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09 Okt sustaineration auf dem CSR-Wochenende der Universität Mannheim

Am 25. und 26. Sep­tem­ber 2015 fand das 15. CSR-Wochenende der Uni­ver­si­tät Mann­heim statt. Mit der halb­jäh­rig durch­ge­führ­ten Fach­ver­an­stal­tung rund um das Thema Cor­po­rate Social Responsi­bi­lity ermög­licht die Uni­ver­si­tät inter­dis­zi­pli­när inter­es­sier­ten Stu­die­ren­den Zusatz­kom­pe­ten­zen zu erlan­gen. Beim 15. CSR-Wochenende waren Ting und Niels mit einem Work­shop zum Thema „Nach­hal­tig­keit mana­gen und berich­ten“ dabei und haben mit den Stu­die­ren­den die Nach­hal­tig­keits­leis­tung ver­schie­de­ner Unter­neh­men auf Basis der Bericht­er­stat­tung exem­pla­risch untersucht.

Nach­hal­tig­keit mana­gen – nicht nur kommunizieren

Bevor die Stu­die­ren­den in Klein­grup­pen die Nach­hal­tig­keits­leis­tung der Bei­spiel­un­ter­neh­men unter­such­ten, gab es zunächst eine kleine Ein­füh­rung ins betrieb­li­che Nachhaltigkeitsmanagement.

Ting Lee l sustaineration

Wich­tig hier­bei war, dass den Stu­die­ren­den die ganz­heit­li­che Ver­an­ke­rung von Nach­hal­tig­keit inner­halb einer Orga­ni­sa­tion ver­mit­telt wird, wel­che ent­spre­chend eines Mind-Maps dar­ge­stellt wurde.

Nachhaltigkeit managen

Damit Nach­hal­tig­keit ganz­heit­lich im Unter­neh­men imple­men­tiert wird müs­sen ent­spre­chende Werte in der Unter­neh­mens­stra­te­gie vor­han­den sein. Eine von der Unter­neh­mens­stra­te­gie los­ge­löste Nach­hal­tig­keits­stra­te­gie darf nicht exis­tie­ren. Zudem sollte schon in der Vision oder im Leit­bild eines Unter­neh­mens die nach­hal­tige Aus­rich­tung ihrer Orga­ni­sa­tion erkenn­bar sein. Von hier aus, muss sich die Nach­hal­tig­keit durch sämt­li­che Unter­neh­mens­pro­zesse zie­hen und diese hin­sicht­lich ihrer Aus­wir­kun­gen auf Umwelt und Gesell­schaft beeinflussen.

Eine anre­gende Dis­kus­sion zur Nach­hal­tig­keits­kom­mu­ni­ka­tion führte dazu, dass sich die Teil­neh­mer mit der Frage aus­ein­an­der­setz­ten, was Unter­neh­men in Bezug auf ihre Nach­hal­tig­keits­leis­tung kom­mu­ni­zie­ren soll­ten und wel­chen Zweck die Nach­hal­tig­keits­kom­mu­ni­ka­tion erfül­len sollte. Die Dar­stel­lung der Unter­neh­mens­struk­tu­ren und der Auf­ga­ben der Unter­neh­mens­kom­mu­ni­ka­tion in Bezug auf das Nach­hal­tig­keits­ma­nage­ment, half den Stu­die­ren­den dabei die Kom­mu­ni­ka­tion der Nach­hal­tig­keits­leis­tung als blo­ßes Instru­ment zu ver­ste­hen, wel­ches genutzt wird, um die Trans­pa­renz zu gewähr­leis­ten und über die beste­hende Nach­hal­tig­keits­ar­beit zu informieren.

Was theo­re­tisch dis­ku­tiert wurde, sollte nun in die Pra­xis umge­setzt werden

Nach­dem die Stu­die­ren­den einen Ein­blick ins Nach­hal­tig­keits­ma­nage­ment erhal­ten haben und ein Ver­ständ­nis davon wie Nach­hal­tig­keit im Unter­neh­men ver­an­kert sein sollte, durf­ten sie sich ein Unter­neh­men aus­su­chen, bei dem sie die Nach­hal­tig­keits­leis­tung auf Basis der Bericht­er­stat­tung analysierten.

Mit kri­ti­schem Blick beur­teil­ten die Teil­neh­mer die dar­ge­stellte Leis­tung der Unter­neh­men und iden­ti­fi­zier­ten im glei­chen Zug Ver­bes­se­rungs­po­ten­tiale für die Nach­hal­tig­keits­ar­beit. Sie stell­ten nicht nur einige Dar­le­gun­gen der Unter­neh­men in Frage, son­dern konn­ten zugleich Mög­lich­kei­ten zur Ver­bes­se­rung ihrer Arbeit präsentieren.

Ergebnisse CSR Wochenende

Der Tag an der Uni­ver­si­tät Mann­heim war für uns sehr span­nend. Durch die inter­dis­zi­pli­näre Zusam­men­set­zung der Stu­die­ren­den sind beson­ders inter­es­sante Dis­kus­sio­nen zustande gekom­men, die den Work­shop sehr leben­dig gemacht haben.

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Nordfriesland Daag 2015

13 Jul Bollerwagen statt MacBook und wie wir den Nordfriesland Daag erlebten

Am 10. Juli tausch­ten wir unse­ren Arbeits­platz gegen den West­er­he­ver Deich an der Nord­see und sam­mel­ten gemein­sam mit dem Küste gegen Plas­tik e.V. und der Schutz­sta­tion Wat­ten­meer den am Deich ange­schwemm­ten Müll ein. Der ursprüng­li­che Plan war, auf die Sand­bank zu zie­hen, die etwa 2 Kilo­me­ter vor der Küste von West­er­he­ver liegt, um diese zu säu­bern – da es zwei Tage zuvor jedoch sehr stark stürmte und die Sand­bank über­spült wurde, lag der Müll nun am Deich.

Als wir um 9:40 Uhr in West­er­he­ver anka­men und dar­auf war­te­ten, dass sämt­li­che Hel­fer für den Tag ein­tra­fen, muss­ten wir uns erst mal ein wind­ge­schütz­tes Plätz­chen suchen, da es doch ordent­lich pus­tete – wie der Nord­friese so sagt. Ins­be­son­dere Ting  hatte mit der stei­fen Brise zu kämpfen.

Nach­dem wir mit einer Truppe von 15 Per­so­nen gestar­tet waren und den ers­ten Plastik-Schrott in unse­rem Bol­ler­wa­gen ver­staut hat­ten, war der Wind bereits ver­ges­sen. Fortan kon­zen­trier­ten wir uns nur noch auf eins: Den Müll, den wir sammelten.

Nordfriesland Daag Müll sammeln

Nordfriesland Daag sustainerators sammeln Müll

Sel­ten haben wir uns so sehr gefreut Müll zu fin­den, aber nun woll­ten wir ja auch eini­ges ein­sam­meln und viel hilft bekannt­lich viel. Das haben wir dann auch schnell gemerkt, denn unsere Müll­sä­cke und Bol­ler­wa­gen wur­den von Meter zu Meter vol­ler und natür­lich auch schwe­rer. Aber die Freude über den ein­ge­sam­mel­ten Müll über­wog dann doch und das Gewicht, wel­ches wir da mit uns umher­schlepp­ten, haben wir ein­fach ignoriert.

Ting und Niels beim sammeln

Nach­dem wir zwei­ein­halb Stun­den etwa 1500m West­er­he­ver Deich erkun­det und gesäu­bert hat­ten, mach­ten wir uns mit unse­ren Errun­gen­schaf­ten wie­der auf den Weg in Rich­tung des West­er­he­ver Leucht­turms, von wo aus wir mor­gens starteten.

Zufrie­den über den gan­zen Müll, den wir gemein­sam mit der 15-köpfigen Truppe ein­ge­sam­melt haben, waren wir über die Gesamt­menge am Ende doch ziem­lich erschro­cken. 15 Per­so­nen sam­mel­ten in 2,5 Stun­den einen gigan­ti­schen Hau­fen Müll ein. Es waren Fla­schen über Fla­schen, Klei­dungs­stü­cke, etli­che Lebens­mit­tel­ver­pa­ckun­gen, zahl­lose Luft­bal­lons, Klo­bürs­ten, Tele­skop­stan­gen, Eimer, Körbe, Kanis­ter und unzäh­lige Dinge, die für uns kaum iden­ti­fi­zier­bar waren, zu fin­den. Auch kreuzte eine tote Baby­robbe unse­ren Weg. Das hat uns schon sehr erschro­cken – da fragt man sich häu­fig, wie die Dinge ins Meer gelan­gen und was Men­schen dazu bewegt ihren Mist ein­fach in die Natur zu schmei­ßen. Erklä­ren kön­nen wir uns das nicht.

Nordfriesland Daag der gesammelte Müll

Am Ende hat uns die gigan­ti­sche Menge Müll stolz und trau­rig zu gleich gemacht. Stolz dar­auf, dass wir all die­sen Schrott und das Plas­tik ein­ge­sam­melt haben und dar­über dass es nicht wei­ter im Meer und an der Küste her­um­liegt. Trau­rig dar­über, dass so viel Müll unsere Meere ver­schmutzt und das wir nur wenige Stun­den sam­meln muss­ten, um so eine Menge zusam­men zu bekommen.

Am Nach­mit­tag haben wir West­er­he­ver mit einem guten Gefühl ver­las­sen – für uns war es ein rich­tig tol­ler Tag. Es hat enorm viel Spaß gemacht, mit so viel  enga­gier­ten Leu­ten den Deich zu säu­bern. Es waren Begeg­nun­gen mit inter­es­san­ten Per­so­nen, die am Deich und auch anderswo Groß­ar­ti­ges leisten.

Wir freuen uns schon auf nächs­tes Mal und sind gespannt was der Nord­fries­land Daag 2016 zu bie­ten hat!

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stand

10 Mrz sustaineration stellt aus — sustainable is the new black

Unsere erste Messe – wenn dann richtig

Am 11. und 12. März stel­len wir erst­mals auf einer Wirt­schafts­messe aus – der fair4business in den Neu­müns­ter Hols­ten­hal­len. Wir sind sehr gespannt, uns der nord­deut­schen Wirt­schaft zu prä­sen­tie­ren und unsere Leis­tun­gen vor­zu­stel­len. Beson­ders freuen wir uns dar­über im Rah­men­pro­gramm ver­tre­ten zu sein und zum Thema „Nur noch kurz die Welt ret­ten – Wie Unter­neh­men nach­hal­tige Akzente set­zen kön­nen“ Anre­gun­gen zu geben und Dis­kus­sio­nen zu einer nach­hal­ti­ge­ren Wirt­schafts­weise zu füh­ren. Die Gestal­tung unse­res Mes­se­auf­tritts hat uns beson­ders viel Freude berei­tet und auch hier haben wir auf eine bewusste Gestal­tung und Durch­füh­rung sehr viel Wert gelegt.

Der Tre­sen – Ein Baum, ein Sturm, ein Unikat

Wer erin­nert sich nicht? Im Herbst 2013 durch­wüs­tete Sturm Chris­tian ganz Deutsch­land und hat ins­be­son­dere im Nor­den enorme Schä­den hin­ter­las­sen – viele Bäume kos­tete die­ser Sturm das Leben. So auch Bir­kie, die wun­der­schöne Birke an unse­rem nord­deut­schen Stand­ort in Nord­fries­land. Knapp ein­ein­halb Jahre lag sie da, doch nun fand sich noch eine Ver­wen­dung für unsere Bir­kie. Ein paar Run­den in der Säge­rei gedreht, hier und da geschraubt und Bir­kie wurde zu einem ein­zig­ar­ti­gen Tre­sen – ein Uni­kat für unse­ren Messestand.

Tresen

Ein Gau­men­schmaus und Kalt­ge­tränke für Bio-Genießer

Was darf es sein? Wer diese Frage an unse­rem Stand gestellt bekommt, darf echte Lecke­reien genie­ßen und mit gutem Gewis­sen ver­zeh­ren. Selbst geba­ckene Man­del­hörn­chen (100% Bio), die nicht nur zu Weih­nach­ten gut ankom­men. Küh­les Was­ser, laut (mit Spru­del) oder leise (ohne Spru­del) von Viva con Aqua, wel­ches sogar in Nord­fries­land abge­füllt wird und Pro­jekte zur Ver­bes­se­rung der Trink­was­ser­ver­sor­gung in Ent­wick­lungs­län­dern unter­stützt. Und um auch unse­ren Ber­li­ner Wur­zeln Raum zu ver­schaf­fen, gibt es Hipster-Brause von Pro­vi­ant Ber­lin – für alle die es etwas fruch­ti­ger mögen, alles Bio ver­steht sich. Auf Becher, Stro­halme und Ser­vi­et­ten ver­zich­ten wir gerne, zur Not kann man sich die Fin­ger auch mal abschlecken.

Mandelhörnchen

Getränke

Ein biss­chen Wer­bung muss auch sein

Wir wol­len ja auch zei­gen was wir kön­nen! Dabei soll uns unsere neue Bro­schüre hel­fen, wel­che die Leis­tun­gen von sus­tai­ne­ra­tion erläu­tert und einen klei­nen Ein­blick in unsere Arbeits­wei­sen gewährt. Gedruckt wurde die Bro­schüre in der Umwelt­dru­cke­rei, wel­che aus­schließ­lich Recy­cling­pa­pier ver­wen­det und pflanzenöl-basierte Druck­far­ben einsetzt.

Für eine so beson­dere Bro­schüre musste auch ein Ehren­platz auf dem Mes­se­stand geschaf­fen wer­den, daher wurde ein alter Baum­stumpf zweck­ent­frem­det, wel­cher am 11. und 12. März als Ablage für unsere Info-Broschüre dient.

Stamm

Wir freuen uns auf anre­gende Gesprä­che 

Unsere Mis­sion: Zwei Tage im Auf­trag der Nach­hal­tig­keit. Falls Sie sich also mit Ihrer unter­neh­me­ri­schen Nach­hal­tig­keits­leis­tung aus­ein­an­der­set­zen wol­len und noch nicht so rich­tig wis­sen wie Sie sich dem Thema anneh­men sol­len, oder falls Sie bereits ein auf Nach­hal­tig­keit basie­ren­des Geschäfts­mo­dell haben, wel­ches Sie kon­ti­nu­ier­lich wei­ter­ent­wi­ckeln möch­ten – spre­chen Sie uns an. Gerne über­le­gen wir mit Ihnen gemein­sam, wie wir die Zukunfts­fä­hig­keit Ihrer Orga­ni­sa­tion stär­ken können.

Übri­gens: Wir selbst rei­sen selbst­ver­ständ­lich mit der Bahn an, Biir­kie kommt mit dem Sprin­ter. Doch der ent­ste­hende CO2-Ausstoß wird sowohl für uns, als auch für Biir­kie kom­pen­siert – unser Part­ner atmos­fair kom­pen­siert unsere CO2-Emissionen und unter­stützt dabei UNO-zertifizierte Umwelt­pro­jekte in Entwicklungsländern.

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