Stakeholder Management

30 May TIPP: ISO-Revision 2015 – Erwartungen interessierter Parteien erfassen

Im Rah­men der neuen ISO-Normen für Qua­li­täts– und Umwelt­ma­nage­ment (DIN EN ISO 9001:2015 und 14001:2015) müs­sen Unter­neh­men inter­es­sierte Par­teien und deren Erfor­der­nisse und Erwar­tun­gen kennen.

Sta­ke­hol­der­ana­lyse zur Erfül­lung der Norm-Anforderung für ISO 9001 und/oder 14001

Unter­neh­men wel­che die Re-Zertifizierung ihres Qua­li­täts­ma­nage­ments oder ihres Umwelt­ma­nage­ments anstre­ben und Unter­neh­men die eine Erst-Zertifizierung der ISO 9001 und 14001 ansteu­ern, müs­sen sich mit ihren Sta­ke­hol­dern (inter­es­sierte Par­teien) und des­sen Erwar­tun­gen an ihre Orga­ni­sa­tion auseinandersetzen.

Zu die­sem Zweck bie­tet sich eine umfas­sende Sta­ke­hol­der­ana­lyse, in der zunächst sämt­li­che für das Unter­neh­men rele­vante Inter­es­sens­grup­pen iden­ti­fi­ziert und nach ihrer Bedeu­tung gewich­tet wer­den. Die Befra­gung die­ser ermög­licht es Erfor­der­nisse und Erwar­tun­gen der inter­es­sier­ten Par­teien ein­zu­ho­len. Hier­bei kön­nen neben Umwelt– und/oder Qua­li­täts­the­men auch wei­tere für das Unter­neh­men rele­vante The­men einfließen.

Durch die vor­he­rige Rele­vanz­be­wer­tung der ein­zel­nen Sta­ke­hol­der las­sen sich mit den Ergeb­nis­sen aus der Befra­gung ein­fach Rück­schlüsse dar­auf zie­hen, wel­che Erwar­tun­gen und Erfor­der­nisse ggf. als bin­dende Ver­pflich­tun­gen in das vor­han­dene Manage­ment­sys­tem ein­flie­ßen soll­ten oder wel­che Risi­ken und Chan­cen dar­stel­len. Diese wer­den eben­falls von der neuen Norm gefordert.

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