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15 Jul Unsere Aufgabe im Tierheim — Ein Zuhause für Rien!

Am 14. Juli war es wie­der soweit — Das Mac­Book blieb geschlos­sen und der Arbeits­platz wurde ein­ge­tauscht gegen den uri­gen Hof von Sabine, die ein Tier­heim und Gna­den­hof in Lüt­jen­holm in Nord­fries­land betreibt. Bereits zum drit­ten Mal in Folge fin­det das Volunteering-Projekt Nord­fries­land Daag statt. Unsere Auf­gabe: Ein unfer­ti­ges Kat­zen­ge­hege, wel­ches seit eini­ger Zeit ver­waist war, sollte voll­en­det wer­den. Hier waren Mus­keln gefragt — Niels ist zwar nicht der Stärkste, aber ein paar Kräfte konn­ten für die Aktion dann doch mobi­li­siert werden.

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Als wir (unter­stützt wur­den wir bei der Aktion von einem Mit­ar­bei­ter von ebbeplus­flut zaun­sys­teme) mor­gens gegen 10:00 Uhr auf dem Hof ange­kom­men waren, wurde gar nicht lange gefa­ckelt und es ging direkt an die Arbeit. Alte Wasch­be­ton­plat­ten, die auf dem Hof ver­teilt waren nutz­ten wir um ein Boden im Häus­chen zu ver­le­gen. Als uns Sabine mit­teilte dass das Haupt­kri­te­rium “Katze kommt nicht raus” sei, merk­ten wir, auf die Optik kommt es nicht an — Das kam uns sehr entgegen.

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Zum Glück hatte mein Com­pa­nion einen Sprin­ter vol­ler Werk­zeuge dabei, damit konn­ten wir auch die letz­ten Plat­ten pas­send bear­bei­ten. Ganz im Sinne: Was nicht passt, … und so weiter.

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Auch im Außen­ge­hänge wurde kräf­tig gewer­kelt bis die­ses flucht­si­cher war. Drau­ßen durfte Niels dann Beton stem­men, wie ihm der Fach­mann erklärte. Im End­ef­fekt hat er ein­fach mäch­tig Lärm gemacht :-)

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Nach Tagen wie die­sen mer­ken wir doch sehr, dass kör­per­li­che Arbeit nicht gerade all­täg­lich für uns ist. Ent­spre­chend waren wir fix und fer­tig… aber zu sehen wie Rien, ein an Aids erkrank­ter Kater aus sei­nem Käfig in das Gehege ent­las­sen wurde, hat jeg­li­ches Gefühl von Anstren­gung wett gemacht.

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Zum Schluss saßen wir ein­fach bei Rien im Käfig und haben zuge­se­hen, wie er, nach lan­ger Zeit in einem deut­lich klei­ne­ren Käfig, sein neues Zuhause erkun­det — Das hat sich gelohnt!

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23 Dez Rückblick 2016 — Gimme More!

2016 neigt sich unwei­ger­lich dem Ende zu und das bedeu­tet für uns, dass wir im nächs­ten Jahr 3 Jahre alt wer­den – wir ver­las­sen unsere Grün­der­pu­schen und schlüp­fen in die Lat­schen der Jung­un­ter­neh­mer. Bevor es aber soweit ist, wol­len wir auch die­ses Jahr noch­mals rekapitulieren.

Wie damals an der Uni…

…fühl­ten wir uns bei der Erstel­lung unse­rer ers­ten Stu­die zum Thema „Betrieb­li­ches Mit­ar­bei­te­r­en­ga­ge­ment“, die im Januar die­ses Jah­res ver­öf­fent­licht wurde. Unter­neh­mer und Per­so­nal­ver­ant­wort­li­che deut­scher Unter­neh­men haben die Bedeu­tung von Cor­po­rate Volun­tee­ring als Instru­ment in der Per­so­nal­ent­wick­lung bewer­tet. Es hat sich gezeigt, dass Volunteering-Angebote in deut­schen Unter­neh­men noch rar sind, aber Mit­ar­bei­ter star­kes Inter­esse daran haben und Ange­bote die­ser Art zudem eine posi­tive Wir­kung auf die Gestal­tung einer ver­ant­wor­tungs­be­wuss­ten Arbeit­ge­ber­marke haben.

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Geber­laune – Best of 2016

Gute Nach­rich­ten gab es im April für uns. Als eine der bes­ten IT-Lösungen in der Kate­go­rie „Com­mu­ni­ca­tion“ wurde die Geber­laune mit dem Inno­va­ti­ons­preis IT von der Initia­tive Mit­tel­stand ausgezeichnet.

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Cer­ti­fied Sus­tainable Eco­no­mics (CSE-Label)

Nach­hal­tig­keits­sie­gel und –label gibt es eine ganze Menge – immer wie­der hört man von einem soge­nann­ten Label-Dschungel. Diese trübe Label-Landschaft will der Stan­dard­ge­ber des CSE-Labels auf­bre­chen, mit einem Stan­dard der neue Maß­stäbe setzt und ein Nach­hal­tig­keits­en­ga­ge­ment von Unter­neh­men erwar­tet, wel­ches ganz­heit­lich und kon­se­quent umge­setzt wird. Nach der ers­ten Fas­sung die­ses Stan­dards, wel­cher sich auf Indus­trie­un­ter­neh­men bezog, wurde der CSE-Standard 2016 um die Berei­che Han­del und Dienst­leis­tun­gen ergänzt und ent­spre­chend wei­ter­ent­wi­ckelt. Bei die­ser Wei­ter­ent­wick­lung durfte sus­tai­ne­ra­tion unter­stüt­zen und ist seit­dem als Part­ner des Stan­dard­ge­bers bei der Durch­füh­rung der Vor-Audits Weg­be­glei­ter der CSE inter­es­sier­ten Unternehmen.

Anpa­cken is anseggt, an de Nord­fries­land Daag ward rakert

Ein beson­de­rer Höhe­punkt war 2016 wie­der unser Cor­po­rate Volunteering-Projekt Nord­fries­land Daag, an dem sich ver­schie­dene nord­frie­si­sche Fir­men mit ihren Mit­ar­bei­tern für die gemein­nüt­zige Land­schaft der Region stark mach­ten. In die­sem Jahr waren Ting und Niels im Alten­heim in Husum und haben Hoch­beete für die Bewoh­ner des Hau­ses ange­legt. Es wurde gehäm­mert, gesägt und gepflanzt… trotz des grauen Wet­ters, war die Stim­mung schel­misch hei­ter, ein­fach quietschfidel.

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Unsere Ernte war auch nicht schlecht

Auch in die­sem Jahr hat­ten wir neben unse­ren eige­nen Vor­ha­ben, wie­der tolle Pro­jekte die wir für unsere Kun­den rea­li­sie­ren konn­ten. Ange­fan­gen bei einer Sta­ke­hol­der­ana­lyse, über die Vor­be­rei­tung eines Öko­pio­niers auf das CSE-Label, bis hin zur Mode­ra­tion des CSR-Frühstücks der Kie­ler Wirt­schaft. Auch konn­ten wir unsere Arbeit mit einer nord­deut­schen Fach­hoch­schule fort­set­zen und haben uns hier als fes­ter Bestand­teil zur Ver­mitt­lung von CR-Kompetenzen eta­bliert. Das freut uns beson­ders, da das Arbei­ten mit den Stu­die­ren­den unheim­lich moti­vie­rend und anre­gend ist.

2017 – Gimme More!

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15 Jul Altenheim statt CoWorking Space und Hochbeet und Pflanzen statt MacBook

Am 15. Juli tausch­ten wir wie­der mal unsere Arbeits­plätze gegen eine gemein­nüt­zige Ein­rich­tung in Nord­fries­land aus. Im letz­ten Jahr sam­mel­ten wir noch den ange­spül­ten Müll am West­er­he­ver Deich – Die­ses Mal zog es uns ins Alten– und Pfle­ge­heim nach Husum. Dort konn­ten wir unsere grü­nen Dau­men unter Beweis stel­len und Hoch­beete für die Bewoh­ner der Ein­rich­tung errichten.

Als wir mor­gens um 9:00 Uhr bei Wind und Regen ange­kom­men sind, star­te­ten wir zunächst mit einer Früh­stücks­pause – so lässt es sich arbei­ten. Anschlie­ßend hat uns Achim, der Haus­meis­ter der Senioren-Einrichtung, den Ort des Gesche­hens gezeigt, an dem die Hoch­beete ange­legt und bepflanzt wer­den sollten.

Nach­dem die Erd­ar­bei­ten abge­schlos­sen waren und wir einen ebe­nen Unter­grund für die Hoch­beete geschaf­fen haben, konn­ten wir diese Schicht für Schicht befül­len. Da Achim die Fähig­keit besitzt zu goo­geln, wusste er genau wie so ein Hoch­beet zu fül­len war. Dickes Geäst, klein geschred­der­tes Holz, Laub und ande­res Gar­ten­grün­zeug und abschlie­ßend die Erde in die gepflanzt wird. Zwi­schen­durch alles ab und an mal platt stamp­fen und schon konn­ten die Beete bepflanzt werden.

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Beson­ders viel Freude hatte Ting bei der Inbe­trieb­nahme der elek­tro­ni­schen Säge, auf deren Ein­satz sie schon die ganze Zeit gewar­tet hat.

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Als die diver­sen Schich­ten in den Beete waren, konn­ten wir uns ans bepflan­zen machen. Eines der Beete sollte etwas medi­ter­ra­ner ange­haucht sein und wurde ent­spre­chend u.a. mit Laven­del, Paprika, Cur­ry­kraut und Thy­mian bestückt und das andere Beet wurde mit Erd­bee­ren, Peter­si­lie, Schnitt­lauch und ande­ren Kräu­tern ausgestattet.

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Auch wenn sich das Wet­ter nicht gerade von sei­ner bes­ten Seite gezeigt hat, hat­ten wir viel Spaß dabei unsere Hände dre­ckig zu machen und freuen uns sehr über das fer­tige Ergebnis.

IMG_5593Beson­ders span­nend waren auch die Ein­drü­cke, die wir durch die Gesprä­che mit Achim und der Ein­rich­tungs­lei­te­rin Frau Zischeck erhal­ten haben. The­men wie man­geln­des Fach­per­so­nal, schlech­tes Image von Pfle­ge­ein­rich­tun­gen und andere erschwe­ren der Ein­rich­tung das Leben erheb­lich. Durch den Tag im Pfle­ge­heim konn­ten wir selbst mal einen bes­se­ren Ein­blick in eine sol­che Ein­rich­tung erhal­ten – Eine Ein­rich­tung von der wir selbst kaum eine Vor­stel­lung hat­ten, bzw. wir uns nicht wirk­lich inten­si­ver mit aus­ein­an­der­ge­setzt haben.

Am Abend ver­sam­mel­ten sich die Teil­neh­mer aus Wirt­schaft und Gemein­we­sen auf dem uri­gen Hof von Sabine, die ein Tier­heim und Gna­den­hof in Lüt­jen­holm betreibt. Ver­steckt zwi­schen Wald und Wie­sen hat­ten wir einen tol­len Abend an dem wir die Teil­neh­mer des Akti­ons­ta­ges in einer gemütlich-rustikalen Atmo­sphäre noch­mal bes­ser ken­nen­ler­nen konnten.

2017 sind wir natür­lich wie­der dabei – gerne auch mal mit dem ein oder ande­ren Sonnenstrahl!

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28 Dez Rückblick 2015 – Let’s do it!

Die Zeit rennt und wir haben nun bereits fast unser zwei­tes Geschäfts­jahr hin­ter uns – daher wol­len wir das Jahr noch­mals Revue pas­sie­ren lassen.

In Ber­lin gegrün­det, in der Welt zuhause

Nach­dem wir 2014 in Ber­lin gegrün­det haben, zog es uns 2015 zuneh­mend wie­der in Rich­tung Hei­mat. Dem­ent­spre­chend haben wir im Früh­jahr die­ses Jah­res zusätz­li­che Stand­orte in Mann­heim – Tings Hei­mat – und in Kiel – Niels Hei­mat – errich­tet. Durch die Nut­zung von CoWorking-Spaces konn­ten wir uns ein sehr fle­xi­bles Arbei­ten ermög­li­chen und durch die digi­tale Arbeits­weise sind wir selbst dann ein Team, wenn Niels in Kiel und Ting in Ber­lin oder nun sogar gerade in San Fran­cisco ist.

Wir star­ten mit der Initia­tive Nord­fries­land Daag

Ein ganz beson­de­rer Höhe­punkt war der 10. Juli für uns – der 1. Nord­fries­land Daag, ein regio­na­ler Ehren­amts­tag, an dem sich Unter­neh­men mit ihren Mit­ar­bei­tern für die nord­frie­si­sche Gemein­schaft stark machen und in Sozial– und Umwelt­pro­jek­ten mit­wir­ken. Als Trä­ger die­ser Initia­tive hat es uns extrem viel Spaß gemacht, am Akti­ons­tag selbst dabei zu sein und mit anzu­pa­cken. Wir tausch­ten unsere Mac­Books an die­sem Tag gegen den West­er­he­ver Deich ein und waren mit dem Küste gegen Plas­tik e.V. auf einer gemein­sa­men Mis­sion unter­wegs: Den Deich vom Müll zu befreien!

Ting und Niels beim sammeln

Wieso eigent­lich Nord­fries­land Daag, das wer­den wir häu­fi­ger gefragt, da sich unsere Stand­orte ja in Ber­lin, Mann­heim und Kiel befin­den. Da wir jedoch in CoWorking-Spaces arbei­ten, die sich gele­gent­lich auch mal ver­än­dern, haben wir den Betriebs­sitz von sus­tai­ne­ra­tion ins beschau­li­che Nord­fries­land, auf den elter­li­chen Bau­ern­hof von Niels gelegt. Dort fin­den wir nun regel­mä­ßig ein paar Muße­stun­den in denen wir in voll­kom­me­ner Stille zwi­schen Kühen und Pfer­den unsere Pro­jekte vorantreiben.

Mit der Geber­laune wird Zeit spen­den leicht gemacht

Nach­dem wir die Geber­laune im Rah­men des Nord­fries­land Daags auf Herz und Nie­ren prü­fen konn­ten, wurde die Online-Plattform zur Orga­ni­sa­tion von Cor­po­rate Volunteering-Veranstaltungen Anfang August gelauncht. Die erste Hälfte des Jah­res haben wir kon­ti­nu­ier­lich mit der Ent­wick­lung die­ser Soft­ware ver­bracht – dem­ent­spre­chend war die Freude rie­sig, als wir im Som­mer damit ein neues Fir­men­ka­pi­tel auf­schlu­gen. Auch die Fach­me­dien haben die Geber­laune wahr­ge­nom­men und über sie berich­tet, ins­be­son­dere der Bei­trag im Forum Nach­hal­tig Wirt­schaf­ten hat uns immens gefreut.

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Für unser regio­na­les Enga­ge­ment in Nord­fries­land wur­den wir ausgezeichnet

Im Okto­ber kam die Nach­richt vom Unter­neh­men für die Region e.V., der uns mit dem Sie­gel „Regio­nal Enga­giert 2015“ für den von uns initi­ier­ten Nord­fries­land Daag aus­ge­zeich­net hat. Die Initia­tive Nord­fries­land Daag ist auch auf deren bun­des­wei­ten Land­karte des Enga­ge­ments zu finden.

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Und gear­bei­tet haben wir auch

Neben unse­ren eige­nen Pro­jek­ten und Vor­ha­ben, haben wir auch 2015 wie­der span­nende Kun­den und Pro­jekte bear­bei­ten dür­fen. So konn­ten wir bei­spiels­weise unsere Zusam­men­ar­beit mit dem Bun­des­ver­band Deut­sche Tafel wei­ter fort­set­zen und waren an deut­schen Hoch­schu­len und ver­mit­tel­ten Stu­die­ren­den CR-Kompetenzen in Work­shops, wie z.B. an der Uni­ver­si­tät Mannheim.

2016 star­ten wir in unser drit­tes Geschäfts­jahr und sind gespannt auf Pro­jekte, Ideen und die Dinge, die sich im Laufe des nächs­ten Jah­res erge­ben wer­den. Zu Jah­res­be­ginn steht die Ver­öf­fent­li­chung unse­rer ers­ten Stu­die im Bereich Cor­po­rate Volun­tee­ring an – es geht also schon mal gut los!

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30 Nov Eintauchen in die Arbeitswelt von sustaineration

Ein wenig über­spitzt, aber so kann das Arbei­ten bei sus­tai­ne­ra­tion tat­säch­lich aus­se­hen. Cafés, Strand­körbe, CoWorking-Spaces … unser Arbeits­platz ist dort wo wir sind.

Es errei­chen uns bereits viele Bewerbungen

Mitt­ler­weile errei­chen uns monat­lich viele Initia­tiv­be­wer­bun­gen und Anfra­gen von hoch-qualifizierten Per­so­nen. Wir freuen uns jedes Mal sehr dar­über, dass es Men­schen gibt die unsere Pas­sion tei­len und Lust haben sus­tai­ne­ra­tion als Arbeit­ge­ber ken­nen­zu­ler­nen – sowohl für Prak­tika, den Berufs­ein­stieg oder eben die Beratung.

Da sus­tai­ne­ra­tion noch ein jün­ge­res Bera­tungs­un­ter­neh­men ist (Grün­dung März 2014), haben wir der­zeit noch kei­nen Unter­stüt­zungs­be­darf – noch haben Ting und Niels Kapa­zi­tä­ten um die vor­han­de­nen Auf­träge zu bear­bei­ten. Wir sehen aller­dings auch, dass sich sus­tai­ne­ra­tion im ver­gan­ge­nem Jahr enorm ent­wi­ckelt hat und da sich der Unter­stüt­zungs­be­darf bereits durch den ein oder ande­ren grö­ße­ren Auf­trag ändern kann, kön­nen wir der­zeit nicht ein­schät­zen, wann der Zeit­punkt kommt, an dem wir einstellen.

Wie wir ausschreiben

Beson­ders wich­tig ist uns, das künf­tige sus­tai­ne­ra­tors die glei­che Lei­den­schaft zum Thema mit­brin­gen und mit Begeis­te­rung Teil einer Bewe­gung sein wol­len. Da wir ins­be­son­dere bei unse­ren Fol­lo­wern diese Pas­sion wie­der­fin­den, wer­den wir künf­tig Aus­schrei­bun­gen über unsere Social Media-Seiten google+ und face­book ver­öf­fent­li­chen – hier seid ihr immer up-to-date.

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09 Okt sustaineration auf dem CSR-Wochenende der Universität Mannheim

Am 25. und 26. Sep­tem­ber 2015 fand das 15. CSR-Wochenende der Uni­ver­si­tät Mann­heim statt. Mit der halb­jäh­rig durch­ge­führ­ten Fach­ver­an­stal­tung rund um das Thema Cor­po­rate Social Responsi­bi­lity ermög­licht die Uni­ver­si­tät inter­dis­zi­pli­när inter­es­sier­ten Stu­die­ren­den Zusatz­kom­pe­ten­zen zu erlan­gen. Beim 15. CSR-Wochenende waren Ting und Niels mit einem Work­shop zum Thema „Nach­hal­tig­keit mana­gen und berich­ten“ dabei und haben mit den Stu­die­ren­den die Nach­hal­tig­keits­leis­tung ver­schie­de­ner Unter­neh­men auf Basis der Bericht­er­stat­tung exem­pla­risch untersucht.

Nach­hal­tig­keit mana­gen – nicht nur kommunizieren

Bevor die Stu­die­ren­den in Klein­grup­pen die Nach­hal­tig­keits­leis­tung der Bei­spiel­un­ter­neh­men unter­such­ten, gab es zunächst eine kleine Ein­füh­rung ins betrieb­li­che Nachhaltigkeitsmanagement.

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Wich­tig hier­bei war, dass den Stu­die­ren­den die ganz­heit­li­che Ver­an­ke­rung von Nach­hal­tig­keit inner­halb einer Orga­ni­sa­tion ver­mit­telt wird, wel­che ent­spre­chend eines Mind-Maps dar­ge­stellt wurde.

Nachhaltigkeit managen

Damit Nach­hal­tig­keit ganz­heit­lich im Unter­neh­men imple­men­tiert wird müs­sen ent­spre­chende Werte in der Unter­neh­mens­stra­te­gie vor­han­den sein. Eine von der Unter­neh­mens­stra­te­gie los­ge­löste Nach­hal­tig­keits­stra­te­gie darf nicht exis­tie­ren. Zudem sollte schon in der Vision oder im Leit­bild eines Unter­neh­mens die nach­hal­tige Aus­rich­tung ihrer Orga­ni­sa­tion erkenn­bar sein. Von hier aus, muss sich die Nach­hal­tig­keit durch sämt­li­che Unter­neh­mens­pro­zesse zie­hen und diese hin­sicht­lich ihrer Aus­wir­kun­gen auf Umwelt und Gesell­schaft beeinflussen.

Eine anre­gende Dis­kus­sion zur Nach­hal­tig­keits­kom­mu­ni­ka­tion führte dazu, dass sich die Teil­neh­mer mit der Frage aus­ein­an­der­setz­ten, was Unter­neh­men in Bezug auf ihre Nach­hal­tig­keits­leis­tung kom­mu­ni­zie­ren soll­ten und wel­chen Zweck die Nach­hal­tig­keits­kom­mu­ni­ka­tion erfül­len sollte. Die Dar­stel­lung der Unter­neh­mens­struk­tu­ren und der Auf­ga­ben der Unter­neh­mens­kom­mu­ni­ka­tion in Bezug auf das Nach­hal­tig­keits­ma­nage­ment, half den Stu­die­ren­den dabei die Kom­mu­ni­ka­tion der Nach­hal­tig­keits­leis­tung als blo­ßes Instru­ment zu ver­ste­hen, wel­ches genutzt wird, um die Trans­pa­renz zu gewähr­leis­ten und über die beste­hende Nach­hal­tig­keits­ar­beit zu informieren.

Was theo­re­tisch dis­ku­tiert wurde, sollte nun in die Pra­xis umge­setzt werden

Nach­dem die Stu­die­ren­den einen Ein­blick ins Nach­hal­tig­keits­ma­nage­ment erhal­ten haben und ein Ver­ständ­nis davon wie Nach­hal­tig­keit im Unter­neh­men ver­an­kert sein sollte, durf­ten sie sich ein Unter­neh­men aus­su­chen, bei dem sie die Nach­hal­tig­keits­leis­tung auf Basis der Bericht­er­stat­tung analysierten.

Mit kri­ti­schem Blick beur­teil­ten die Teil­neh­mer die dar­ge­stellte Leis­tung der Unter­neh­men und iden­ti­fi­zier­ten im glei­chen Zug Ver­bes­se­rungs­po­ten­tiale für die Nach­hal­tig­keits­ar­beit. Sie stell­ten nicht nur einige Dar­le­gun­gen der Unter­neh­men in Frage, son­dern konn­ten zugleich Mög­lich­kei­ten zur Ver­bes­se­rung ihrer Arbeit präsentieren.

Ergebnisse CSR Wochenende

Der Tag an der Uni­ver­si­tät Mann­heim war für uns sehr span­nend. Durch die inter­dis­zi­pli­näre Zusam­men­set­zung der Stu­die­ren­den sind beson­ders inter­es­sante Dis­kus­sio­nen zustande gekom­men, die den Work­shop sehr leben­dig gemacht haben.

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Nordfriesland Daag 2015

13 Jul Bollerwagen statt MacBook und wie wir den Nordfriesland Daag erlebten

Am 10. Juli tausch­ten wir unse­ren Arbeits­platz gegen den West­er­he­ver Deich an der Nord­see und sam­mel­ten gemein­sam mit dem Küste gegen Plas­tik e.V. und der Schutz­sta­tion Wat­ten­meer den am Deich ange­schwemm­ten Müll ein. Der ursprüng­li­che Plan war, auf die Sand­bank zu zie­hen, die etwa 2 Kilo­me­ter vor der Küste von West­er­he­ver liegt, um diese zu säu­bern – da es zwei Tage zuvor jedoch sehr stark stürmte und die Sand­bank über­spült wurde, lag der Müll nun am Deich.

Als wir um 9:40 Uhr in West­er­he­ver anka­men und dar­auf war­te­ten, dass sämt­li­che Hel­fer für den Tag ein­tra­fen, muss­ten wir uns erst mal ein wind­ge­schütz­tes Plätz­chen suchen, da es doch ordent­lich pus­tete – wie der Nord­friese so sagt. Ins­be­son­dere Ting  hatte mit der stei­fen Brise zu kämpfen.

Nach­dem wir mit einer Truppe von 15 Per­so­nen gestar­tet waren und den ers­ten Plastik-Schrott in unse­rem Bol­ler­wa­gen ver­staut hat­ten, war der Wind bereits ver­ges­sen. Fortan kon­zen­trier­ten wir uns nur noch auf eins: Den Müll, den wir sammelten.

Nordfriesland Daag Müll sammeln

Nordfriesland Daag sustainerators sammeln Müll

Sel­ten haben wir uns so sehr gefreut Müll zu fin­den, aber nun woll­ten wir ja auch eini­ges ein­sam­meln und viel hilft bekannt­lich viel. Das haben wir dann auch schnell gemerkt, denn unsere Müll­sä­cke und Bol­ler­wa­gen wur­den von Meter zu Meter vol­ler und natür­lich auch schwe­rer. Aber die Freude über den ein­ge­sam­mel­ten Müll über­wog dann doch und das Gewicht, wel­ches wir da mit uns umher­schlepp­ten, haben wir ein­fach ignoriert.

Ting und Niels beim sammeln

Nach­dem wir zwei­ein­halb Stun­den etwa 1500m West­er­he­ver Deich erkun­det und gesäu­bert hat­ten, mach­ten wir uns mit unse­ren Errun­gen­schaf­ten wie­der auf den Weg in Rich­tung des West­er­he­ver Leucht­turms, von wo aus wir mor­gens starteten.

Zufrie­den über den gan­zen Müll, den wir gemein­sam mit der 15-köpfigen Truppe ein­ge­sam­melt haben, waren wir über die Gesamt­menge am Ende doch ziem­lich erschro­cken. 15 Per­so­nen sam­mel­ten in 2,5 Stun­den einen gigan­ti­schen Hau­fen Müll ein. Es waren Fla­schen über Fla­schen, Klei­dungs­stü­cke, etli­che Lebens­mit­tel­ver­pa­ckun­gen, zahl­lose Luft­bal­lons, Klo­bürs­ten, Tele­skop­stan­gen, Eimer, Körbe, Kanis­ter und unzäh­lige Dinge, die für uns kaum iden­ti­fi­zier­bar waren, zu fin­den. Auch kreuzte eine tote Baby­robbe unse­ren Weg. Das hat uns schon sehr erschro­cken – da fragt man sich häu­fig, wie die Dinge ins Meer gelan­gen und was Men­schen dazu bewegt ihren Mist ein­fach in die Natur zu schmei­ßen. Erklä­ren kön­nen wir uns das nicht.

Nordfriesland Daag der gesammelte Müll

Am Ende hat uns die gigan­ti­sche Menge Müll stolz und trau­rig zu gleich gemacht. Stolz dar­auf, dass wir all die­sen Schrott und das Plas­tik ein­ge­sam­melt haben und dar­über dass es nicht wei­ter im Meer und an der Küste her­um­liegt. Trau­rig dar­über, dass so viel Müll unsere Meere ver­schmutzt und das wir nur wenige Stun­den sam­meln muss­ten, um so eine Menge zusam­men zu bekommen.

Am Nach­mit­tag haben wir West­er­he­ver mit einem guten Gefühl ver­las­sen – für uns war es ein rich­tig tol­ler Tag. Es hat enorm viel Spaß gemacht, mit so viel  enga­gier­ten Leu­ten den Deich zu säu­bern. Es waren Begeg­nun­gen mit inter­es­san­ten Per­so­nen, die am Deich und auch anderswo Groß­ar­ti­ges leisten.

Wir freuen uns schon auf nächs­tes Mal und sind gespannt was der Nord­fries­land Daag 2016 zu bie­ten hat!

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04 Mai sustainerators portraitiert: Ting Lee, Gründerin und Geschäftsführerin

Bei sus­tai­ne­ra­tion arbei­ten nach­hal­tig­keits­be­geis­terte Men­schen, die eine klare Vision vor Augen haben: Eine wer­teo­ri­en­tierte Wirt­schaft die auf Nach­hal­tig­keit beruht. Hier erfah­ren Sie mehr – sus­tai­ne­ra­tors stel­len sich vor!

Ting, stell dich doch bitte unse­ren Lesern kurz vor

Gerne, ich bin Ting und habe zusam­men mit Niels wäh­rend einer Vor­le­sung sus­tai­ne­ra­tion gegrün­det. Wo ich her­komme ist immer eine kom­pli­zierte Frage, Welt­bür­ger trifft es ganz gut, auch wenn es total kit­schig klingt. Ich habe Wur­zeln in Tai­wan und San Fran­cisco, fühle mich aber auch Chi­cago und Mann­heim sehr ver­bun­den – mitt­ler­weile auch Ber­lin. Ich habe Inter­na­tio­nal Busi­ness Manage­ment mit Schwer­punkt China stu­diert und nach eini­gen Jah­ren in der Wirt­schaft, den Mas­ter in Nach­hal­tig­keits– und Qua­li­täts­ma­nage­ment gemacht, wo ich auch mei­nen Grün­dungs­part­ner Niels ken­nen­ge­lernt habe.

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Wie bist du zu sus­tai­ne­ra­tion gekommen?

Ein Kol­lege sagte ein­mal zu mir, ich werde nie mit mei­nem Job zufrie­den sein. Bis dato hatte er Recht, ich hatte für diverse Unter­neh­men in unter­schied­li­chen Rol­len gear­bei­tet. Es waren span­nende Auf­ga­ben, doch mir hat immer etwas gefehlt. Es hat einige Jahre gedau­ert, aber eines Tages konnte ich die Lücke defi­nie­ren. Mir hat die ganz­heit­li­che Betrach­tung in der Wirt­schaft gefehlt, nicht nur das eigene Wohl des Unter­neh­mens im Sinne von Pro­fit – wie man so schön sagt – zu „maxi­mie­ren“, son­dern auch das Wohl­er­ge­hen ande­rer, wie Mit­ar­bei­ter, Gesell­schaft und Umwelt, die man auch mit sei­nem „Wirt­schaf­ten“ beeinflusst/beeinträchtigt ebenso im Blick zu haben. Denn ein Unter­neh­men soll dem Men­schen die­nen und nicht umge­kehrt. Ich wollte nicht mehr ein Teil davon sein und gleich­zei­tig bewei­sen, dass es auch anders geht. Glück­li­cher­weise fand ich einen Gleich­ge­sinn­ten als Sitz­nach­bar in der Vor­le­sung (grins).

Was bedeu­tet dir die Arbeit bei sustaineration?

Arbeit ist nicht mehr nur „Arbeit“, ich lebe was ich mache, manch­mal auch zum Leid mei­ner Freunde und Fami­lie (grins). Ich beschäf­tige mich auch in mei­ner Frei­zeit mit Nach­hal­tig­keit und lebe bewusst, d.h. dar­über nach­den­ken wo Dinge her­kom­men, unter wel­chen Bedin­gun­gen sie pro­du­ziert und wel­che Res­sour­cen dafür ein­ge­setzt wur­den, wie ihre Nut­zung sich auf Umwelt und Gesell­schaft aus­wir­ken, was mit ihnen pas­siert wenn wir sie nicht mehr nut­zen und ob man auch dar­auf ver­zich­ten oder eine Sub­sti­tu­tion fin­den kann. Also all­ge­mein wie man sich ver­bes­sern kann, sodass alle lang­fris­tig was davon haben. Genau das machen wir auch für unsere Kunden.

Wel­che Bedeu­tung hat Nach­hal­tig­keit in dei­nem Privatleben?

Nach­hal­tig­keit gewinnt von Tag zu Tag an Bedeu­tung. Ich lerne täg­lich etwas Neues dazu. Als Bei­spiel, ich dachte ich hätte schon alle Hand­lungs­fel­der in mei­nem Leben umge­stellt, da lese ich eines Tages über „grüne“ Ver­si­che­run­gen (die Umwelt– und sozi­al­ver­träg­li­che Pro­jekte för­dern). An Bank­kon­ten hatte ich schon lange gedacht, aber Ver­si­che­run­gen? Dann infor­miert man sich natür­lich und freut sich über diese Mög­lich­keit und möchte auch jedem gleich davon erzäh­len, damit sie auch was tun kön­nen… Da wären wir dann wie­der beim Leid mei­ner Freunde und Fami­lie ange­kom­men – denn nicht jeder freut sich so dar­über wie ich (lach).

Gibt es etwas das dir beson­ders viel Freude berei­tet oder etwas was du an dei­ner Arbeit gar nicht magst?

Ich freue mich jedes mal wie­der wenn wir mit Kun­den oder poten­ti­el­len Kun­den im Gespräch sind und sie voll dabei sind – Fra­gen stel­len, immer mehr wis­sen und tie­fer in die Mate­rie gehen wol­len. Es ist die­ser Moment, indem man merkt und sieht, dass neue Ver­knüp­fun­gen in ihrer Denk­weise statt­fin­den und schein­bar zusam­men­hangs­lo­ses schlag­ar­tig ver­knüpft wird und „Nach­hal­tig­keit“ plötz­lich Sinn macht oder sie ein ande­res Ver­ständ­nis dafür ent­wi­ckelt haben.

Was wünscht du dir für die Zukunft bei und mit sustaineration?

Ich hoffe, dass wir mit unse­rer Arbeit zur nach­hal­ti­gen Ent­wick­lung der Wirt­schaft bei­tra­gen kön­nen und auch Men­schen dazu anre­gen über Nach­hal­tig­keit nach­zu­den­ken und umzu­den­ken. Denn wie ein Graf­fiti Spruch an der Hal­te­stelle S Stor­ko­wer Str. tref­fend sagt: „the least I can do is care“.

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stand

10 Mrz sustaineration stellt aus — sustainable is the new black

Unsere erste Messe – wenn dann richtig

Am 11. und 12. März stel­len wir erst­mals auf einer Wirt­schafts­messe aus – der fair4business in den Neu­müns­ter Hols­ten­hal­len. Wir sind sehr gespannt, uns der nord­deut­schen Wirt­schaft zu prä­sen­tie­ren und unsere Leis­tun­gen vor­zu­stel­len. Beson­ders freuen wir uns dar­über im Rah­men­pro­gramm ver­tre­ten zu sein und zum Thema „Nur noch kurz die Welt ret­ten – Wie Unter­neh­men nach­hal­tige Akzente set­zen kön­nen“ Anre­gun­gen zu geben und Dis­kus­sio­nen zu einer nach­hal­ti­ge­ren Wirt­schafts­weise zu füh­ren. Die Gestal­tung unse­res Mes­se­auf­tritts hat uns beson­ders viel Freude berei­tet und auch hier haben wir auf eine bewusste Gestal­tung und Durch­füh­rung sehr viel Wert gelegt.

Der Tre­sen – Ein Baum, ein Sturm, ein Unikat

Wer erin­nert sich nicht? Im Herbst 2013 durch­wüs­tete Sturm Chris­tian ganz Deutsch­land und hat ins­be­son­dere im Nor­den enorme Schä­den hin­ter­las­sen – viele Bäume kos­tete die­ser Sturm das Leben. So auch Bir­kie, die wun­der­schöne Birke an unse­rem nord­deut­schen Stand­ort in Nord­fries­land. Knapp ein­ein­halb Jahre lag sie da, doch nun fand sich noch eine Ver­wen­dung für unsere Bir­kie. Ein paar Run­den in der Säge­rei gedreht, hier und da geschraubt und Bir­kie wurde zu einem ein­zig­ar­ti­gen Tre­sen – ein Uni­kat für unse­ren Messestand.

Tresen

Ein Gau­men­schmaus und Kalt­ge­tränke für Bio-Genießer

Was darf es sein? Wer diese Frage an unse­rem Stand gestellt bekommt, darf echte Lecke­reien genie­ßen und mit gutem Gewis­sen ver­zeh­ren. Selbst geba­ckene Man­del­hörn­chen (100% Bio), die nicht nur zu Weih­nach­ten gut ankom­men. Küh­les Was­ser, laut (mit Spru­del) oder leise (ohne Spru­del) von Viva con Aqua, wel­ches sogar in Nord­fries­land abge­füllt wird und Pro­jekte zur Ver­bes­se­rung der Trink­was­ser­ver­sor­gung in Ent­wick­lungs­län­dern unter­stützt. Und um auch unse­ren Ber­li­ner Wur­zeln Raum zu ver­schaf­fen, gibt es Hipster-Brause von Pro­vi­ant Ber­lin – für alle die es etwas fruch­ti­ger mögen, alles Bio ver­steht sich. Auf Becher, Stro­halme und Ser­vi­et­ten ver­zich­ten wir gerne, zur Not kann man sich die Fin­ger auch mal abschlecken.

Mandelhörnchen

Getränke

Ein biss­chen Wer­bung muss auch sein

Wir wol­len ja auch zei­gen was wir kön­nen! Dabei soll uns unsere neue Bro­schüre hel­fen, wel­che die Leis­tun­gen von sus­tai­ne­ra­tion erläu­tert und einen klei­nen Ein­blick in unsere Arbeits­wei­sen gewährt. Gedruckt wurde die Bro­schüre in der Umwelt­dru­cke­rei, wel­che aus­schließ­lich Recy­cling­pa­pier ver­wen­det und pflanzenöl-basierte Druck­far­ben einsetzt.

Für eine so beson­dere Bro­schüre musste auch ein Ehren­platz auf dem Mes­se­stand geschaf­fen wer­den, daher wurde ein alter Baum­stumpf zweck­ent­frem­det, wel­cher am 11. und 12. März als Ablage für unsere Info-Broschüre dient.

Stamm

Wir freuen uns auf anre­gende Gesprä­che 

Unsere Mis­sion: Zwei Tage im Auf­trag der Nach­hal­tig­keit. Falls Sie sich also mit Ihrer unter­neh­me­ri­schen Nach­hal­tig­keits­leis­tung aus­ein­an­der­set­zen wol­len und noch nicht so rich­tig wis­sen wie Sie sich dem Thema anneh­men sol­len, oder falls Sie bereits ein auf Nach­hal­tig­keit basie­ren­des Geschäfts­mo­dell haben, wel­ches Sie kon­ti­nu­ier­lich wei­ter­ent­wi­ckeln möch­ten – spre­chen Sie uns an. Gerne über­le­gen wir mit Ihnen gemein­sam, wie wir die Zukunfts­fä­hig­keit Ihrer Orga­ni­sa­tion stär­ken können.

Übri­gens: Wir selbst rei­sen selbst­ver­ständ­lich mit der Bahn an, Biir­kie kommt mit dem Sprin­ter. Doch der ent­ste­hende CO2-Ausstoß wird sowohl für uns, als auch für Biir­kie kom­pen­siert – unser Part­ner atmos­fair kom­pen­siert unsere CO2-Emissionen und unter­stützt dabei UNO-zertifizierte Umwelt­pro­jekte in Entwicklungsländern.

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Mitarbeiter_sustaineration

09 Feb sustainerators portraitiert: Niels Christiansen, Gründer und Geschäftsführer

Bei sus­tai­ne­ra­tion arbei­ten nach­hal­tig­keits­be­geis­terte Men­schen, die eine klare Vision vor Augen haben: Eine werte-orientierte Wirt­schaft die auf Nach­hal­tig­keit beruht. Hier erfah­ren Sie mehr – sus­tai­ne­ra­tors stel­len sich vor!

Niels, stell dich doch bitte unse­ren Lesern kurz vor

Sehr gerne! Ich heiße Niels und bin seit der ers­ten Stern­stunde von sus­tai­ne­ra­tion mit dabei (lacht). Ich bin, noch 29 Jahre alt und komme ursprüng­lich aus Nord­fries­land. Von dort aus hat meine Reise begon­nen und führte mich in diverse ver­schla­gene Ört­chen, u.a. Göt­tin­gen und Ber­lin, wo ich Volks­wirt­schafts­lehre und Nach­hal­tig­keits­ma­nage­ment stu­dierte und gemein­sam mit Ting den Grund­stein für sus­tai­ne­ra­tion legte. Als das „Deich­kind“ unter den sus­tai­ne­ra­tors (grinst) bin ich heute über­wie­gend in Ber­lin und Nord­deutsch­land für sus­tai­ne­ra­tion aktiv.

niels_mitarbeiterportrait

Wie bist du zu sus­tai­ne­ra­tion gekommen?

Ich wurde in der Vor­le­sung rekru­tiert (lacht). Im Prin­zip ist da sogar was dran. Ting und ich haben zusam­men stu­diert und in den Vor­le­sun­gen viel dar­über gespro­chen, was in der Wirt­schaft alles nicht so ganz rich­tig läuft, wie z.B. das ver­lo­ren gegan­gene Wer­te­be­wusst­sein. Frü­her war der Begriff des ehr­ba­ren Kauf­mann noch was wert, heute ken­nen ihn viele nicht ein­mal mehr. Uns war immer klar, soll­ten wir irgend­wann mal Chef sein, läuft das bei uns anders. Das war einer der Gründe wes­halb wir auch über eine gemein­same Unter­neh­mung dis­ku­tiert haben. Es dau­erte nicht lange und die Ent­schei­dung war gefal­len – wir grün­de­ten eine Bera­tung spe­zia­li­siert auf Nachhaltigkeit.

Was bedeu­tet dir die Arbeit bei sustaineration?

Es ist nicht ein­fach „nur“ Arbeit. Ich bin ein sus­tai­ne­ra­tor (lacht) und sus­tai­ne­ra­tion, und alles wofür es steht, ist ein Teil mei­nes Lebens gewor­den. Seit Beginn des VWL-Studiums war für mich klar, dass ich einen Job möchte, bei dem es um mehr geht, als nur Ver­trieb und monat­li­che Sales – es muss ein­fach sinn­stif­tend sein. Mit der Grün­dung von sus­tai­ne­ra­tion ist es uns gelun­gen, etwas auf die Beine zu stel­len, mit dem wir andere auf den Weg in eine nach­hal­ti­gere Zukunft beglei­ten. Das fühlt sich ein­fach rich­tig an. Genau das bedeu­tet mir meine Arbeit bei sus­tai­ne­ra­tion: Etwas zu machen, wovon ich denke, dass es rich­tig sei!

Wel­che Bedeu­tung hat Nach­hal­tig­keit in dei­nem Privatleben?

Ich kann mich gar nicht mehr an den Zeit­punkt zurück­er­in­nern, an dem es ange­fan­gen hat, dass ich beim Kon­sum auf bestimmte Kri­te­rien geach­tet habe … (denkt). Es liegt zumin­dest schon einige Jahre zurück. Ange­fan­gen hat es – wie bei vie­len – mit dem Kauf von fair gehan­del­tem Kaf­fee und fair gehan­del­ter Scho­ko­lade, dem folg­ten meh­rere Jahre Vege­ta­ris­mus. Heute geht es schon viel wei­ter. Ob bei Klei­dung, Elek­tro­nik, Lebens­mit­tel, Mobi­li­tät oder auch Rei­sen – beginnt man ein­mal damit sei­nen Lebens­stil zu hin­ter­fra­gen und ein­zelne Aspekte zu ändern, sind die lang­fris­ti­gen Aus­wir­kun­gen enorm. Man setzt einen nie enden­den Ver­än­de­rungs­pro­zess in Gang. So war es zumin­dest bei mir und so ist es heute noch. Es macht auch rich­tig viel Spaß! Jedes Mal wenn ich wie­der einen neuen Punkt in mei­nem All­tag finde, den ich posi­tiv ver­än­dern kann, freue ich mich. Häu­fig kom­men die Anreize auch von ande­ren, die sind beson­ders hilf­reich, da es nicht sel­ten Dinge sind, auf die ich nie gekom­men wäre. Zumin­dest hätte es eine kleine Ewig­keit gedau­ert (lacht). Nach­hal­tig­keit spielt in mei­nem Leben also eine große Rolle – unab­hän­gig  davon ob es pri­vat oder bei der Arbeit ist.

Gibt es etwas das dir beson­ders viel Freude berei­tet oder etwas was du an dei­ner Arbeit gar nicht magst?

Es gibt unheim­lich viele Punkte, die ich an mei­ner Arbeit liebe. Ich denke aber, dass die meis­ten Punkte daher rüh­ren, dass ich selbst­stän­dig bin. Mit der Selbst­stän­dig­keit bekam Arbeit einen völ­li­gen neuen Wert für mich.

Was wünscht du dir für die Zukunft bei und mit sustaineration?

Ich wün­sche mir viele span­nende Pro­jekte und Kol­le­gen, die für das Thema bren­nen und Lust haben sus­tai­ne­ra­tion mitzugestalten.

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