Mitarbeiter_sustaineration

09 Feb sustainerators portraitiert: Niels Christiansen, Gründer und Geschäftsführer

Bei sus­tai­ne­ra­tion arbei­ten nach­hal­tig­keits­be­geis­terte Men­schen, die eine klare Vision vor Augen haben: Eine werte-orientierte Wirt­schaft die auf Nach­hal­tig­keit beruht. Hier erfah­ren Sie mehr – sus­tai­ne­ra­tors stel­len sich vor!

Niels, stell dich doch bitte unse­ren Lesern kurz vor

Sehr gerne! Ich heiße Niels und bin seit der ers­ten Stern­stunde von sus­tai­ne­ra­tion mit dabei (lacht). Ich bin, noch 29 Jahre alt und komme ursprüng­lich aus Nord­fries­land. Von dort aus hat meine Reise begon­nen und führte mich in diverse ver­schla­gene Ört­chen, u.a. Göt­tin­gen und Ber­lin, wo ich Volks­wirt­schafts­lehre und Nach­hal­tig­keits­ma­nage­ment stu­dierte und gemein­sam mit Ting den Grund­stein für sus­tai­ne­ra­tion legte. Als das „Deich­kind“ unter den sus­tai­ne­ra­tors (grinst) bin ich heute über­wie­gend in Ber­lin und Nord­deutsch­land für sus­tai­ne­ra­tion aktiv.

niels_mitarbeiterportrait

Wie bist du zu sus­tai­ne­ra­tion gekommen?

Ich wurde in der Vor­le­sung rekru­tiert (lacht). Im Prin­zip ist da sogar was dran. Ting und ich haben zusam­men stu­diert und in den Vor­le­sun­gen viel dar­über gespro­chen, was in der Wirt­schaft alles nicht so ganz rich­tig läuft, wie z.B. das ver­lo­ren gegan­gene Wer­te­be­wusst­sein. Frü­her war der Begriff des ehr­ba­ren Kauf­mann noch was wert, heute ken­nen ihn viele nicht ein­mal mehr. Uns war immer klar, soll­ten wir irgend­wann mal Chef sein, läuft das bei uns anders. Das war einer der Gründe wes­halb wir auch über eine gemein­same Unter­neh­mung dis­ku­tiert haben. Es dau­erte nicht lange und die Ent­schei­dung war gefal­len – wir grün­de­ten eine Bera­tung spe­zia­li­siert auf Nachhaltigkeit.

Was bedeu­tet dir die Arbeit bei sustaineration?

Es ist nicht ein­fach „nur“ Arbeit. Ich bin ein sus­tai­ne­ra­tor (lacht) und sus­tai­ne­ra­tion, und alles wofür es steht, ist ein Teil mei­nes Lebens gewor­den. Seit Beginn des VWL-Studiums war für mich klar, dass ich einen Job möchte, bei dem es um mehr geht, als nur Ver­trieb und monat­li­che Sales – es muss ein­fach sinn­stif­tend sein. Mit der Grün­dung von sus­tai­ne­ra­tion ist es uns gelun­gen, etwas auf die Beine zu stel­len, mit dem wir andere auf den Weg in eine nach­hal­ti­gere Zukunft beglei­ten. Das fühlt sich ein­fach rich­tig an. Genau das bedeu­tet mir meine Arbeit bei sus­tai­ne­ra­tion: Etwas zu machen, wovon ich denke, dass es rich­tig sei!

Wel­che Bedeu­tung hat Nach­hal­tig­keit in dei­nem Privatleben?

Ich kann mich gar nicht mehr an den Zeit­punkt zurück­er­in­nern, an dem es ange­fan­gen hat, dass ich beim Kon­sum auf bestimmte Kri­te­rien geach­tet habe … (denkt). Es liegt zumin­dest schon einige Jahre zurück. Ange­fan­gen hat es – wie bei vie­len – mit dem Kauf von fair gehan­del­tem Kaf­fee und fair gehan­del­ter Scho­ko­lade, dem folg­ten meh­rere Jahre Vege­ta­ris­mus. Heute geht es schon viel wei­ter. Ob bei Klei­dung, Elek­tro­nik, Lebens­mit­tel, Mobi­li­tät oder auch Rei­sen – beginnt man ein­mal damit sei­nen Lebens­stil zu hin­ter­fra­gen und ein­zelne Aspekte zu ändern, sind die lang­fris­ti­gen Aus­wir­kun­gen enorm. Man setzt einen nie enden­den Ver­än­de­rungs­pro­zess in Gang. So war es zumin­dest bei mir und so ist es heute noch. Es macht auch rich­tig viel Spaß! Jedes Mal wenn ich wie­der einen neuen Punkt in mei­nem All­tag finde, den ich posi­tiv ver­än­dern kann, freue ich mich. Häu­fig kom­men die Anreize auch von ande­ren, die sind beson­ders hilf­reich, da es nicht sel­ten Dinge sind, auf die ich nie gekom­men wäre. Zumin­dest hätte es eine kleine Ewig­keit gedau­ert (lacht). Nach­hal­tig­keit spielt in mei­nem Leben also eine große Rolle – unab­hän­gig  davon ob es pri­vat oder bei der Arbeit ist.

Gibt es etwas das dir beson­ders viel Freude berei­tet oder etwas was du an dei­ner Arbeit gar nicht magst?

Es gibt unheim­lich viele Punkte, die ich an mei­ner Arbeit liebe. Ich denke aber, dass die meis­ten Punkte daher rüh­ren, dass ich selbst­stän­dig bin. Mit der Selbst­stän­dig­keit bekam Arbeit einen völ­li­gen neuen Wert für mich.

Was wünscht du dir für die Zukunft bei und mit sustaineration?

Ich wün­sche mir viele span­nende Pro­jekte und Kol­le­gen, die für das Thema bren­nen und Lust haben sus­tai­ne­ra­tion mitzugestalten.

Share this: