Die Bun­des­re­gie­rung hat sich zum Ziel gesetzt, bis 2050 weit­ge­hend kli­ma­neu­tral zu wer­den. Dies for­dert den Ein­satz, sowohl von wirt­schaft­li­chen, als auch von gesell­schaft­li­chen Akteue­ren und öffent­li­chen Institutionen.

Kli­ma­schutz­pro­jekte im kom­mu­na­len Umfeld

Das Bun­des­mi­nis­te­rium für Umwelt, Natur­schutz und nukleare Sicher­heit (BMU) hat die soge­nannte Kom­mu­nal­richt­li­nie (Richt­li­nie zur För­de­rung von Kli­ma­schutz­pro­jek­ten im kom­mu­na­len Umfeld) auf den Weg gebracht, mit der das BMU eine Min­de­rung von Treib­haus­ga­sen in Kom­mu­nen errei­chen will. Die Kom­mu­nal­richt­li­nie beinhal­tet eine Reihe an ver­schie­de­nen För­der­pro­gram­men, wie z.B. die Fokus­be­ra­tung Klimaschutz.

Was und für wen ist die Fokus­be­ra­tung Klimaschutz?

Die Fokus­be­ra­tung Kli­ma­schutz ist eine der stra­te­gi­schen För­der­schwer­punkte der Richt­li­nie und rich­tet sich u.a. an Kom­mu­nen, Betriebe und Orga­ni­sa­tio­nen mit mind. 25% kom­mu­na­ler Betei­li­gung, Bil­dungs­ein­rich­tun­gen, Kin­der­ta­ges­stät­ten sowie Ein­rich­tun­gen der Kin­der– und Jugend­hilfe. Steht die Orga­ni­sa­tion bzw. Insti­tu­tion am Anfang ihrer Kli­ma­schutz­ak­ti­vi­tä­ten und kann kein Kli­ma­schutz­kon­zept vor­wei­sen, kann die Bera­tung durch einen exter­nen Dienst­leis­ter geför­dert wer­den. Das Ziel der Bera­tung ist die Erar­bei­tung von kurz­fris­tig umsetz­ba­ren Kli­ma­schutz­ak­ti­vi­tä­ten sowie kon­kre­ten Handlungsempfehlungen.

Fokus­be­ra­tung Kli­ma­schutz: Unser Ansatz

Im Rah­men der Fokus­be­ra­tung Kli­ma­schutz unter­stüt­zen wir Orga­ni­sa­tio­nen und Insti­tu­tio­nen aus dem kom­mu­na­len Umfeld dabei ihre Kli­ma­schutz­ak­tiv­ti­tä­ten sys­te­ma­tisch in Angriff zu nehmen.

1. Vor­be­rei­tung
In einem Vor­be­rei­tungs­ge­spräch klä­ren wir, wel­che Orga­ni­sa­ti­ons­be­rei­che mit in die Klimaschutz-Analyse ein­flie­ßen sol­len sowie den gesam­ten Ablauf der Fokusberatung.

2. Work­shops
In zwei Work­shops erar­bei­ten wir die wesent­li­chen Inhalte der Bera­tung. Im Rah­men des 1. Work­shops beleuch­ten wir die kli­ma­re­le­van­ten Schnitt­stel­len der Orga­ni­sa­tion bzw. Insti­tu­tion, um die zen­tra­len Hebel und vor allem Ver­bes­se­rungs­po­ten­tiale zu iden­ti­fi­zie­ren. Im Rah­men eines 2. Work­shops wer­den wir gemein­sam an Maß­nah­men und Aktio­nen arbei­ten, mit denen eine Min­de­rung der Treib­haus­gase rea­li­siert wer­den kann. Zwi­schen den bei­den Workshop-Terminen lie­gen idea­ler­weise 1 — 3 Wochen.

3. Bericht
Die Infor­ma­tio­nen und erar­bei­te­ten Ergeb­nisse der bei­den Work­shops stel­len den bedeu­ten­den Teil des Berichts dar, der im Nach­gang der geför­der­ten Orga­ni­sa­tion bereit­ge­stellt wird. Wesent­li­cher Teil des Berichts wird ein Maß­nah­men­ka­ta­log sein, wie die Insti­tu­tion bzw. Orga­ni­sa­tion eine Min­de­rung der Treib­haus­gase errei­chen kann.

4. Abschluss
Im Rah­men eines Abschluss­ge­sprä­ches stel­len wir den Bericht und den Maß­nah­men­ka­ta­log vor und bespre­chen die Umset­zung der auf­ge­führ­ten Maß­nah­men. Sollte auch wäh­rend der Umsetzung-Phase Unter­stüt­zungs­be­darf vor­lie­gen, pla­nen wir die­sen ent­spre­chend bei der Antrag­stel­lung mit ein.

Was sonst noch wich­tig ist

Im Rah­men der Kom­mu­nal­richt­li­nie wird die Fokus­be­ra­tung Kli­ma­schutz mit bis zu 65% der för­der­fä­hi­gen Kos­ten bezu­schusst bzw. 90% bei finanz­schwa­chen Kom­mu­nen. För­der­fä­hig sind dabei Sach– und Per­so­nal­aus­ga­ben für max. 20 Bera­ter­tage. Der Antrag kann sowohl durch uns als exter­ner Dienst­leis­ter als auch durch den Bera­tungs­emp­fän­ger gestellt wer­den. Han­delt es sich um eine finanz­schwa­che Kom­mune, muss diese den Antrag stellen.

Wenn Sie Inter­esse an einer Fokus­be­ra­tung Kli­ma­schutz haben, mel­den Sie sich gerne über unser Kon­takt­for­mu­lar. Gerne klä­ren wir die Details zur Antrag­stel­lung mit Ihnen.