Das CSE-Label steht für geprüfte Nach­hal­tig­keit in Unter­neh­men. Wir beglei­ten den Stan­dard­ge­ber, die Gesell­schaft für ange­wandte Wirt­schafts­ethik (GfaW) bereits seit eini­gen Jah­ren in dem Arbeits­kreis “Leben­dige Nach­hal­tig­keit”, in dem der CSE-Standard kon­ti­nu­ier­lich wei­ter­ent­wi­ckelt wird.

Nun wird es Zeit, dass auch sus­tai­ne­ra­tion die­sen Weg beschreitet

Es ist unfass­bar span­nend, die Metho­den und Instru­mente, die wir nor­ma­ler­weise in der Bera­tung für unsere Kun­den ein­set­zen, nun mal bei uns selbst anzu­wen­den. Im ers­ten Schritt bedeu­tete dies, dass wir eine Bestands­auf­nahme unse­rer wesent­li­chen Nach­hal­tig­keits­as­pekte durch­ge­führt haben, um zum einen zu erfah­ren, wel­che über­haupt rele­vant sind für uns und zum ande­ren, ob es ggf. Hand­lungs­be­darf zu unse­ren rele­van­ten Nach­hal­tig­keits­as­pek­ten gibt.

Hierzu haben wir unse­ren selbst ent­wi­ckel­ten CSR-Check genutzt, mit dem man die Aus­gangs­si­tua­tion in Sachen Nach­hal­tig­keit ideal erfas­sen kann. Zu die­sem Zweck haben wir den Online-Fragenkatalog bear­bei­tet und die Daten in ein Indikatoren-Modell über­tra­gen, mit dem die Nachhaltigkeits-Performance ana­ly­siert und bewer­tet wird.

Voilà: Unser Status-Quo

Der Status-Quo ist keine Auf­lis­tung des­sen was alles gut gemacht wird, son­dern zeigt auf, wo Unter­neh­men ran müs­sen um sich zu ver­bes­sern. Unsere Bestands­auf­nahme ergab also, dass wir 17 rele­vante Nach­hal­tig­keits­as­pekte haben, wovon ins­ge­samt 8 Aspekte gerin­gen bis hohen Hand­lungs­be­darf auf­wei­sen. So wie unsere Kun­den, erhal­ten auch wir Tipps, wel­che nächs­ten Schritte wir bei den 8 Aspek­ten gehen können.

Wie geht es nun weiter?

Bis zum ers­ten Audit zur CSE-Zertifizierung ist es gar nicht mehr solange, wir haben also noch gut zu tun. Kon­kret wer­den wir

  • unsere dienst­li­chen Pkw-Reisen kom­pen­sie­ren. Grund­sätz­lich fah­ren wir mit der Bahn, jedoch grei­fen wir im länd­lich gepräg­ten Schleswig-Holstein auch mal auf das Auto zurück.
  • nach 4 Jah­ren noch­mals in die Stra­te­gie­ar­beit ein­tau­chen und unsere Arbeit mit der digi­ta­len Brille betrachten.
  • kon­krete Nach­hal­tig­keits­ziele zu unse­ren wesent­li­chen Nach­hal­tig­keits­as­pek­ten for­mu­lie­ren und diese Schritt für Schritt umsetzen.
  • eine Ana­lyse unse­rer wesent­li­chen Sta­ke­hol­der durchführen.
  • eine Befra­gung unse­rer Sta­ke­hol­der vor­neh­men, um die Erwar­tun­gen und Anfor­de­run­gen die­ser bei unse­rer Arbeit zu berück­sich­ti­gen und um einen offe­nen Dia­log mit unse­ren Sta­ke­hol­dern zu schaffen.
  • über den Fort­schritt unse­rer Nach­hal­tig­keits­ar­beit trans­pa­ren­ter kom­mu­ni­zie­ren, ins­be­son­dere unsere Nach­hal­tig­keits­ziele und die Umset­zung dieser.

 

Unsere Haus­auf­ga­ben ken­nen wir nun also, mal schauen was wir vor dem ers­ten Audit alles schaf­fen. Doch warum machen wir das?

Wir wol­len zu den Pio­nie­ren in Sachen Nach­hal­tig­keit zäh­len, Maß­stäbe set­zen und durch die Ein­füh­rung eines Manage­ment­sys­tems unsere eigene Arbeits­weise beleuch­ten, um uns zu ver­bes­sern. Kurzum, wir wol­len zukunfts­fä­hig sein!

 

Das neue Buch von Niels Chris­ti­an­sen, “CSR muss keine Bürde sein!” erklärt, wie Unter­neh­men in 8 Etap­pen ein wir­kungs­vol­les CSR-Management kre­ie­ren können.

Wenn das sys­te­mi­sche Nach­hal­tig­keits­ma­nage­ment abschreckt und ich trotz­dem „CSR machen“ will

Nach­hal­tig­keit, Cor­po­rate Social Responsi­bi­lity (CSR), unter­neh­me­ri­sche Ver­ant­wor­tung oder gesell­schaft­li­ches Enga­ge­ment: Die Palette an Begriff­lich­kei­ten, mit denen Unter­neh­men auf ihre Ver­ant­wor­tung gegenüber Mensch und Natur hin­ge­wie­sen wer­den, fin­det kein Ende. Kein Wun­der, dass sich Unter­neh­men, die sich bis­lang wenig mit dem Thema befasst haben, schnell erschla­gen oder gar überfordert fühlen.

Wo und wie fange ich an? Diese Frage stel­len sich häufig kleine– und mittelständische Unter­neh­men, die sich erst­mals mit ihrer unter­neh­me­ri­schen Nach­hal­tig­keit befas­sen. Doch je mehr sie sich damit aus­ein­an­der­set­zen, desto kon­fu­ser wird es oft­mals. Sie wer­den kon­fron­tiert mit der Pro­dukt­ver­ant­wor­tung, mit Umwelt– und Sozi­al­stan­dards inner­halb der Lie­fer­ket­ten, mit umwelt­freund­li­chen Pro­duk­ti­ons­pro­zes­sen, mit der Attraktivität als Arbeit­ge­ber, mit gesell­schaft­li­chem Enga­ge­ment und dann sol­len all diese Dinge auch noch in ein sys­te­mi­sches Manage­ment gegos­sen wer­den. Das hört sich nach einer ziem­lich gro­ßen Auf­gabe an, für die viel Zeit und per­so­nelle Res­sour­cen benötigt wer­den, die gerade in klei­ne­ren Betriebe häufig nicht vor­han­den sind.

Aber untätig blei­ben und die Hände in den Schoß zu legen ist auch keine Alter­na­tive, immer­hin soll der Betrieb ja auch zukunftsfähig gestal­tet wer­den und dass man da nicht um glo­bale Trends wie der Ener­gie– und Res­sour­cen­lage, dem Kli­ma­wan­del und der damit ein­her­ge­hen­den Ökologisierung, der Digi­ta­li­sie­rung und zuneh­men­den Indi­vi­dua­li­sie­rung sowie einer her­aus­for­dern­den Bevölkerungsentwicklung her­um­kommt, ist vie­len Unter­neh­men bereits klar. Immer­hin ist der Wan­del heute bereits spürbar, durch Kun­den die bewuss­ter auf die Umwelt– und Sozialverträglichkeit von Pro­duk­ten ach­ten oder auch durch Mit­ar­bei­ter die eine stärkere Iden­ti­fi­ka­tion mit dem Job suchen, wodurch sich die Arbeits­welt schon jetzt maß­geb­lich verändert.

Es bleibt also die Frage nach dem „Wie?“. Wie können Unter­neh­men diese Flut an The­men, die für eine zukunftsfähige Ent­wick­lung ihrer Orga­ni­sa­tion not­wen­dig sind, anpa­cken oder gar managen?

An die­ser Frage ori­en­tiert sich das Buch “CSR muss keine Bürde sein!” und zwar ganz prak­tisch. Es wird dar­ge­legt wie Unter­neh­men mit Ihrer CSR-Arbeit begin­nen können. Ziel die­ses Buches ist es, anschau­lich und kon­kret auf­zu­zei­gen, wie sich Betriebe der The­ma­tik schritt­weise nähern kön­nen und in 8 Etap­pen zu einem effek­ti­ven Sys­tem kom­men, mit dem der CSR-Gedanke fest in einem Betrieb ver­an­kert wer­den kann. Kon­krete Vor­ge­hens­wei­sen und Metho­den zei­gen dabei wie die jewei­li­gen Etap­pen umge­setzt wer­den können.

Das Buch “CSR muss keine Bürde sein” ist auf dem Markt­platz fair­mondo zu finden.