Cor­porte Social Responsi­bi­lity (CSR), Diver­sity, Employer Bran­ding, Cor­po­rate Volun­tee­ring… der Anglizismen-Dschungel nach­hal­ti­gen Wirt­schaf­tens ist schier unend­lich. Kein Wun­der, dass Unter­neh­men die sich erst­mals mit der The­ma­tik aus­ein­an­der­set­zen häu­fig abge­schreckt sind und nicht wis­sen wie und wo sie star­ten sollen.

Der CSR-Check zeigt rele­van­ten Handlungsbedarf

Ganz ohne Fach­kennt­nisse und Angli­zis­men zeigt der Check den unter­neh­me­ri­schen Status-Quo in Sachen Nach­hal­tig­keit. Viele Unter­neh­men unter­stüt­zen gemein­nüt­zige Zwe­cke durch Geld­spen­den oder auf ande­ren Wegen. Wenn jedoch das Nach­hal­tig­keits­en­ga­ge­ment ganz­heit­lich aus­ge­legt wer­den soll, wis­sen sie oft­mals nicht wo sie eigent­lich ste­hen oder womit sie anfan­gen sol­len. Der CSR-Check ver­schafft hier Abhilfe! Er zeigt sys­te­ma­tisch auf wo ein Unter­neh­men in den Hand­lungs­fel­dern Umwelt, Lie­fer­kette, Arbeits­welt, Gesell­schaft, Markt und Manage­ment steht und ver­deut­licht ent­spre­chen­den Handlungsbedarf.

Es gibt viel zu tun, doch womit fängt man an?

Nicht jeder Nach­hal­tig­keits­as­pekt hat für jedes Unter­neh­men die glei­che Bedeu­tung, die wirk­lich rele­van­ten her­aus­zu­pi­cken ist da gar nicht so leicht. Auch hier­bei kann der Check Unter­stüt­zung lie­fern. Alle Aspekte, wie z.B. Ener­gie­ver­brauch, Umwelt– und Sozi­al­stan­dards inner­halb der Lie­fer­kette, betrieb­li­ches Mit­ar­bei­te­r­en­ga­ge­ment und Arbeits­ge­be­rat­trak­ti­vi­tät wer­den hin­sicht­lich ihrer Rele­vanz bewer­tet. Ver­schie­dene Indi­ka­to­ren geben über­dies Aus­kunft dar­über in wel­chem Umfang rele­vante Aspekte in einem Unter­neh­men berück­sich­tigt wer­den. Hier­durch kann nicht nur eine Aus­sage dar­über getrof­fen wer­den ob bei­spiels­weise der Aspekt Ener­gie­ver­brauch eine hohe oder nied­rige Bedeu­tung für ein Unter­neh­men hat, son­dern ob es zu die­sem Aspekt not­wen­di­gen Hand­lungs­be­darf gibt.

Was nach viel Arbeit klingt, dau­ert gerade mal 30 Minuten!

Unter­neh­men die Ihren Status-Quo in Sachen Nach­hal­tig­keit auf den Prüf­stand stel­len wol­len, bear­bei­ten einen ent­spre­chen­den Fra­gen­ka­ta­log zu ver­schie­de­nen Indi­ka­to­ren nach­hal­ti­gen Wirt­schaf­tens. Über ein Indikatoren-Modell wer­den die Anga­ben der Unter­neh­men sys­te­ma­tisch ana­ly­siert und bewer­tet, so dass der unter­neh­me­ri­sche Status-Quo am Ende als Bericht aus­ge­ge­ben wer­den kann. Die­ser ent­hält die ent­spre­chende Rele­vanz, sowie den Hand­lungs­be­darf der ein­zel­nen Aspekte und indi­vi­du­elle Nachhaltigkeits-Tipps, mit denen die Arbeit in den Hand­lungs­fel­dern Umwelt, Lie­fer­kette, Arbeits­welt, Gesell­schaft, Markt und Manage­ment schritt­weise ver­bes­sert wer­den kann.

Hier geht’s zum Check!

In einer Stu­die haben wir die Rele­vanz von Cor­po­rate Volunteering-Angeboten für die Per­so­naltent­wick­lung, der Unter­neh­mens­kul­tur sowie dem Employer Bran­ding von Unter­neh­men unter­sucht. Zu die­sem Zweck wur­den bun­des­weit Per­so­nal­ver­ant­wort­li­che von Unter­neh­men jeder Größe ein­ge­la­den an einer Online-Befragung teil­zu­neh­men, um zu berich­ten ob und wel­che Erfah­run­gen sie mit Cor­po­rate Volun­tee­ring gemacht haben und um das betrieb­li­che Mit­ar­bei­te­r­en­ga­ge­ment hin­sicht­lich der Unter­neh­mens­kul­tur zu bewerten.

Die wesent­li­chen Erkennt­nisse der Unter­su­chung wol­len wir im Fol­gen­den kurz vorstellen.

CV wird sel­ten von Unter­neh­men ermög­licht
- doch Mit­ar­bei­ter sind an Ange­bo­ten interessiert

Gerade mal 36% der befrag­ten Unter­neh­men bie­ten ihren Mit­ar­bei­tern die Mög­lich­keit sich über ihren Job für Umwelt und Gesell­schaft zu enga­gie­ren. Dabei bewer­ten Per­so­nal­ver­ant­wort­li­che deut­scher Unter­neh­men CV als posi­tiv und den­ken, damit die Arbeit­ge­ber­marke und die Per­so­nal­ent­wick­lung stär­ken zu kön­nen. Auch geben die befrag­ten Unter­neh­men an, dass sich ihre Mit­ar­bei­ter CV-Angebote wünschen.

CV in deutschen Unternehmen

Volun­tee­ring stei­gert die Mit­ar­bei­ter­zu­frie­den­heit und trägt dazu bei, das Gemein­schafts­ge­fühl zu stärken


Hier­bei sind sich Per­so­na­ler einig! Volun­tee­ring för­dert die Unter­neh­mens­kul­tur, denn Ange­bote die­ser Art tra­gen zu einen dazu bei, die Mit­ar­bei­ter­zu­frie­den­heit zu ver­bes­sern. Zum ande­ren för­dern ins­be­son­dere Volunteering-Days die Stär­kung des Gemein­schafts­ge­fühls inner­halb der Beleg­schaft. Doch Ange­bote die­ser Art schaf­fen nur die wenigs­ten der befrag­ten Unternehmen.

Unter­neh­me­ri­sches Enga­ge­ment ver­bes­sert die Arbeitgeberattraktivität


Qua­li­fi­zierte Mit­ar­bei­ter gewin­nen und bin­den – eine der zen­tra­len Her­aus­for­de­run­gen der heu­ti­gen Zeit. Gesell­schaft­lich enga­gierte Unter­neh­men haben es hier leich­ter, denn laut einer Stu­die von Deloitte wählt ein Bewer­ber zwi­schen zwei ver­gleich­ba­ren Jobs, ent­schei­det die­ser sich mit gro­ßer Wahr­schein­lich­keit für den enga­gier­ten Arbeit­ge­ber. Damit ent­wi­ckelt sich Cor­po­rate Volun­tee­ring zuneh­mend zu einem rele­van­ten Instru­ment im Personalmarketing.

CV in der Unternehmenskultur

Bewer­tet wurde auf einer Skala von 1 (gar nicht), 2 (kaum), 3 (ein wenig), 4 (stark) und 5 (sehr stark).

Volun­tee­ring wirkt!

Mit Cor­po­rate Volunteering-Angeboten stär­ken Unter­neh­men nicht nur ihre Arbeit­ge­ber­marke und för­dern die Kom­pe­ten­zen ihrer Mit­ar­bei­ter, sie leis­ten zudem einen rele­van­ten Bei­trag in der Gesell­schaft oder im Umwelt­schutz – so sehen es die Per­so­nal­ver­ant­wort­li­chen der befrag­ten Unternehmen.

Die gesamte Publi­ka­tion ist unter http://sustaineration.com/publikationen_nachhaltigkeit/ zu finden.