan­ner schnakt ward mut sik dorbi aver ännern. Dor wüns­ken wi uns för 2020 mehr Fien­ge­föhl. Ernst Ferstl hett mol seggt:

„Solang uns de Min­schlik­heid mit­nan­ner ver­binnt, is egaal, wat uns trennt“.