Die wohl größte Her­aus­for­de­rung im Nach­hal­tig­keits­ma­nage­ment ist die Gestal­tung von umwelt­ge­rech­ten und fai­ren Lie­fer­ket­ten. Da Unter­neh­men nur indi­rekt Ein­fluss auf die Nach­hal­tig­keit ihrer Zulie­fe­rer und deren Zulie­fe­rer aus­üben kön­nen, wird das Lie­fer­ket­ten­ma­nage­ment nicht sel­ten etwas stief­müt­ter­lich behan­delt. Doch gerade dort ent­ste­hen häu­fig die bedeu­ten­den Umwelt­aus­wir­kun­gen von Unter­neh­men und somit auch enorme Potentiale.

Es gibt gute Gründe für ein nach­hal­ti­ges Lieferkettenmanagement

Zum einen bedeu­ten Miss­stände in der Lie­fer­kette, zugleich nega­tive Bericht­er­stat­tung und damit Repu­ta­ti­ons­schä­den. Wer seine Lie­fer­kette auf öko­lo­gi­schen und sozia­len Grund­sät­zen gestal­tet, ver­bes­sert damit seine Repu­ta­tion. Letzt­end­lich wird eine stär­kere Aus­ein­an­der­set­zung mit den sozia­len und öko­lo­gi­schen Aus­wir­kun­gen ent­lang der Lie­fer­kette zuneh­mend von Kun­den, Inves­to­ren, Mit­ar­bei­tern, Bewer­bern und ande­ren Sta­ke­hol­dern erwartet.

Ein wei­te­rer Anlass zur Gestal­tung einer ver­ant­wor­tungs­vol­len Lie­fer­kette ist die Pla­nungs­si­cher­heit bzw. Risi­ko­mi­ni­mie­rung. Wer­den die Res­sour­cen unter öko-sozialen Gesichts­punk­ten gewon­nen und pro­du­ziert, kön­nen Risi­ken wie Streiks und damit ein­her­ge­hende Pro­duk­ti­ons­aus­fälle oder Rechts­strei­tig­kei­ten ver­mie­den und eine zuver­läs­sige Ver­sor­gung durch den Lie­fe­ran­ten sicher­ge­stellt werden.

Erste Schritte zum sys­te­ma­ti­schen Lieferkettenmanagement

Haben Sie sich bis­lang weni­ger mit Ihrer Lie­fer­kette aus­ein­an­der­ge­setzt, hel­fen Ihnen die fol­gen­den Emp­feh­lun­gen viel­leicht dabei, die ers­ten Stu­fen hinzu einem ver­ant­wor­tungs­be­wuss­ten Beschaf­fungs­we­sen zu erklimmen.

  • Zunächst gilt, weni­ger ist mehr! Wer sich auf die Zusam­men­ar­beit mit weni­gen Lie­fe­ran­ten kon­zen­triert, kann einer­seits seine Lie­fer­kette leich­ter abbil­den und rele­vante Nach­hal­tig­keits­the­men iden­ti­fi­zie­ren und dar­über hin­aus ermög­licht die inten­si­vere Zusam­men­ar­beit auch Ver­bes­se­run­gen bezüg­lich des Qua­li­täts­ni­veaus und der Umwelt– und Sozi­al­ver­träg­lich­keit zu erreichen.
  • Die Grund­lage Ihres Lie­fer­ket­ten­ma­nage­ments sollte eine umfas­sende Ana­lyse die­ser sein. Ermit­teln Sie die tat­säch­li­chen öko­lo­gi­schen und sozia­len Aus­wir­kun­gen, die im Zusam­men­hang mit Ihrer unter­neh­me­ri­schen Tätig­keit ent­lang der Lie­fer­kette ent­ste­hen und bewer­ten Sie die damit ein­her­ge­hen­den Risiken.
  • Doku­men­tie­ren Sie Ihre Zulie­ferer­da­ten. Eine Auf­lis­tung Ihrer Lie­fe­ran­ten­da­ten sollte auch die Lie­fer­ket­ten­stufe beinhal­ten, ins­be­son­dere wenn die Lie­fer­kette kom­plex ist. Für unter­schied­li­che Lie­fer­ket­ten­stu­fen bedarf es häu­fig beson­dere Herangehensweisen.
  • Haben Sie Ihre Lie­fer­kette ent­spre­chend unter­sucht, berei­ten Sie die Ergeb­nisse visu­ell auf, das hilft Ihnen die Kom­ple­xi­tät Ihrer Lie­fer­kette stets im Blick zu haben, um adäquate Ziele und Maß­nah­men zu formulieren.


Benö­ti­gen Sie Unter­stüt­zung bei der Unter­su­chung Ihrer Lie­fer­kette oder bei der Gestal­tung eines nach­hal­ti­gen Lie­fer­ket­ten­ma­nage­ment, spre­chen Sie und gerne an!

Cor­porte Social Responsi­bi­lity (CSR), Diver­sity, Employer Bran­ding, Cor­po­rate Volun­tee­ring… der Anglizismen-Dschungel nach­hal­ti­gen Wirt­schaf­tens ist schier unend­lich. Kein Wun­der, dass Unter­neh­men die sich erst­mals mit der The­ma­tik aus­ein­an­der­set­zen häu­fig abge­schreckt sind und nicht wis­sen wie und wo sie star­ten sollen.

Der CSR-Check zeigt rele­van­ten Handlungsbedarf

Ganz ohne Fach­kennt­nisse und Angli­zis­men zeigt der Check den unter­neh­me­ri­schen Status-Quo in Sachen Nach­hal­tig­keit. Viele Unter­neh­men unter­stüt­zen gemein­nüt­zige Zwe­cke durch Geld­spen­den oder auf ande­ren Wegen. Wenn jedoch das Nach­hal­tig­keits­en­ga­ge­ment ganz­heit­lich aus­ge­legt wer­den soll, wis­sen sie oft­mals nicht wo sie eigent­lich ste­hen oder womit sie anfan­gen sol­len. Der CSR-Check ver­schafft hier Abhilfe! Er zeigt sys­te­ma­tisch auf wo ein Unter­neh­men in den Hand­lungs­fel­dern Umwelt, Lie­fer­kette, Arbeits­welt, Gesell­schaft, Markt und Manage­ment steht und ver­deut­licht ent­spre­chen­den Handlungsbedarf.

Es gibt viel zu tun, doch womit fängt man an?

Nicht jeder Nach­hal­tig­keits­as­pekt hat für jedes Unter­neh­men die glei­che Bedeu­tung, die wirk­lich rele­van­ten her­aus­zu­pi­cken ist da gar nicht so leicht. Auch hier­bei kann der Check Unter­stüt­zung lie­fern. Alle Aspekte, wie z.B. Ener­gie­ver­brauch, Umwelt– und Sozi­al­stan­dards inner­halb der Lie­fer­kette, betrieb­li­ches Mit­ar­bei­te­r­en­ga­ge­ment und Arbeits­ge­be­rat­trak­ti­vi­tät wer­den hin­sicht­lich ihrer Rele­vanz bewer­tet. Ver­schie­dene Indi­ka­to­ren geben über­dies Aus­kunft dar­über in wel­chem Umfang rele­vante Aspekte in einem Unter­neh­men berück­sich­tigt wer­den. Hier­durch kann nicht nur eine Aus­sage dar­über getrof­fen wer­den ob bei­spiels­weise der Aspekt Ener­gie­ver­brauch eine hohe oder nied­rige Bedeu­tung für ein Unter­neh­men hat, son­dern ob es zu die­sem Aspekt not­wen­di­gen Hand­lungs­be­darf gibt.

Was nach viel Arbeit klingt, dau­ert gerade mal 30 Minuten!

Unter­neh­men die Ihren Status-Quo in Sachen Nach­hal­tig­keit auf den Prüf­stand stel­len wol­len, bear­bei­ten einen ent­spre­chen­den Fra­gen­ka­ta­log zu ver­schie­de­nen Indi­ka­to­ren nach­hal­ti­gen Wirt­schaf­tens. Über ein Indikatoren-Modell wer­den die Anga­ben der Unter­neh­men sys­te­ma­tisch ana­ly­siert und bewer­tet, so dass der unter­neh­me­ri­sche Status-Quo am Ende als Bericht aus­ge­ge­ben wer­den kann. Die­ser ent­hält die ent­spre­chende Rele­vanz, sowie den Hand­lungs­be­darf der ein­zel­nen Aspekte und indi­vi­du­elle Nachhaltigkeits-Tipps, mit denen die Arbeit in den Hand­lungs­fel­dern Umwelt, Lie­fer­kette, Arbeits­welt, Gesell­schaft, Markt und Manage­ment schritt­weise ver­bes­sert wer­den kann.

Hier geht’s zum Check!