Die digi­tale Trans­for­ma­tion steht auf vie­len Agen­den von Unter­neh­men und Orga­ni­sa­tio­nen. Lei­der wird diese häu­fig los­ge­löst von ande­ren wesent­li­chen Ent­wick­lun­gen bear­bei­tet, wie dem Kul­tur­wan­del in Orga­ni­sa­tio­nen und der Öko­lo­gi­sie­rung der Wirtschaft.

Digi­ta­li­sie­rung kann mehr!

Eine gezielt gestal­tete digi­tale Trans­for­ma­tion kann sowohl die Wirt­schaft­lich­keit als auch den Sinn einer Unter­neh­mung stär­ken. Im Rah­men der Digi­ta­len Woche in Kiel, sind Sie herz­lich ein­ge­la­den, mit Lisa Bud­de­meier von Pant­aR­hei und Niels Chris­ti­an­sen von sus­tai­ne­ra­tion, im Rah­men eines Work­shops an dem SINN­stif­ten­den Poten­tial der Digi­ta­li­sie­rung zu arbeiten.

Was sind die zen­tra­len Zuta­ten ech­ter Zukunfts­fä­hig­keit? Oder anders aus­ge­drückt: Was braucht es, um ein Unter­neh­men mensch­lich, öko­lo­gisch und wirt­schaft­lich nach­hal­tig erfolg­reich zu gestal­ten? Und wel­chen Bei­trag kön­nen digi­tale Tech­no­lo­gien und inno­va­tive Geschäfts­mo­delle hierzu leis­ten? Dies sind die zen­tra­len Fra­gen des Workshops.

Nach einem poin­tier­ten Input zu den oben skiz­zier­ten Fra­gen, illus­triert durch inspi­rie­rende Bei­spiele muti­ger Pio­niere und gepaart mit kur­zen Übun­gen zur Selbst­re­flek­tion und Stand­ort­be­stim­mung, sol­len im 2. Teil die Teil­neh­men­den zu Teil­ge­ben­den wer­den: Im mode­rier­ten (Erfahrungs-)Austausch wol­len wir wei­tere Ideen zur sinn­stif­ten­den Gestal­tung der digi­ta­len Trans­for­ma­tion entwickeln.

Teil­nahme und Anmeldung

Der Work­shop “POTENTIAL HOCH 3 – DIGITALISIERUNG MIT SINN” fin­det am 11. Sep­tem­ber, von 13:30 bis 17:00 Uhr im Wis­sen­schafts­zen­trum in Kiel (Fraun­ho­fer­straße 13) statt. Die Teil­nahme ist kos­ten­los. Anmel­den kön­nen Sie sich per Mail bei Lisa Bud­de­meier LB@pantarhei-training.de.

Wir freuen uns auf span­nende Fra­gen, Erfah­run­gen und Ideen zur sinn­stif­ten­den Gestal­tung des digi­ta­len Wandels!

 

Die wohl größte Her­aus­for­de­rung im Nach­hal­tig­keits­ma­nage­ment ist die Gestal­tung von umwelt­ge­rech­ten und fai­ren Lie­fer­ket­ten. Da Unter­neh­men nur indi­rekt Ein­fluss auf die Nach­hal­tig­keit ihrer Zulie­fe­rer und deren Zulie­fe­rer aus­üben kön­nen, wird das Lie­fer­ket­ten­ma­nage­ment nicht sel­ten etwas stief­müt­ter­lich behan­delt. Doch gerade dort ent­ste­hen häu­fig die bedeu­ten­den Umwelt­aus­wir­kun­gen von Unter­neh­men und somit auch enorme Potentiale.

Es gibt gute Gründe für ein nach­hal­ti­ges Lieferkettenmanagement

Zum einen bedeu­ten Miss­stände in der Lie­fer­kette, zugleich nega­tive Bericht­er­stat­tung und damit Repu­ta­ti­ons­schä­den. Wer seine Lie­fer­kette auf öko­lo­gi­schen und sozia­len Grund­sät­zen gestal­tet, ver­bes­sert damit seine Repu­ta­tion. Letzt­end­lich wird eine stär­kere Aus­ein­an­der­set­zung mit den sozia­len und öko­lo­gi­schen Aus­wir­kun­gen ent­lang der Lie­fer­kette zuneh­mend von Kun­den, Inves­to­ren, Mit­ar­bei­tern, Bewer­bern und ande­ren Sta­ke­hol­dern erwartet.

Ein wei­te­rer Anlass zur Gestal­tung einer ver­ant­wor­tungs­vol­len Lie­fer­kette ist die Pla­nungs­si­cher­heit bzw. Risi­ko­mi­ni­mie­rung. Wer­den die Res­sour­cen unter öko-sozialen Gesichts­punk­ten gewon­nen und pro­du­ziert, kön­nen Risi­ken wie Streiks und damit ein­her­ge­hende Pro­duk­ti­ons­aus­fälle oder Rechts­strei­tig­kei­ten ver­mie­den und eine zuver­läs­sige Ver­sor­gung durch den Lie­fe­ran­ten sicher­ge­stellt werden.

Erste Schritte zum sys­te­ma­ti­schen Lieferkettenmanagement

Haben Sie sich bis­lang weni­ger mit Ihrer Lie­fer­kette aus­ein­an­der­ge­setzt, hel­fen Ihnen die fol­gen­den Emp­feh­lun­gen viel­leicht dabei, die ers­ten Stu­fen hinzu einem ver­ant­wor­tungs­be­wuss­ten Beschaf­fungs­we­sen zu erklimmen.

  • Zunächst gilt, weni­ger ist mehr! Wer sich auf die Zusam­men­ar­beit mit weni­gen Lie­fe­ran­ten kon­zen­triert, kann einer­seits seine Lie­fer­kette leich­ter abbil­den und rele­vante Nach­hal­tig­keits­the­men iden­ti­fi­zie­ren und dar­über hin­aus ermög­licht die inten­si­vere Zusam­men­ar­beit auch Ver­bes­se­run­gen bezüg­lich des Qua­li­täts­ni­veaus und der Umwelt– und Sozi­al­ver­träg­lich­keit zu erreichen.
  • Die Grund­lage Ihres Lie­fer­ket­ten­ma­nage­ments sollte eine umfas­sende Ana­lyse die­ser sein. Ermit­teln Sie die tat­säch­li­chen öko­lo­gi­schen und sozia­len Aus­wir­kun­gen, die im Zusam­men­hang mit Ihrer unter­neh­me­ri­schen Tätig­keit ent­lang der Lie­fer­kette ent­ste­hen und bewer­ten Sie die damit ein­her­ge­hen­den Risiken.
  • Doku­men­tie­ren Sie Ihre Zulie­ferer­da­ten. Eine Auf­lis­tung Ihrer Lie­fe­ran­ten­da­ten sollte auch die Lie­fer­ket­ten­stufe beinhal­ten, ins­be­son­dere wenn die Lie­fer­kette kom­plex ist. Für unter­schied­li­che Lie­fer­ket­ten­stu­fen bedarf es häu­fig beson­dere Herangehensweisen.
  • Haben Sie Ihre Lie­fer­kette ent­spre­chend unter­sucht, berei­ten Sie die Ergeb­nisse visu­ell auf, das hilft Ihnen die Kom­ple­xi­tät Ihrer Lie­fer­kette stets im Blick zu haben, um adäquate Ziele und Maß­nah­men zu formulieren.


Benö­ti­gen Sie Unter­stüt­zung bei der Unter­su­chung Ihrer Lie­fer­kette oder bei der Gestal­tung eines nach­hal­ti­gen Lie­fer­ket­ten­ma­nage­ment, spre­chen Sie und gerne an!