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10 Oct Kieler CSR-Netzwerk zu Gast in der ALTEN MU

Seit gut 1,5 Jah­ren beglei­ten wir nun das CSR Unter­neh­mens­früh­stück, wel­ches von der Kie­ler Wirt­schafts­för­de­rung initi­iert wurde. Die Idee: Unter­neh­me­rin­nen und Unter­neh­mer aus der Region tref­fen sich regel­mä­ßig zu einem Schwer­punkt­thema rund um den The­men­kom­plex Cor­po­rate Social Responsi­bi­lity und tau­schen ihre Erfah­run­gen und Erwar­tun­gen aus, um mit neuen Impul­sen nach­hal­ti­ge­res Arbei­ten in ihre Betriebe zu tra­gen. Orga­ni­siert wird diese Ver­an­stal­tung durch einen infor­mel­len Arbeits­kreis, bei dem eine Reihe an Kie­ler Insti­tu­tio­nen mitwirken.

Kie­ler Wirt­schaft zu Gast in der ALTEN MU

Da jeder Gast auch Gast­ge­ber sein darf, wech­selt die Loca­tion jedes Mal. Am 10. Okto­ber waren wir zu Gast in der ALTEN MU, ein Gemein­schafts­pro­jekt, wel­ches sich als soli­da­ri­schen Ort zur Krea­tion einer zukunfts­fä­hi­gen Gesell­schaft versteht.

Bevor wir uns unse­rem Thema des Tages wid­me­ten, hat Felix von der Think­farm Kiel ein paar Ein­bli­cke in das Pro­jekt ALTE MU gewährt und allen Gäs­ten berich­tet, wie sich das Gemein­schafts­pro­jekt ent­wi­ckelt hat und wie die Vision für die Zukunft aus­sieht. Bei­spiels­weise wird neben Cowor­king– und Werk­statt­räu­men auch Platz und Raum zum Woh­nen entstehen.

CSR & selbst­be­stimm­tes Arbeiten

Inspi­riert von der beson­de­ren Atmo­sphäre in der ALTEN MU dis­ku­tier­ten die Gäste bei einem Früh­stück Mög­lich­kei­ten selbst­be­stimm­tes Arbei­ten in ihren Unter­neh­men und Betrie­ben zu för­dern. In die­sem Zusam­men­hang wurde dar­über debat­tiert, was selbst­be­stimm­tes Arbei­ten in den jewei­li­gen Unter­neh­men bedeute und wel­che Eigen­schaf­ten sich dahin­ter verbergen.

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Bei Schnitt­chen, Tee und Kaf­fee wurde inten­siv dis­ku­tiert, wobei eine Reihe an The­men und Her­aus­for­de­run­gen ange­spro­chen wur­den, die sich für ein­zelne Unter­neh­me­rin­nen und Unter­neh­mer ergeben.

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Um diese Hemm­schuhe (so nannte einer der Teil­neh­men­den die Her­aus­for­de­run­gen denen sie sich stel­len müs­sen) auf den Grund zu gehen, haben die Teil­neh­mer gezielt The­men aus­ge­wählt die sie in klei­ner Runde aus­wer­te­ten. Da selbst­be­stimm­tes Arbei­ten nicht für alle Unter­neh­men und Betriebe glei­cher­ma­ßen rea­li­sier­bar ist, wurde in der Klein­gruppe bespro­chen, was die jewei­li­gen Unter­neh­men und die Mit­ar­bei­ter brau­chen diese The­men stär­ker zu fokussieren.

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Ist selbst­be­stimm­tes Arbei­ten ohne wei­te­res möglich?

Schnell wurde klar, dass alle Unter­neh­men das Thema im Rah­men ihrer Mög­lich­kei­ten ange­hen kön­nen, für viele geht es also weni­ger um ein selbst­be­stimm­tes, als mehr um ein selbst­be­stimm­te­res Arbei­ten. Deut­lich wurde auch, dass bevor ent­spre­chende Ver­än­de­run­gen bewirkt wer­den, in den Betrie­ben ein gemein­sa­mes Ver­ständ­nis geschaf­fen wer­den muss. Die Vor­stel­lun­gen, was unter dem doch recht gewal­ti­gen Begriff “selbst­be­stimm­tes Arbei­ten” zu ver­ste­hen sei, sind zum Teil eher dif­fus. Doch die Not­wen­dig­keit dies im Unter­neh­men oder Betrieb zu för­dern wurde schnell klar — die Ver­än­de­run­gen der Arbeits­welt ist den Teil­neh­mern bereits heute zugegen.

Fazit!

Für die­je­ni­gen die nach der Ver­an­stal­tung zurück ins Büro oder den Betrieb gefah­ren sind, gab es noch ein paar Impulse wie sie selbst­be­stimm­te­res Arbei­ten direkt ermög­li­chen kön­nen, wie z.B. in dem Räume geschaf­fen wer­den, sowohl zeit­lich als auch plastisch.

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